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"3-8614-133-5" "393333622m.jpg" "393333622b.jpg" "Nichts führt zurück" "Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
Stark erweiterte und bearbeitete Neuauflage 2007.
320 Seiten mit vielen Abbildungen, Karten im Vor- und Nachsatz, gebunden.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/auswahlbandband_02.html" "3-8614-133-5" "Flucht und Vertreibung 1944-1948" "Kriegswinter 1944/45. Die Ostfront rückt immer näher. Die deutsche Bevölkerung wird aufgefordert, ihre Heimatorte zu verlassen. Das große Fluchtchaos beginnt.
Hertha Balduhn, eine junge Mutter mit drei kleinen Kindern, kämpft sich durch die Frontlinie und entflieht dem brennenden Danzig. Im Brief an ihre Schwester berichtet sie von der Flucht aus der Heimat: ""Wochenlang befanden wir uns in ständiger Lebensgefahr. Doch der Tod wollte uns nicht.""
Die Flüchtlinge erleben Unvorstellbares. Leichen liegen in den Straßengräben, um sie herum sind Dörfer und Städte zerstört. Die Flüchtlingstrecks und Züge sind schutzlos sowjetischen Luftangriffen ausgesetzt. Hunger und Kälte sind die schlimmsten Feinde. Tausende, vor allem Kleinstkinder und Alte, lassen ihr Leben. Der lange Weg nach Westen im eisigen Winter des Jahres 1945 wird zum Kampf ums nackte Überleben.
Für viele, die von der Roten Armee überrollt werden, geht es hingegen in Richtung Osten. Eingepfercht in Viehwaggons, werden arbeitsfähige Männer und Frauen nach Sibirien verschleppt. Eine von ihnen ist Hildegard Bolle aus Elbing. Mit 16 Jahren muß sie unter unmenschlichen Bedingungen Schwerstarbeit verrichten. Krank und arbeitsunfähig wird sie Ende 1945 nach Deutschland geschickt. Knapp überlebt sie den Transport nach Sachsen. Sie soll sich bei der russischen Militärverwaltung in Berlin melden. Hungernd und bettelnd schlägt sie sich mit anderen nach Berlin durch. Erst hier erfahren sie, daß sie nicht mehr in ihre ostpreußische Heimat zurückkehren dürfen.
Die wenigen Deutschen, die in ihrer Heimat geblieben sind, werden unter polnischer Herrschaft zu Fremden im eigenen Land. Gisela Bertl schildert die Demütigungen und Schikanen, die sie und ihre Eltern erleiden, bis auch sie 1948 mit wenig Gepäck, das immer wieder nach Wertvollem durchsucht wird, Ostpreußen verlassen müssen. Ende 1948 ist nahezu die gesamte deutsche Bevölkerung aus den deutschen Ostgebieten vertrieben.
Nur wenige haben Einfluss darauf, wo sie in Deutschland erst einmal notdürftig Unterkunft finden. Von den Einheimischen misstrauisch betrachtet, sind sie oft neuen Anfeindungen ausgesetzt. Selten finden sie Hilfe und Verständnis. Bis sie sich heimisch fühlen, vergehen für die Älteren Jahrzehnte. Viele bleiben fremd und entwurzelt bis zum Tod.
Die erschütternden Berichte des Buches stehen stellvertretend für viele Schicksale. Sie zeichnen das Grauen der riesigen Massenvertreibung nach. Die Texte sind mit zahlreichen Fotos und Dokumenten der Verfasser illustriert." 9.95 0.47 2007-5-23 00:00:00 "Zeitgut Auswahl" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-100-9" "3866141009m.jpg" "3866141009b.jpg" "Unvergessene Schulzeit 1921-1945. Band 1" "32 Zeitzeugen-Erinnerungen,
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Schul-ABC. Auswahl-Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/schulzeit1und2.htm" "3-86614-100-9" "Erinnerungen von Schülern und Lehrern" 6.90 0.20 2007-1-29 00:00:00 2007-1-29 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-101-7" "3866141017m.jpg" "3866141017b.jpg" "Unvergessene Schulzeit 1945-1962. Band 2" "33 Nachkriegs-Erinnerungen,
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Schul-ABC. Auswahl-Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/schulzeit1und2.htm" "3-86614-101-7" "Erinnerungen von Schülern und Lehrern" 6.90 0.20 2007-1-29 00:00:00 2007-1-29 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-102-5" "3866141025m.jpg" "3866141025b.jpg" "Unvergessene Ferienzeit, Band 1" "32 spannende und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen,
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Chronik. Auswahl-Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/Ferienzeit.htm" "3-86614-102-5" "Erinnerungen an Sommerfrische, Urlaub und Freizeit. 1923-1962" 6.90 0.20 2005-5-25 00:00:00 2005-5-25 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-103-3" "3866141033m.jpg" "3866141033b.jpg" "Unvergessene Weihnachten, Band 2" "Originalausgabe.
Spannende und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen,
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/weihnachten2.html" "3-86614-103-3" "29 Zeitzeugen-Erinnerungen 1922-1988" "Originalausgabe - die Beiträge sind bisher noch nicht in der Reihe Zeitgut erschienen." 4.90 0.20 2005-11-9 00:00:00 2005-11-9 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-104-1" "3866141041m.jpg" "3866141041b.jpg" "Werner Greve (Hg.)
Kriegsbriefe aus Duisburg" "176 Seiten, zahlreiche Fotos aus Duisburg.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (51),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/greve.html" "3-86614-104-1" "Sommer 1942 bis März 1945" "Diese vollständig erhaltenen Briefe einer Mutter an ihren zur Marine eingezogenen Sohn vom Sommer 1942 bis März 1945 stellen ein seltenes Zeitdokument dar. Sie bieten ein Kriegstagebuch von der Duisburger Heimatfront mit fast täglichen Luftalarmen und häufigen Bombenangriffen. Sie schildern die Bedrohungen und permanenten Ängste und zeigen zugleich die Sehnsucht nach schlichter Normalität im Alltag und dessen kleinen Freuden. Und Sie führen in den Alltag einer gutbürgerlichen, vielköpfigen Familie, die immer mehr vom Krieg vereinnahmt wird.
Deutlich zeigt sich auch das stetige Eindringen der NS-Ideologie in viele Lebensbereiche, aber auch eine skeptische Einstellung gegenüber dem System und seinen Versprechungen deutet sich an." "Werner Greve, Dr. med., Prof., geboren 1928 in Essen. Schulbesuch in Duisburg ab 1934. Landfermann-Gymnasium ab 1937. Luftwaffenhelfer Januar 1944 bis März 1945. Abitur 1947. Medizin- und Psychologiestudium in Köln, Freiburg, Bonn. Staatsexamen und Promotion 1955. Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie 1963. Habilitation 1969. Apl. Prof. seit 1978. Von 1970 bis 1994 Chefarzt der Psychiatrischen Abteilung der Schloßparkklinik Berlin, seitdem in freier Praxis.
Werner Greve ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Berlin." "Werner Greve (Hg.)" 12.80 0.23 2005-11-2 00:00:00 2005-11-2 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-105-X" "386614105Xm.jpg" "386614105Xb.jpg" "Norbert Schwuchow
Pommersche Erinnerungen" "124 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (52),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-105-X" "1935-1947" """Ich bin ein Junge aus Pommern"", sagt Norbert Schwuchow und erzählt von seiner Kindheit in Ostpommern, dem ehemaligen Teil Deutschlands längs der Ostsee zwischen Oder und der damaligen Grenze zum polnischen ""Korridor"".
Sorgfältig und gefühlvoll schildert er den friedlichen Alltag auf dem Lande in den dreißiger bis Mitte der vierziger Jahre. Tief im Osten Pommerns, am Jassener See, hat sich der Vater als selbständiger Stellmacher und Landwirt seinen Lebenstraum eingerichtet. Als die Fami-lie1937 dort einzieht, fehlen noch Strom und fließendes Wasser im Dorf. Doch für die Kinder folgt eine behütete und unbeschwerte Zeit auf dem Lande. In der einklassigen Dorfschule lernt Norbert Schwuchow Rechnen und Schreiben. Mit dem Hund streift er durch die Land-schaft und schwimmt durch den Jassener See. Er hilft bei der Heuernte und auf dem Hof der Familie. In Vaters Stellmacherei legt er mit Hand an. Die ländliche Gegend mit den weit ver-streuten Dörfern bleibt während des Krieges lange Zeit von Fliegeralarm und Bombenangrif-fen verschont.
Anfang 1945 ändert sich alles schlagartig. »Meine Märztage« nennt Norbert Schwuchow diesen Einschnitt in sein Leben, der mit dem Einzug russischer Truppen beginnt. Seine prä-zisen Schilderungen der Flucht, der Rückkehr, des Lebens unter der neuen polnischen Ver-waltung und schließlich die Ausweisung 1947 machen das Buch zum wertvollen Dokument einer nie wiederkehrenden Zeit." "Norbert Schwuchow, geb. 1931 in Reckow, Kreis Lauenburg in Pommern. Ab 1937 lebt die Familie in Jassen, Kreis Bütow in Pommern. Vater betreibt als selbständiger Stellmacher zusätzlich eine eigene Landwirtschaft. Im März 1945 vergebliche Flucht vor der Roten Armee. 1947 Ausweisung aus Polen, Ansiedlung in Meerane in Sachsen. Ausbildung als Karosserie-Stellmacher im dortigen Karosseriewerk. Anschließend tätig als Technischer Zeichner im Konstruktionsbüro. Ab 1951 Studium an der Ingenieurschule für Kraftfahrzeugbau in Zwickau in Sachsen. Danach Tätigkeit in der Karosseriekonstruktion des Kraftfahrzeugwerkes Horch in Sachsen. 1957 Flucht in die Bundesrepublik. Beruflicher Wechsel zur Karosserie-Entwicklung bei Mercedes-Benz, Sindelfingen, ab 1980 als Hauptabteilungsleiter. Seit 1993 im Ruhestand.
Norbert Schwuchow ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Sindelfingen." "Norbert Schwuchow" 12.80 0.18 2006-2-22 00:00:00 2006-2-22 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-106-8" "3866141068m.jpg" "3866141068b.jpg" "Hans Jakubowski
Vergebliches Exil" "80 Seiten, mit Fotos und Dokumenten.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (53),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-106-8" "Bericht über eine jüdische Familie. 1936-1948" "Zeit seines Lebens blickte Hans Jakubowski zurück auf die Jahre des Exils in Italien. Seine Eltern hatten ihn 1936 als Zehnjährigen dorthin gebracht, später folgten sie ihm selbst. Doch die erhoffte Sicherheit in Italien erwies sich für die jüdische Familie aus Berlin als trügerisch. 1943 mussten Mutter und Sohn in die Schweiz fliehen und den Vater in italienischer Internie-rung zurück lassen.
Hans Jakubowski hat vor seinem Tod im Jahre 2002 in Berlin intensiv die Suche nach dem Verbleib seines Vaters betrieben. Mit Hilfe aufbewahrter Briefe, mit Fotos und Dokumenten seiner Familie, in Gesprächen mit damaligen Freunden und schließlich mit der Niederschrift seines autobiografischen Berichtes rekonstruiert er Geschichte, klärt Vorgänge auf und findet Antworten. Dabei war es nie seine Absicht, Schuld zuzuweisen.
Zeitzeugnisse zum Exil einer jüdischen Familie in Italien sind in vergleichbarem Umfang nur selten erhalten geblieben. Dem kleinen Band über das Familienschicksal der Jakubowskis kommt daher allgemeines historisches Interesse zu.
Mit 45 Abbildungen und einem Nachwort des Berliner Historikers Dr. Klaus Voigt." "Hans Jakubowski, geb. 1926 in Berlin, Grundschule bis zur 3. Klasse in Berlin-Schöneberg. 1936 in die Emigration gezwungen. Bis 1938 Internat in Treviglio bei Mailand, ab 1938 bis 1943 Gymnasium in Mailand. Herbst 1943 Flucht in die Schweiz. 1948 Einreise in die USA, Militärdienst als technischer Übersetzer von 1948 bis 1951, danach als Zivilangestellter der US Army in Frankfurt am Main tätig. Ab 1954 Angestellter u.a. bei einer Agentur und einer Privatbank in New York.
Ab 1958 für eine New Yorker Firma in Deutschland tätig. 1961 Wiedereinbürgerung in Deutschland. Bis 1963 tätig als Exportkaufmann für Unternehmen in Freiburg und Berlin, einige Male für die Berliner Festwochen. 1969 Prüfung als Diplom-Kameralist. 1964 bis 1987 Sachbearbeiter im öffentlichen Dienst in Berlin.
Hans Jakubowski war seit 1965 verheiratet mit Rita Jakubowski. Er starb im Jahr 2002." "Hans Jakubowski" 9.90 0.12 2006-3-29 00:00:00 2006-3-29 00:00:00 0 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-107-6" "3866141076m.jpg" "3866141076b.jpg" "Werner Abel
Davongekommen (Arbeitstitel)" "128 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (54),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-107-6" "Meine Erinnerungen an Krieg und Gefangenschaft" "Werner Abel" 12.80 2006-1-25 00:00:00 2006-1-25 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "EOREOR"
"3-86614-108-4" "3866141084m.jpg" "3866141084b.jpg" "Erika Summ
Schäfers Tochter" "192 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (55),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/summ.html" "3-86614-108-4" "Die Geschichte der Frontschwester Erika Summ. 1921-1945" "Erika Summ ist in den zwanziger Jahren im Hohenloher Land auf dem Dorf geboren und aufgewachsen, in Stachenhausen, später in Steinach. Schäferstochter, Pfarrköchin und Frontschwester wurde sie - eine ungewöhnliche Laufbahn damals. Am Ende war sie Operationsschwester. Das verlangt Einfühlungsvermögen, Wachsamkeit und viel Wissen.
Über ihre Kindheit rund um Künzelsau erzählt sie bittersüß, illustriert durch wunderbare Fotos, die die Eltern von einem Berufsfotografen aufnehmen ließen. Doch die dörfliche Idylle ist trügerisch, Leben und Sterben liegen hier dicht beieinander. Und Anfang der dreißiger Jahre bricht auch die Politik ins Dorf ein.
Perspektiven gibt es damals für ein Mädchen vom Lande kaum, es sei denn, es setzt seinen Willen durch. Erika Summ findet dafür einen Weg: Die Ausbildung am Katharinenhospital in Stuttgart führt sie zum Traumberuf Rotkreuzschwester. Doch der Traum wird zum Albtraum, als sie unverhofft als Frontschwester an die Ostfront einberufen wird. Sprachlos machen uns Bilder, die die Autorin vor unseren Augen entstehen lässt, wenn sie von den Sterbenden berichtet, von den Operationen unter Beschuss, vom Lazarett auf der Flucht und vom Kriegsalltag, der ihr die Jugend raubt.
Längst hatte man die Frontschwestern aus den Augen verloren. Jene jungen Frauen, deren Pflicht es war, direkt hinter der Front Verwundete zu behandeln oder den Schwerstgetroffenen unter ihnen beim Sterben zu helfen. Erika Summ setzt ihnen im zweiten Teil ihres Buches ohne Pathos ein beeindruckendes kleines Denkmal.
> Leseprobe" "Erika Summ, geborene Ohr, geb. 1921 in Stachenhausen, Kreis Künzelsau im Hohenloher Land, als Tochter eines Schäfers. Volksschule in Niedersteinach, danach Landdienst bei einem Bauern. 1937-1940 Pfarrköchin in Ruppertshofen, Kreis Crailsheim. 1940-1942 Ausbildung als Krankenschwester beim DRK in Stuttgart. 1942 Einberufung zum Kriegseinsatz an der Ostfront, Rotkreuzschwester in einem Lazarett in Shitomir (heutige Ukraine). 1943-1945 Rückzug des Lazaretts über Polen, Ungarn, die Slowakei und Tschechien. Mai bis Juli 1945 in amerikanischer Gefangenschaft. 1945-1952 Operationsschwester in Sindelfingen und Marbach am Neckar.
Erika Summ ist verwitwet, hat zwei Kinder, einen Enkel und lebt in Sindelfingen." "Erika Summ" 12.80 0.18 2006-3-1 00:00:00 2006-3-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-110-6" "3866141106m.jpg" "3866141106b.jpg" "Ungekürzte Taschenbuchausgabe
Gebrannte Kinder" "61 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
384 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Chronologie,
Zeitgut Taschenbuch Band 1,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-110-6" "Kindheit in Deutschland 1939-1945" """Erzähl doch mal, wie’s früher war"" - leider immer seltener findet der persönliche Austausch zwischen den Generationen statt. Zudem wird uns am Ende dieses bewegten Jahrhunderts schmerzlich bewußt, wieviele prägende Ereignisse sich allein aus biologischen Gründen bereits der persönlichen Erinnerung entziehen und zur reinen Sache der Historiker geworden sind.
Mit den Texten des Buches ""Gebrannte Kinder"" gelingt der Einstieg in die Zeit vor etwa 55 Jahren erstaunlich intensiv und leicht: Mit kleinen Geschichten, launig erzählten Episoden, mit schonungslos brutalen Bildern und mit nüchternen Berichten werden ein Deutschland und eine Zeit lebendig, die heute weit entfernt scheinen.
Eine Reihe alter Fotos und Dokumente aus den Fotoalben der Verfasser ergänzt die Texte sinnvoll. Mit dem Ortsregister kann der interessierte Leser gezielt Beiträge aus bestimmten Gegenden auswählen. Es ist sorgfältig recherchiert und enthält für die ehemaligen deutschen Ostgebiete neben den alten deutschen auch die heutigen Ortsnamen.
Am Ende des Buches sind die Autoren aufgeführt. Wer hier liest, versteht, wie die reizvolle Mischung dieses Buches entsteht: So unterschiedlich ist selten das Herkommen von Verfassern. Gemeinsam ist ihnen ihre Kindheit im 2. Weltkrieg.
Die Vielfalt der Quellen, aus denen die Erinnerungen stammen - es sind 57 Verfasser aus allen Gegenden des damaligen Deutschlands - bewirkt den besonderen Reiz und den Wert dieses Buches." "Ungekürzte Taschenbuchausgabe" 9.90 0.36 2006-2-22 00:00:00 2006-2-22 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-111-4" "3866141114m.jpg" "3866141114b.jpg" "Ungekürzte Taschenbuchausgabe
Nachkriegs-Kinder" "67 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
448 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Chronologie,
Zeitgut Taschenbuch Band 2,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-111-4" "Kindheit in Deutschland 1945-1950" "Kriegsende. Vorbei sind Bombennächte und Fliegeralarm. Eine neue, schwere Zeit bricht an. Es geht darum, den täglichen Bedarf zu decken und die Not zu lindern. Hamsterfahrten aufs Land, Tauschgeschäfte, Schlange stehen vor den Läden. Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Sie versuchen, so gut es jedes vermag, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Der zwölfjährige Helmut geht 1946 in Beelitz auf ""Kohleklau"", ein gefahrvolles Unternehmen, bei dem er schließlich erwischt wird. Der achtjährige Peter bekommt für seine Dienste als Balljunge auf dem Tennisplatz der Amerikaner in Berchtesgaden Butterbrote, mit denen er den Speiseplan seiner Familie bereichert.
Die Zeitzeugen, die sich in diesem Buch an ihre Kindheit erinnern, zeichnen ein vielfältiges und kontrastreiches Bild der Jahre vor dem wirtschaftlichen Aufschwung. Tragische Geschichten stehen neben heiteren und amüsanten Episoden. Traurige und tröstliche Begebenheiten halten sich die Waage. Im Vordergrund steht das persönliche Erleben von Menschen wie du und ich, aus dem sich ein eindrucksvolles Mosaik der Zeit zusammensetzt.
Da erinnert sich Edda Flindt an die idyllisch anmutende Kindheit in der Mühle der Großeltern bei Köln, wo sie mit ihren fünf Geschwistern, ihrer Mutter und ihrer Tante nach einer abenteuerlichen Odyssee aus Sachsen lebte. Elisabeth Lüninghake schildert die Spiele, mit denen sich Kinder die Zeit vertrieben, die einfachen Mittel, die dafür genügen mußten; sie erzählt von den kratzenden, selbstgestrickten Badeanzügen, die das Badevergnügen in der Ems nicht trüben konnten. Erika Wagner denkt an die Puppe zurück, die sie und ihre zwei Schwestern zu Weihnachten bekamen. Jede durfte sie einen Tag lang hegen und pflegen und mußte sie dann weitergeben. Doch Teilen ist schwer. Die kleine Erika versteckte sie im Holzschuppen. Der nächtliche Regen durchnäßte sie. Dafür bekam sie von ihrer Mutter die erste Ohrfeige ihres Lebens.
Die Vielfalt der Quellen, aus denen die Erinnerungen stammen, machen den Reiz dieses Buches aus. Die Autoren kommen aus allen Gegenden Deutschlands. Mit Hilfe eines Ortsregisters kann sich der Leser orientieren. Alte Fotos und Dokumente aus den Fotoalben der Verfasser ergänzen die Texte. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Beiträge die gesellschaftliche Bandbreite der Zeit wider." "Ungekürzte Taschenbuchausgabe" 9.90 0.42 2006-2-22 00:00:00 2006-2-22 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-112-2" "3866141122m.jpg" "3866141122b.jpg" "Ungekürzte Taschenbuchausgabe
Pimpfe, Mädels & andere Kinder" "55 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
322 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister,
Zeitgut Taschenbuch Band 4,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-112-2" "Kindheit in Deutschland 1933-1939" "
1933 ändert sich fast alles in Deutschland - auch für Kinder. In den Schulen wird nicht mehr ""Guten Morgen"", sondern ""Heil Hitler!"" gesagt, an die Stelle der Morgenandacht tritt der Fahnenappell. Neue Gedichte müssen auswendig gelernt werden: ""Ich bin geboren, ganz auf deutsch zu fühlen, bin ganz auf deutsches Denken eingestellt"". Nach Jahren der Not sind die Kinder stolz auf ihre schmucken HJ-Uniformen, Hakenkreuzkettchen oder BDM-Blusen. Sie wollen dazugehören, mitmachen beim Jungvolkdienst, Wandern und Sport. Zwar ist Disziplin gefordert, doch das Bild der zackigen Aufmärsche und begeisternden Fackelzüge im Kopf, nehmen sie die in Kauf. So kommt der Stolz hinzu, als Deutscher ""zäh wie Leder und hart wie Kruppstahl"" zu sein.
Immer wieder jedoch passieren Dinge, die die Kinder nicht verstehen. Da kommen SA-Männer und räumen einfach den Bücherschrank der Eltern aus. Da wird der Vater nachts aus dem Bett gezerrt, mitgenommen, und kommt nach Wochen schlohweiß zurück. Die Kinder sind verwirrt und fassungslos. Jüdische Mitschüler verschwinden plötzlich, Halbjuden werden ausgegrenzt. Eine der Autorinnen berichtet von Ohrfeigen ihres Vaters, weil sie ihre Freundin, vom Vater ""Judenmädchen"" genannt, auf der Straße umarmt.
Das Buch enthält aber auch Erinnerungen an die große Armut zu Beginn der dreißiger Jahre, an Kinderarbeit, Ratten in der Wohnung und ""Spatzensuppe"". Daneben stehen aber auch Texte zum Schmunzeln, die viel von Solidarität, Menschlichkeit und kindlich unbeschwerten Zeiten sprechen. Mit seinen unverstellten Berichten leistet es einen wesentlichen Beitrag zum Verständnis deutscher Geschichte." "Ungekürzte Taschenbuchausgabe" 9.90 0.34 2006-5-17 00:00:00 2006-5-17 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-113-0" "3866141130m.jpg" "3866141130b.jpg" "Ungekürzte Taschenbuchausgabe
Zwischen Kaiser und Hitler" "47 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
368 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Chronologie,
Zeitgut Taschenbuch Band 15,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-113-0" "Kindheit in Deutschland 1914-1933" "
""Ich wünsche mir zu Weihnachten einen Vater"", bittet der zehnjährige Ernst Haß seine Mutter. Der in der Kaiserlichen Flotte dienenden Vater ist bei einer Seeschlacht gegen England umgekommen. Ob der Wunsch in Erfüllung ging, erzählt die erste Geschichte eines Buches mit Kindheitserinnerungen aus schicksalhaften deutschen Jahren.
Wie erlebten Kinder den Ersten Weltkrieg und das Ende des Kaiserreiches? Wie kam die Inflation über die Menschen? Was war golden an den ""Zwanzigern""? Wie empfanden Kinder den technischen Fortschritt mit Radio, Kino und Auto? Die erstaunlich lebendigen Zeitzeugenberichte geben viele gute Antworten zum damaligen Alltagsleben.
Eine arbeitsame Idylle jener Jahre schildert Ursula Löbner: Das geordnete Leben auf Gut Hammelspring in der Uckermark und die täglichen Ponykutschfahrten zum Lyzeum in Templin. Auch hier verändert der Krieg vieles: Das Vieh wurde aus den Stallungen geholt, Kartoffeln und Getreide beschlagnahmt. Für die eingezogenen Arbeiter bekamen wir französische Kriegsgefangene. Bei Kriegsende gelingt hier der Neuanfang leichter als in der Stadt, wo es an Kaufkraft und Rohstoffen fehlt.
""Für unsere Familie waren die Zwanziger Jahre eine arme Zeit"", erzählt Gertrude J. Seeliger. ""Wir Kinder bekamen gegen den schlimmsten Hunger Quäker-Speisungen: Milchsuppe und ein dunkles Brötchen."" Stadtkinder werden aufs Land verschickt und hochgepäppelt. Die Kriegsfolgen führen zur Inflation. 1923 verliert auch Ludwig Eberbachs Vater alles Vermögen. Weil der Schmiedemeister eine größere Werkstatt aufbauen will, hatte er Häuser und Grundstücke verkauft. Sein Bargeld auf dem Bankkonto verfällt binnen kurzem zum Nichts.
Als mit der Rentenmark wieder stabiles Geld kursiert, schöpfen die Menschen Mut und begeistern sich für die stürmische Technikentwicklung. Walter H. Moshammer erinnert sich: ""Seit 1923 konnte man in Berlin Radio hören. Irgendwann hatte Onkel Felix einen Kristall-Detektorempfänger und Kopfhörer mitgebracht"". Wenige der ersten Radiogeräte besitzen einen Lautsprecher.
In den Haushalten weichen die Petroleum- und Gaslampen dem elektrischen Licht. Der Bubikopf wird modern, junge Frauen lassen sich die Röcke kürzen. Traute Siegmund erzählt, wie sie zum ersten Mal ""laufende Bilder"" sieht: Kino!
Mitten in die Aufbruchstimmung hinein schlägt 1929 der ""Schwarze Freitag"" an der New Yorker Börse. Die Weltwirtschaftskrise läßt binnen kurzem ein Heer von Arbeitslosen entstehen. Hitlers Heilversprechen fallen auf fruchtbaren Boden.
Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten der Autoren illustriert, vermitteln die Erinnerungen ein lebendiges Bild des Alltagslebens in Deutschland." "Ungekürzte Taschenbuchausgabe" 9.90 0.34 2006-5-17 00:00:00 2006-5-17 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-118-1" "3866141181m.jpg" "3866141181b.jpg" "Wo morgens der Hahn kräht. Band 1" "Zeitzeugen-Erinnerungen, 192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister. Auswahl-Taschenbuch. Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/TB_Womorgens.html" "3-86614-118-1" "Unvergessene Dorfgeschichten 1914-1945" "Ein Sonntag in den 20er Jahren: Ein ganz besonderer Tag für alle Dorfbewohner. Die harte Arbeitswoche ist vorüber und die Familien nutzen die Zeit, für ein bisschen Müßiggang. Es sind Kleinigkeiten, die den Sonntag zum Festtag machen: Das Plaudern mit Bekannten nach der Heiligen Messe, Weißbrot zum Frühstück, mit dem Vater Spazieren gehen, Himbeersaft zum Pudding, ein Mittagsschläfchen machen.
Authentischen Erinnerungen aus vergangener Zeit, machen diese Sammlung von Dorfgeschichten aus ganz Deutschland so spannend. Aus über 1.000 Zeitzeugen-Erinnerungen des Zeitgut-Archivs sind 55 ausgewählt worden und liegen nun als zweibändige Taschenbuch-Ausgabe vor. Eltern, Großeltern und Urgroßeltern erinnern sich an die Zeit von 1912 bis 1968 und bringen ein halbes Jahrhundert Geschichte in greifbare Nähe.
Das Leben auf dem Land ist durch harte Arbeit auf Feld und Hof geprägt. Sehnsüchtig wird die nächste Kirmes erwartet, die einmal im Jahr, meist im September stattfindet. Jung und alt haben dort die Gelegenheit ausgelassen zu feiern, es wird zum Tanz geladen - froh und ausgelassen, vergisst man für eine Zeit das anstrengende Alltagsleben.
Währen der Kriegszeit werden viele Stadtkinder in ländliche Umgebungen geschickt. ""Das also ist das Land, das Feld. Es riecht nach Kuhstall,"" erinnert sich ein Zeitzeuge an seine Ankunft im thüringischen Eichsfeld. Für den Jungen aus Berlin ist das Landleben aufregend. Er erlebt seine erste Kutschfahrt, hilft bei der Runkelrübenernte mit und genießt sein reichhaltiges Frühstück: in Würfel geschnittenes Graubrot, das mit Malzkaffee, frischer Milch und Zucker serviert und ""Bröckchen"" genannt wird.
In den 50er Jahren kommen dann die ersten elektrischen Weidezäune in Mode. Doch wozu teuere Batterien kaufen, wenn der Strom gleich aus der Melkkammer nebenan fließen kann? Der Bauer macht sich ans Werk und bastelt flink aus isolierten Haken, dünnen Drähten und ein paar Holzpfählen einen elektrischen Weidezaun. ""Rosa, laß die Küah raus, dr Zau isch fertig"", ruft er stolz. Schon erreicht die erste Kuh den Zaun, berührt ihn und fällt wie vom Blitz getroffen um. Dass nicht auch der Bauer, der die kostbaren Kühe retten will, fast sein Leben lässt, hat er seiner Frau zu verdanken.
Über ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte ist in den zwei Bänden ""Wo morgens der Hahn kräht"" zu finden. Die Erinnerungen sind interessant für diejenigen, ""die diese Zeit miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den üblichen Geschichtsbüchern zu lesen ist."" (Westfälische Rundschau)" 6.90 0.20 2006-3-22 00:00:00 2006-3-22 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-119-X" "386614119Xm.jpg" "386614119Xb.jpg" "Wo morgens der Hahn kräht. Band 2" "Zeitzeugen-Erinnerungen, 192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister. Auswahl-Taschenbuch. Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/TB_Womorgens.html" "3-86614-119-X" "Unvergessene Dorfgeschichten 1945-1968" "Ein Sonntag in den 20er Jahren: Ein ganz besonderer Tag für alle Dorfbewohner. Die harte Arbeitswoche ist vorüber und die Familien nutzen die Zeit, für ein bisschen Müßiggang. Es sind Kleinigkeiten, die den Sonntag zum Festtag machen: Das Plaudern mit Bekannten nach der Heiligen Messe, Weißbrot zum Frühstück, mit dem Vater Spazieren gehen, Himbeersaft zum Pudding, ein Mittagsschläfchen machen.
Authentischen Erinnerungen aus vergangener Zeit, machen diese Sammlung von Dorfgeschichten aus ganz Deutschland so spannend. Aus über 1.000 Zeitzeugen-Erinnerungen des Zeitgut-Archivs sind 55 ausgewählt worden und liegen nun als zweibändige Taschenbuch-Ausgabe vor. Eltern, Großeltern und Urgroßeltern erinnern sich an die Zeit von 1912 bis 1968 und bringen ein halbes Jahrhundert Geschichte in greifbare Nähe.
Das Leben auf dem Land ist durch harte Arbeit auf Feld und Hof geprägt. Sehnsüchtig wird die nächste Kirmes erwartet, die einmal im Jahr, meist im September stattfindet. Jung und alt haben dort die Gelegenheit ausgelassen zu feiern, es wird zum Tanz geladen - froh und ausgelassen, vergisst man für eine Zeit das anstrengende Alltagsleben.
Währen der Kriegszeit werden viele Stadtkinder in ländliche Umgebungen geschickt. ""Das also ist das Land, das Feld. Es riecht nach Kuhstall,"" erinnert sich ein Zeitzeuge an seine Ankunft im thüringischen Eichsfeld. Für den Jungen aus Berlin ist das Landleben aufregend. Er erlebt seine erste Kutschfahrt, hilft bei der Runkelrübenernte mit und genießt sein reichhaltiges Frühstück: in Würfel geschnittenes Graubrot, das mit Malzkaffee, frischer Milch und Zucker serviert und ""Bröckchen"" genannt wird.
In den 50er Jahren kommen dann die ersten elektrischen Weidezäune in Mode. Doch wozu teuere Batterien kaufen, wenn der Strom gleich aus der Melkkammer nebenan fließen kann? Der Bauer macht sich ans Werk und bastelt flink aus isolierten Haken, dünnen Drähten und ein paar Holzpfählen einen elektrischen Weidezaun. ""Rosa, laß die Küah raus, dr Zau isch fertig"", ruft er stolz. Schon erreicht die erste Kuh den Zaun, berührt ihn und fällt wie vom Blitz getroffen um. Dass nicht auch der Bauer, der die kostbaren Kühe retten will, fast sein Leben lässt, hat er seiner Frau zu verdanken.
Über ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte ist in den zwei Bänden ""Wo morgens der Hahn kräht"" zu finden. Die Erinnerungen sind interessant für diejenigen, ""die diese Zeit miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den üblichen Geschichtsbüchern zu lesen ist."" (Westfälische Rundschau)" 6.90 0.20 2006-3-22 00:00:00 2006-3-22 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-120-3" "3866141203m.jpg" "3866141203b.jpg" "Unvergessene Schulzeit. 1914-1945, Band 3" "192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Taschenbuch. Zeitgut Verlag, Berlin" "3-86614-120-3" "Erinnerungen von Schülern und Lehrern aus Zeitgut-Bänden und Zeitgut-Archiv" 6.90 2007-1-29 00:00:00 2007-1-29 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-121-1" "3866141211m.jpg" "3866141211b.jpg" "Also packten wir es an" "Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 384 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 21, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/also-packten.html" "3-86614-121-1" "Deutschland 1945-1947" "Weit entfernt von der Normalität
Deutschland 1945 nach dem Schock der Stunde Null. Das langersehnte Kriegsende stellt viele vor die Frage: Was nun? Bald erweist sich, wie stark der verlorene Krieg die Menschen geteilt hat. Da irren die einen innerlich zerstört umher. Sie haben Heimat, Haus und Existenz verloren und vermissen Familienmitglieder. Andere besitzen noch alles und können ziemlich unverändert weiter leben. So kommt es, dass die Sorgen und Nöte der Menschen nur scheinbar gleich sind.
Hans Bruchschmidt, einer der Zeitzeugen dieses Bandes, fügt einen weiteren Aspekt hinzu: »Im Kampf gegen Hunger, Kälte und Verzweiflung war in den Jahren 1945/46 Organisationstalent gefragt, das außerdem oft auch eine Portion Frechheit und Mut erforderte. Wenn dann noch eine Prise Beziehungen hinzukam, konnte man mit seiner Familie diese bittere Mangelzeit einigermaßen unbeschadet überstehen«.
Von schwieriger Heimkehr aus Evakuierung und Kriegsgefangenschaft, von Hamsterern, Schiebern und Schwarzmärkten, von total überfüllten Zügen und Problemen mit den Besatzern, von Hunger und Krankheit erzählen die Geschichten in diesem Buch. Doch die Menschen versuchen auch, ihr Leben sofort wieder zu ordnen. Jeder erfolgreich gemeisterte Tag läßt die Hoffnung auf eine bessere Zukunft wieder wachsen.
Der 14-Jährige Harry nimmt sein Glück selbst in die Hand. Die Kriegswirren haben ihn nach Usedom verschlagen. Sein Heimweh ist so groß, dass er die 200 Kilometer nach Berlin mit einem notdürftig zusammengebastelten Fahrrad überwindet. Sechs Tage fährt er übers Land - eine unvergessliche Reise und ein unbeschreibliches Glück, als er Mutter und Vater in die Arme schließen kann.
Viele engagieren sich, um die Not anderer zu lindern. So berichtet die damals 18-Jährige Elisabeth von ihrer Mitarbeit bei der Berliner DEFA Wochenschau ""Der Augenzeuge"". Dort stellt sie ""elternlose"" Kinder vor der Kamera vor, damit die Familien wieder zusammenfinden. Sie schildert bewegende Momente des Wiedersehens.
Ein unbändiger Lebenshunger treibt die jungen Menschen jedes Wochenende mit leerem Magen auf die Tanzböden, wo Männermangel herrscht. Wir erleben Anneliese`s Vorfreude auf eine scheinbar wunderbare Suppe aus gefundenen Ingredenzien. Doch die Speise erweist sich als nahezu ungenießbar. Und wir erfahren, warum Irmgard bei der Hochzeitsfeier ihrer Schwester eine Backpfeife bekommt. Alfred`s Großmutter tischt einen Katzenbraten auf, der dem Schwerkranken gegen Tbc helfen soll.
Das Buch gibt authentische Einblicke in die schwierigen Lebensverhältnisse in Deutschland 1945-1947. Jüngeren Lesern bietet sich mit den nachdenklichen, aber auch hoffnungsvollen Geschichten ein spannender und ungewohnter Zugang zur Jugendzeit ihrer Großeltern. Die persönliche Zeitzeugen-Berichte lassen ein lebendiges und differenziertes Bild der damaligen Zeit entstehen." 12.90 0.56 2006-8-30 00:00:00 2006-8-30 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-122-X" "386614122Xm.jpg" "386614122Xb.jpg" "Unvergessene Weihnachten, Band 3" "192 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Taschenbuch. Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/weihnachten.html" "3-86614-122-X" "Erinnerungen aus guten und aus schlechten Jahren. 1914-1994" "»Frohe Weihnacht überall« singt und klingt es nun bald wieder um uns herum. Auch Band 3 der »Unvergessenen Weihnachten« erzählt Weihnachts-Erlebnissen des vergangenen Jahrhunderts. Es sind ganz andere Erinnerungen als in den ersten beiden Bänden, doch gemeinsam ist ihnen allen, dass sie wirklich erlebt wurden von Menschen unter uns. Das wahre Leben rund um Weihnachten ist so vielfältig und beeindruckend, dass es keiner Erfindungen bedarf, um darüber zu schmunzeln oder um nachdenklich oder betroffen zu sein.
Und weil Weihnachten stets auch ein Fest des Erinnerns und der Familie ist, ist es nur richtig, wenn wir gerade in diesen Tagen die guten und die schlechten Zeiten unserer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern in kleinen Geschichten und Episoden durchwandern. Ich wünsche Ihnen schöne Stunden beim Lesen. Und vergessen Sie nicht, auch den Kleinen etwas von Weihnachten früher vorzulesen, sie warten voller Spannung auf solche Erinnerungen aus der Kindheit und Jugend ihrer Eltern und Großeltern.
Ihr Jürgen Kleindienst, Herausgeber
> Leseprobe" 4.90 0.20 2006-11-27 00:00:00 2006-11-27 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-124-6" "3866141246m.jpg" "3866141246b.jpg" "Theo Zwermann
Sehnsucht nach der Lochmühle" "96 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (58),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/zwermann" "3-86614-124-6" "Meine Zeit fern des Taunus 1942-1946" "Schon als Kind wollte Theo Zwermann den Beruf seines Vaters ergreifen und Bauer werden. Seinem Jugendtraum ist er treu geblieben und hat ihn doch zeitgemäß verändert. Aus der Lochmühle im Erlenbachtal bei Wehrheim im Taunus hat er im Verlauf von 40 Jahren ein Freizeitpark-Unternehmen geschaffen, in dem heute alle Mitglieder seiner großen Familie tätig sind.
Doch bevor es dazu kam, musste er für vier Jahre Abschied von seinem geliebten Tal und von der Landwirtschaft nehmen. In diesem Buch erzählt er, wie er vom Bauernjungen zum Soldaten wurde, wie er das Kriegsende an der Front erlebte und bis Ende 1946 die amerikanische Gefangenschaft in Belgien.
Theo Zwermann hat danach 20 Jahre lang körperlich schwer als Landwirt gearbeitet, bis ihn eine Gelenk-Arthrose zur Reduzierung des landwirtschaftlichen Betriebes zwang. Eine Shetlandpony-Zucht sollte einen Ausgleich bringen. Dazu entstand ein kleiner Ponyverleih, der sich allmählich zum Reiterhof entwickelte. Und weil immer mehr Familien als Tagesbesucher ins Erlenbachtal kamen, baute Theo Zwermann einen Freizeitpark auf, den er einfallsreich und liebevoll zu einem Besuchermagneten gestaltete." "Theo Zwermann, geb. 1926 in Wehrheim im Taunus. Ab 1943 Reichsarbeitsdienst und Einberufung als Soldat. November 1944 bis Dezember 1946 amerikanische Gefangenschaft in Belgien. Lebt bis heute in der Lochmühle im Erlenbachtal bei Wehrheim. Theo Zwermann ist verheiratet, hat drei Kinder und sechs Enkel" "Theo Zwermann" 9.90 0.15 2006-8-2 00:00:00 2006-8-2 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-125-4" "3866141254m.jpg" "3866141254b.jpg" "Karl Ernst Laage
Spurensuche in Moskau und Twer" "112 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (59),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/leseprobe/laage.htm" "3-86614-125-4" "Erinnerungen an Menschen, Gebäude und Arbeitslager" "Karl Ernst Laage verknüpft in seinem Buch Eindrücke mehrerer Russland-Reisen mit seinen Erinnerungen an die Jahre in russischen Arbeitslagern. Er war nicht wie die meisten deutschen Kriegsgefangenen in Kohlegruben oder Steinbrüchen eingesetzt, sondern auf Baustellen in Moskau und in Twer, wo er an der Restaurierung alter Gebäude, am Aus- und Neubau öffentlicher und Wohngebäude beteiligt war. Ob Puschkin-Haus in Moskau oder Wohnkomplex in Twer an der Wolga, der Autor nimmt den Leser mit an jene Orte, wo er als Kriegsgefangener von 1945 bis 1950 lebte und arbeitete. Er lässt jene Jahre sowohl aus der Sicht des ehemaligen Kriegsgefangenen als auch aus dem Blickwinkel eines heutigen Russland-Besuchers lebendig werden. Viele seiner Episoden bieten zugleich Einblicke in den städtischen Alltag der Nachkriegszeit in Russland." "Karl Ernst Laage, Prof. Dr., geb. 1920 in Kiel, Abitur an der Kieler Gelehrtenschule (altsprachliches Gymnasium), Fronteinsatz im Zweiten Weltkrieg, fünf Jahre in russischer Gefangenschaft, Studium der Germanistik, Latinistik und Slawistik in Kiel und Tübingen, Lehrer (zuletzt Direktor) an einem Husumer Gymnasium, Gründer des Storm-Museums in Husum, Präsident der Storm-Gesellschaft, lange Zeit Professor an der Universität Kiel. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Theodor Storm, Thomas Mann und Iwan Turgenjew sowie zu anderen Themen der Literatur." "Karl Ernst Laage" 9.90 0.15 2006-11-3 00:00:00 2006-11-3 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-127-0" "3866141270m.jpg" "3866141270b.jpg" "Helga Priester
Fluchtweg Bulgarien" "96 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (61),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-127-0" "1963 - Dritter Versuch" "Helga Priester hat nach dem Bau der Mauer 1961auf verschiedenen Wegen versucht, aus der DDR zu fliehen. Zweimal, in Gedser und auf Kuba, brach sie ihre Vorhaben ab, weil ihr die Verhältnisse vor Ort zu gefährlich erschienen. Zusammen mit einem Bekannten machte sie sich 1963 zu einem dritten Fluchtversuch auf, um über Bulgarien nach Griechenland zu gelangen. Als offizielle Teilnehmer einer DDR-Auslandsreise nach Bulgarien begannen sie die Flucht …" "Helga Priester, geb. 1936 in Dortmund, 1943 Umsiedlung nach Kühlungsborn, später nach Rostock. Musische Erziehung: Klavierunterricht, Keramikunterricht. Ausbildung zur Medizinisch-technischen Assistentin, ab 1956 tätig an der Universitäts-Frauenklinik in Rostock, dort 36 Jahre tätig als leitende MTA im histologischen Labor. 1992 ausgeschieden. Ab 1970 Mitglied im Zirkel für Malerei und Grafik der Universität Rostock. Teilnahme an zwei Förderklassen. Seit 1992 als selbständige Malerin und Grafikerin tätig. Einzelausstellungen mit Malerei und Grafik in Mecklenburg-Vorpommern." "Helga Priester" 9.90 2007-5-23 00:00:00 2007-1-20 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-86614-131-9" "3866141319m.jpg" "3866141319b.jpg" "Dorothea F. Voigtländer (Hg.)
Mein Bonn" "288 Seiten mit vielen Abbildungen, Stadt-Chronik.
Klappenbroschur,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-131-9" "Zeitzeugen-Erinnerungen aus Bonn und Umgebung. 1914-1998" "Für Bonner wie auch Nicht-Bonner dürfte das Buch gleichermaßen von Reiz sein, deckt es doch mit seinen 53 Beiträgen von und über Zeitzeugen aus der ehemaligen Bundeshauptstadt den bewegenden Zeitraum der Jahre von 1914 bis 1998 ab.
In authentischen Erinnerungen wird das Auf und Ab des Lebens im Bonn des vergangenen Jahrhundert erzählt, lassen die Zeitzeugen vor den Augen des Lesers lebendige Bilder von den letzten Kaiserjahren bis ins Heute entstehen. Einwohner der Stadt erzählen von den Schrecken der Bombenjahre des Zweiten Weltkrieges, der Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft und ihrem Neuanfang, damals junge Mädchen gewähren Einblick in ihre schwierigen ersten Nachkriegsjahre, als die Mütter hart mit anpacken mussten, um den Wiederaufbau zu bewältigen.
Der Herausgeberin Dorothea F. Voigtländer, langjährige Bonner Journalistin und Buch-Autorin und selbst Mitautorin des Buches, ist es gelungen, eine bunte Mischung von Zeitzeugen zu finden. In den Geschichten aus dem Nachkriegs-Bonn spiegeln sich auch die politischen Veränderungen Deutschlands insgesamt wider. Staatsbesucher ""zum Anfassen"" gab es häufig in Bonn. Und die Bonner konnten durch ihre Präsenz auf den Straßen der Stadt immer wieder stellvertretend für alle Deutschen zeigen, wen sie besonders liebten oder verehrten.
Mit seinen Zeitzeugen-Erinnerungen spannt das Buch einen weiten Bogen von der Bonner Republik bis hin zum Bonn-Berlin-Beschluss, der schmerzhaft für die Stadt den Fortzug von Parlament und Regierung besiegelte. Damals hatten die Menschen ""Tränen in den Augen"", heute ist mancher Bonner davon überzeugt, dass die Stadt durch den Umzug sogar gewonnen hat. Fotos und Dokumente aus dem Besitz der Zeitzeugen sowie aus dem Bonner Stadtarchiv, belegen die persönlichen Erlebnisse. Allein deshalb ist das Buch in seiner Art eine bereichernde Ergänzung der umfangreichen Bonn-Literatur.
Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann schreibt in ihrem Vorwort: ""Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen"".
""Mein Bonn"" ist ein hilfreiches Buch gegen das Vergessen. Es beinhaltet Geschichtswissen weit über das hinaus, was die Lehrbücher bieten. Der größte Teil der Erinnerungen ist hier erstmals veröffentlicht.
Aus dem Inhalt:
""Geliebte Kaiserhalle"" - ""Hakenkreuz grüßt Judenstern"" - ""Feuer im Verlagshaus"" - ""Unterricht in der französischen Besatzungszone"" - ""Von Trümmerfrauen und Dauerwelle"" - ""Kinderkarneval im Bonner Bürgerverein"" - ""Bei der Heimkehr läuteten die Kirchenglocken"" - ""Unser Schwarm Nino"" - "" ...dat möt eijentlich klappen"" (über Konrad Adenauer) - ""Staatsbesuche"" - ""Als das ZDF in Bonn laufen lernte"" (Fides Krause-Brewer) - ""Feiern und studieren"" - ""Bürger für Beethoven"".
> Leseprobe" "Dorothea F. Voigtländer ist 1943 in Bonn geboren. Nach langjährigem Frankreichaufenthalt und Studium an der Universität Sorbonne in Paris, wohnt sie heute südlich von Bonn am Siebengebirge.
Sie arbeitet als Journalistin für Hörfunk und Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften und interessiert sich besonders für die Einzelschicksale der Menschen im großen Strom der Geschichte. Neben ihrer Tätigkeit beim Zweiten Deutschen Fernsehen und als Redakteurin des Bonner General-Anzeiger schrieb sie verschiedene Bücher und veröffentlichte viele historische Reportagen und Kurzgeschichten. Bekannt wurde sie durch ihre eigenwillig geschriebene Porträtserie berühmter und weniger berühmter Persönlichkeiten. ""Die Gegenwart kann nur aus der Vergangenheit verstanden werden"" so gibt sie es an ihre Kinder und Enkelkinder weiter.
Dorothea F. Voigtländer ist verheiratet, hat zwei Kinder und vier Enkelkinder.
Buch-Veröffentlichungen: ""Rheinbreitbach - einst und jetzt"", Rheinbreitbach 1974. ""Notizen einer 25jährigen Stadt"", Bad Hönningen 1994, Stadt Bad Hönningen,. ""Der Landkreis Neuwied"", Edition ""Städte - Kreise - Regionen"", Oldenburg 1996. ""Geschichte und Geschichten von Rhein - Vom Drachenfels zum Kaiserberg"", Bock-Verlag Bad Honnef 1990, erweiterte, aktualisierte Neuauflage 2004. Mitautorin verschiedener Sammelbände der Reihe Zeitgut, seit 1998." "Dorothea F. Voigtländer (Hg.)" 12.90 0.50 2006-11-1 00:00:00 2006-11-1 00:00:00 1 "Zeitgut Regional" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-86614-132-7" "3866141322m.jpg" "9783866141322b.jpg" "Wo morgens der Hahn kräht. Band 1 und Band 2" "Zeitzeugen-Erinnerungen, 384 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister. Auswahlband, gebunden. Zeitgut Verlag, Berlin." "3-86614-132-7" "Unvergessene Dorfgeschichten 1912-1968" "Ein Sonntag in den 20er Jahren: Ein ganz besonderer Tag für alle Dorfbewohner. Die harte Arbeitswoche ist vorüber und die Familien nutzen die Zeit, für ein bisschen Müßiggang. Es sind Kleinigkeiten, die den Sonntag zum Festtag machen: Das Plaudern mit Bekannten nach der Heiligen Messe, Weißbrot zum Frühstück, mit dem Vater Spazieren gehen, Himbeersaft zum Pudding, ein Mittagsschläfchen machen.
Authentischen Erinnerungen aus vergangener Zeit, machen diese Sammlung von Dorfgeschichten aus ganz Deutschland so spannend. Aus über 1.000 Zeitzeugen-Erinnerungen des Zeitgut-Archivs sind 55 ausgewählt worden und liegen nun als zweibändige Taschenbuch-Ausgabe vor. Eltern, Großeltern und Urgroßeltern erinnern sich an die Zeit von 1912 bis 1968 und bringen ein halbes Jahrhundert Geschichte in greifbare Nähe.
Das Leben auf dem Land ist durch harte Arbeit auf Feld und Hof geprägt. Sehnsüchtig wird die nächste Kirmes erwartet, die einmal im Jahr, meist im September stattfindet. Jung und alt haben dort die Gelegenheit ausgelassen zu feiern, es wird zum Tanz geladen - froh und ausgelassen, vergisst man für eine Zeit das anstrengende Alltagsleben.
Währen der Kriegszeit werden viele Stadtkinder in ländliche Umgebungen geschickt. ""Das also ist das Land, das Feld. Es riecht nach Kuhstall,"" erinnert sich ein Zeitzeuge an seine Ankunft im thüringischen Eichsfeld. Für den Jungen aus Berlin ist das Landleben aufregend. Er erlebt seine erste Kutschfahrt, hilft bei der Runkelrübenernte mit und genießt sein reichhaltiges Frühstück: in Würfel geschnittenes Graubrot, das mit Malzkaffee, frischer Milch und Zucker serviert und ""Bröckchen"" genannt wird.
In den 50er Jahren kommen dann die ersten elektrischen Weidezäune in Mode. Doch wozu teuere Batterien kaufen, wenn der Strom gleich aus der Melkkammer nebenan fließen kann? Der Bauer macht sich ans Werk und bastelt flink aus isolierten Haken, dünnen Drähten und ein paar Holzpfählen einen elektrischen Weidezaun. ""Rosa, laß die Küah raus, dr Zau isch fertig"", ruft er stolz. Schon erreicht die erste Kuh den Zaun, berührt ihn und fällt wie vom Blitz getroffen um. Dass nicht auch der Bauer, der die kostbaren Kühe retten will, fast sein Leben lässt, hat er seiner Frau zu verdanken.
Über ein halbes Jahrhundert Zeitgeschichte ist in den zwei Bänden ""Wo morgens der Hahn kräht"" zu finden. Die Erinnerungen sind interessant für diejenigen, ""die diese Zeit miterlebt haben, und ihre Kinder und Enkel, die mehr erfahren wollen, als in den üblichen Geschichtsbüchern zu lesen ist."" (Westfälische Rundschau)" 9.95 0.50 2007-1-10 00:00:00 2007-1-10 00:00:00 "Zeitgut Auswahl" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-01-5" "3933336015m.jpg" "3933336015b.jpg" "Nachkriegs-Kinder" "67 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 448 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. 4. erweiterte Auflage 2005 Reihe Zeitgut Band 2, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_02.html" "3-933336-01-5" "Kindheit in Deutschland 1945-1950" "Kriegsende. Vorbei sind Bombennächte und Fliegeralarm. Eine neue, schwere Zeit bricht an. Es geht darum, den täglichen Bedarf zu decken und die Not zu lindern. Hamsterfahrten aufs Land, Tauschgeschäfte, Schlange stehen vor den Läden. Die Kinder lernen, Verantwortung zu übernehmen. Sie versuchen, so gut es jedes vermag, zum Unterhalt der Familie beizutragen. Der zwölfjährige Helmut geht 1946 in Beelitz auf ""Kohleklau"", ein gefahrvolles Unternehmen, bei dem er schließlich erwischt wird. Der achtjährige Peter bekommt für seine Dienste als Balljunge auf dem Tennisplatz der Amerikaner in Berchtesgaden Butterbrote, mit denen er den Speiseplan seiner Familie bereichert.
Die Zeitzeugen, die sich in diesem Buch an ihre Kindheit erinnern, zeichnen ein vielfältiges und kontrastreiches Bild der Jahre vor dem wirtschaftlichen Aufschwung. Tragische Geschichten stehen neben heiteren und amüsanten Episoden. Traurige und tröstliche Begebenheiten halten sich die Waage. Im Vordergrund steht das persönliche Erleben von Menschen wie du und ich, aus dem sich ein eindrucksvolles Mosaik der Zeit zusammensetzt.
Da erinnert sich Edda Flindt an die idyllisch anmutende Kindheit in der Mühle der Großeltern bei Köln, wo sie mit ihren fünf Geschwistern, ihrer Mutter und ihrer Tante nach einer abenteuerlichen Odyssee aus Sachsen lebte. Elisabeth Lüninghake schildert die Spiele, mit denen sich Kinder die Zeit vertrieben, die einfachen Mittel, die dafür genügen mußten; sie erzählt von den kratzenden, selbstgestrickten Badeanzügen, die das Badevergnügen in der Ems nicht trüben konnten. Erika Wagner denkt an die Puppe zurück, die sie und ihre zwei Schwestern zu Weihnachten bekamen. Jede durfte sie einen Tag lang hegen und pflegen und mußte sie dann weitergeben. Doch Teilen ist schwer. Die kleine Erika versteckte sie im Holzschuppen. Der nächtliche Regen durchnäßte sie. Dafür bekam sie von ihrer Mutter die erste Ohrfeige ihres Lebens.
Die Vielfalt der Quellen, aus denen die Erinnerungen stammen, machen den Reiz dieses Buches aus. Die Autoren kommen aus allen Gegenden Deutschlands. Mit Hilfe eines Ortsregisters kann sich der Leser orientieren. Alte Fotos und Dokumente aus den Fotoalben der Verfasser ergänzen die Texte. In ihrer Gesamtheit spiegeln die Beiträge die gesellschaftliche Bandbreite der Zeit wider." 12.90 0.62 2005-11-7 00:00:00 2005-11-7 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-02-3" "3933336023m.jpg" "3933336023b.jpg" "Stöckchen-Hiebe" "52 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 352 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, gebunden. Reihe Zeitgut Band 3, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_03.html" "3-933336-02-3" "Kindheit in Deutschland 1914-1933" "Der 1. Weltkrieg kostet Deutschland Millionen Tote und riesige Volksvermögen. Er geht verloren und mit ihm das Kaiserreich. Inflation und Arbeitslosigkeit belasten alle Schichten der Bevölkerung. In der Gesellschaft rumort es. Not und Entbehrung sind an der Tagesordnung, viele geraten durch die Weltwirtschaftskrise ins soziale Aus. In dem Buch erzählen 52 Zeitzeugen über ihre Kindheit in den bewegten Jahren zwischen Kaiserreich Hitlers Machtantritt und lassen diese Zeit wieder lebendig werden...
Wie ist das, wenn plötzlich die Preise explodieren? Frieda Stübing erinnert sich noch gut an das Jahr 1921: ""Mit einem 20.000-Markschein ging ich einkaufen, bekam dafür ein Pfund Kakao für 14.000 RM, ein Pfund Zucker für 1.600 RM und zwei grüne Heringe für 2.500 RM"". Die Kluft zwischen Arm und Reich wurde immer größer. Paul F. Wagner zog als Sechsjähriger mit seinem Vaters von Dorf zu Dorf. Der Vater reparierte Schuhe im Tausch gegen Lebensmittel. Gab es nichts zu besohlen, mußten sie betteln, um nicht zu hungern.
Eben noch erfolgreiche leitende Angestellte erlebten den sozialen Abstieg. Annemarie Frisch entsinnt sich, wie ihre Familie 1923 die Nürnberger Vorortvilla mit dem großen Garten verlassen mußte. Für Kindermädchen und Sportauto fehlte plötzlich das Geld.
Auf dem Land halfen die Kinder sehr früh bei der Arbeit. So mußte Ernst Bunzenthal schon mit vier Jahren Ziegen hüten. Für Zärtlichkeiten hatte seine Mutter wenig Zeit, sie verzehrte sich im Kampf ums tägliche Brot. ""Die vier Kinder immer satt zu bekommen war schwer, denn es gab ja kein Kindergeld.""
Den Kindern wurde Zucht und Ordnung abverlangt. ""Das Knicksen und Dienern übten wir in der Schule, die Hände mußten, wenn nicht geschrieben wurde, gefaltet auf dem Tisch liegen"", erinnert sich Marie Stade an ihre einklassige Schule im Jahr 1924. Notfalls half ein Hieb mit dem Stock nach.
Die neue Technik begeisterte. Wenn 1922 der Zeppelin kam, erzählt Ludwig Eberbach, stürzten alle Schüler der Oberrealschule in Friedrichshafen ans Fenster, ohne den Protest des Lehrers zu beachten.
Die Ereignisse kumulieren auch politisch. Immer öfter wird ohne ein stabiles Ergebnis gewählt - bis die letzte Wahl 1933 auf weiteres jede Wahlmöglichkeit ausschließt, und der braune Mob das Land regiert ...
Ein wichtiges Buch zum Erinnern und Verstehen. Viele Texte sind mit persönlichen Fotos illustriert. Ein Ortsregister erleichtert die Orientierung." 12.90 0.47 1998-5-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-05-8" "3933336058m.jpg" "3933336058b.jpg" "Schlüssel-Kinder" "46 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 336 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, Klappenbroschur. Reihe Zeitgut Band 6, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_06.html" "3-933336-05-8" "Kindheit in Deutschland 1950-1960" "Die schlimmsten Trümmer sind weggeräumt, in den Städten rufen Plakate zum Aufbau: ""Anpacken - wir schaffen es!"" Angst und Schrecken des Krieges, der Flucht und der Nachkriegszeit verblassen langsam, der Hunger ist nicht mehr allgegenwärtig.
Aber der Mangel ist noch Thema für die Kinder. Sie werden mit Lebertran und Kalktabletten aufgepäppelt und auf’s Land ""verschickt"". Im Westen gibt es für manche Familien Care-Pakete, im Osten für wenige Westpakete. Ein Besuch der Eisdiele ist ""das Höchste, was man sich denken kann"", und auf eine Urlaubsreise müssen die Eltern eisern sparen. Langsam hält das Wirtschaftswunder Einzug. Unter’m Weihnachtsbaum liegen Rollschuhe, neue Möbel werden angeschafft, manche Familien in der Straße haben schon ein Radio oder einen Fernseher. Manches haben Kinder in dieser Zeit zu bewältigen: Immer noch gehören viele als Flüchtlinge in der Schule nicht ganz dazu, immer noch wohnen die Familien beengt. Auch ist es nicht leicht, sich an einen neuen Vater zu gewöhnen oder an den eigenen, der als Fremder aus der Gefangenschaft kommt. Außerdem müssen sich sehr viele als Schlüssel-Kinder selbst versorgen, denn die Mütter gehen zumeist arbeiten.
Doch überall im Buch wird die Erinnerung an eine glückliche Kindheit wach, an Familienfeste, Streiche und Freundschaften. Die Geschichten lassen die Gründungsjahre der beiden deutschen Staaten lebendig werden. Sie informieren, rühren an, und es macht einfach Spaß, sie zu lesen!" 12.90 0.45 1999-5-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-06-6" "3933336066m.jpg" "3933336066b.jpg" "Hungern und hoffen" "48 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen, 361 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden, Reihe Zeitgut Band 10, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_10.html" "3-933336-06-6" "Jugend 1945-1950" "Hessen, Frühjahr 1945. Der 15jährige Werner Schütz muß vom Berg oberhalb des Dorfes mit ansehen, wie die Amerikaner den elterlichen Hof in Brand schießen. Mit der weißen Fahne in der Hand rennt er übers Feld, um das Vieh aus den brennenden Ställen zu retten. - Für die Befreiung von den Nazis kann er nicht dankbar sein. ""...es hat viele Jahre gedauert, bis ich Amerika und die Besatzer trennen konnte.""
Die 15jährige Christa Ronke schreibt Pfingsten 1945 in ihr Tagebuch: ""Wie schön, nachts wieder ruhig zu schlafen."" Und am 20. September: ""Ich habe mich nun daran gewöhnt, Serviererin bei den ehemaligen Feinden zu sein. So wesensfremd sind sie uns eigentlich nicht."" In dem Buch ""Hungern und hoffen"" zeigen 48 Zeitzeugen-Erinnerungen, wie deutsche Jugendliche damals lebten und was sie fühlten.
Robert Beyer erlebt das Kriegsende und die amerikanische Besatzung im Sauerland: ""Eine Welt brach für uns Jungen zusammen, als die vermeintlich unschlagbare deutsche Wehrmacht besiegt war."" Nun gilt der Kampf dem Hunger. ""Wir holten aus unseren Verstecken Ehrenzeichen, Armbinden, HJ-Fahrtenmesser, Fernrohre und Pistolen und tauschten sie gegen Kisten voller Lebensmittel.""
Willkür und Rechtsunsicherheit erlebt Carl-Gerold Arnold im sächsischen Crimmitschau. Der Vater wird von den Russen verhaftet, die Familie enteignet. Er selbst kann 1948 zwar das Abitur in der sowjetischen Zone ablegen, doch zum Studium muß er in den ""Westen"" gehen. Torturen erleiden Jugendliche aus den Ostgebieten. Hildegard Bolle aus Ostpreußen wird 17jährig nach Sibirien verschleppt. ""Täglich wird der klapprige Karren, hochbepackt mit nackten, knochigen Leichen, zum Lagertor hinausgeschoben."" Sie überlebt die Hölle, landet im August ‘45 per Güterwagen in Sachsen. Später erfährt sie, daß es kein Zurück nach Hause gibt.
Andere Jugendliche schlagen sich allein im nun-mehrigen Polen durch, bis ihnen nach Jahren gestattet wird, nach Deutschland zu gehen.Gretl Hardeland erlebt in Salzburg das Ende des Krieges und die Ausweisung. Reichsdeutsche sind auch in Österreich fortan unerwünscht. Wer eine Lehrstelle findet, lernt zunächst Enttrümmern und Aufräumen. Norbert Geipel arbeitetauf einem Bauernhof im Erzgebirge, ""Nicht nur für Geld"", sondern ""für Kartoffeln, Korn und ab und an ein Stück Speck"".
Diese Zeitzeugen-Erinnerungen sind wichtig und kostbar. Mit den Einblicken in ganz persönliche Schicksale läßt sich die Zeit gut verstehen. Auch junge Leser werden gefesselt und betroffen sein.
Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren begleitet." 12.90 0.53 2000-5-1 00:00:00 2000-5-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-07-4" "3933336074m.jpg" "3933336074b.jpg" "Getäuscht und verraten" "38 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 320 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 16, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_16.html" "3-933336-07-4" "Jugend in Deutschland 1933-1939" 12.90 0.48 2002-9-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-10-4" "3933336104m.jpg" "3933336104b.jpg" "Und weiter geht es doch" "45 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 361 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 8, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_08.html" "3-933336-10-4" "Deutschland 1945-1950" "März 1945 in Halberstadt. Der letzte Zug ist weg, der nächste fährt erst am Abend. So entschließt sich Elinor Lange, 22 Kilometer nach Wernigerode zu laufen. Doch sie überschätzt ihre Kräfte. Erschöpft schläft sie im Straßengraben ein. Sie spürt die Kälte, der Selbsterhaltungstrieb treibt sie: ""Du bist der Hölle von Dresden nicht entkommen, um hier im Straßengraben zu enden!"" Sie rappelt sich auf, später hält ein Wagen und nimmt sie mit.
In Halle wird Liselotte Kronberg von den Amerikanern aus dem elterlichen Haus exmittiert. Mit ihrem Kleinkind steht sie auf der Straße: ""Wohin?"" Für eine Nacht findet sie Unterkunft im Krankenhaus. ""Und was wird morgen?"" Als die Amis abziehen, folgen die Russen. Das Haus bleibt ihr verwehrt.
In dem Buch ""Und weiter geht es doch"" sind Zeitzeugen-Erinnerungen aus allen Gegenden Deutschlands zusammengetragen. Sie schildern, was in keinem Geschichtsbuch steht und zeigen, wie die Deutschen damals überlebten.
Der Kampf gegen Hunger und Kälte bestimmte den Alltag - auch in den Kriegsgefangenen-Lagern. Josef Ochsenbauer kommt erst im Dezember 1949 wieder heim; als 23jähriger nach vier Jahren in Rußland. Ein Jahr zuvor konnte er die erste Postkarte von der Mutter lesen.
Ein Dach über dem Kopf ist Mangelware. Zu den Ausgebombten kommen mehr als neun Millionen Vertriebene. Hanna Spleiß und ihre Schwester aus Berlin-Tegel sind froh, im Keller ihres ausgebrannten Hauses wohnen zu können.
Der Hunger treibt die Städter aufs Land. Der Schwarzmarkt blüht, man zahlt mit Zigaretten. Elf Mark bekommt Alfredo Grünberg in Leipzig für eine einzelne ""Lucky Strike"". Zwanzig Packungen hatte er zuvor im Westen geschenkt bekommen - ein Vermögen für den jungen Mann.
Rasch öffnen Tanzlokale und Kinos wieder. Swing und Jazz, die verbotene ""Negermusik"", werden wieder gespielt. Es wird geliebt, verlobt, geheiratet ....
""Morgen wird alles besser"", ist der sinnige Titel eines Films mit Grete Weiser und Rudolf Prack aus diesen Tagen. Für den Studenten Hans-Heinrich Vogt, der als Komparse mitwirkt, ist er auch Symbol für die eigene Hoffnung.
Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten aus dem Privatbesitz der Autoren illustriert." 12.90 0.53 1999-12-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-11-2" "3933336112m.jpg" "3933336112b.jpg" "Wir sollten Helden sein" "38 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 331 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 12, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_12.html" "3-933336-11-2" "Jugend in Deutschland 1939-1945" "Jungsein in Kriegszeiten? Wie erlebten 14- bis 18jährige den jahrelangen Ausnahmezustand des Zweiten Weltkrieges? Wie fanden sie sich zwischen scheinbarer Normalität und dem Irrsinn des Krieges zurecht? Im vorliegenden Buch schildern damalige ""Teenager"" in 38 episodenhaften Erinnerungen, was sie erlebten und empfanden:
Auf Anraten ihrer Lehrerin begann Elisabeth Hassmüller kurz vor Kriegsbeginn, ein Tagebuch zu führen. Die anfängliche Begeisterung für den Krieg weicht darin immer mehr der Skepsis und der Erkenntnis, daß dieser Krieg sinnlos ist.
Johannes Weissler erlebt im Mai 1943, daß seine betagte Großmutter nach Theresienstadt deportiert wird. Er selbst darf wegen seiner jüdischen Herkunft nicht die höhere Schule besuchen, wird aber 1944 in ein Wehrertüchtigungslager geschickt und später zur Organisation Todt einberufen.
Überall werden Zwangsarbeiter eingesetzt, um die Versorgung der Bevölkerung und die Produktion kriegswichtiger Erzeugnisse zu sichern. So berichtet die dienstverpflichtete Irmgard Hansen, wie sie in einer Frankfurter Kupferfabrik neben Kriegsgefangenen arbeitet, getrennt durch ein strenges Kontakt- und Redeverbot.
Renate Sielaff lebt unter einem Dach mit französischen Kriegsgefangenen, die in der Bäckerei arbeiten und auf dem Mehlboden schlafen. Mit polnischen Zwangsarbeitern zusammen arbeitet sie auf dem Feld, darf aber nicht mit ihnen sprechen. Am bedrückensten empfindet sie es, wenn die russischen Gefangenen durch den Ort geführt werden. Auch hier sind Kontakte bei Strafe verboten. ""Man soll sogar wegsehen,"" schreibt sie.
Von der nationalsozialistischen Propaganda beeinflußt, meldet sich Benno Götzke mit 17 Jahren 1943 freiwillig zur Wehrmacht. Er kommt nach Frankreich, wo die Alliierten gerade ihre Offensive beginnen. Nach Verletzung und Lazarett-Aufenthalt wird er erneut in Richtung Front geschickt. Seinem Überlebenswillen und dem Zufall verdankt er es, daß er heil wieder nach Hause kommt.
Im Januar 1945 muß Horst Schneider zum Reichsarbeitsdienst einrücken. Einem Monat später wird seine RAD-Abteilung von der Waffen-SS übernommen und an die Westfront geschickt. Doch in Belgien geraten die 16jährigen Jungen bald in Kriegsgefangenschaft.
Je länger der Krieg dauert, umso mehr bestimmen Fliegeralarme und Bombenangriffe den Alltag. Das Bombeninferno am 13. Februar 1945 in Dresden überlebt die 18jährige Hildegard de Parade letztlich nur durch ein grausiges Schutzschild, einen auf ihr liegenden Leichnam, der sie vor den Bombensplittern bewahrt.
Die Texte des Buches sind mit zahlreichen Fotos und Dokumenten der Autoren illustriert." 12.90 0.50 2001-8-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-12-0" "3933336120m.jpg" "3933336120b.jpg" "Heil Hitler, Herr Lehrer" "50 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 360 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, gebunden. Reihe Zeitgut Band 13, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_13.html" "3-933336-12-0" "Kindheit in Deutschland 1933-1939" "Das Mädchen Eva erlebt 1933, wie ihre Mutter den Vater verläßt und die Arbeit als Lehrerin verliert; sie ist Halbjüdin. Der Vater, langjähriges SA-Mitglied, zerstört mit seiner judenfeindlichen Polemik die Ehe. ""Arische"" Lehrerkollegen und die jüdische Großmutter helfen der allein stehenden Frau mit zwei Kindern, über die Runden zu kommen.
1935 erlebt Eva bei einer Schulfeier bewußt ihre Zwitterstellung. An diesem Tag sollen die Schülerinnen aus Anlaß der ""Heimkehr"" des Saarlandes ins Deutsche Reich ihre BDM-Uniform tragen. Doch als ""Vierteljüdin"" darf Eva nicht im BDM sein. In ihrer Zivilkleidung sieht sie sich einem Heer von Uniformträgerinnen gegenüber. Als sich ihr eine neue Schülerin, ebenfalls in Zivil, vorstellt und erklärt, sie sei ""Halbjüdin"", antwortet Eva ihr dennoch stolz-abweisend: ""Ich bin’s nur zum Viertel"".
Mit diesen Erinnerungen beginnt ein bewegendes Zeitdokument, das dem Leser die Jahre 1933 bis 1939 in Deutschland nahebringt. 50 Zeitzeugen erzählen ungeschminkt, wie Kinder damals lebten, wie ihr Schulalltag aussah und was sie spielten. Das Buch zeigt beklemmend auch die Gradwanderungen der Eltern, wenn sie die Fragen ihrer Kinder beantworten mußten. Das Mädchen Ursula entwickelt sich gegen den Widerstand des Vaters zum begeisterten BDM-Mädel. Ihr Vater, als Lehrer und Nicht-Parteimitglied in schwieriger Lage, versucht, ihr die Wahrheit über die Juden zu sagen und verpflichtet sie dann: ""Also, abgemacht, du schweigst darüber"".
Der Junge Oskar erfährt erst spät die Wahrheit über den Tod seines Vaters. Der Lokführer war als überzeugter Katholik ein entschiedener Hitler-Gegner. Im April 1933 artet ein Streitgespräch mit seinem Heizer, einem ortsprominenten Nazi und SA-Mann, in eine Schlägerei aus. Der Heizer schlägt ihn mit einer Eisenstange nieder, der Vater stirbt daran. Der Hausarzt notiert als Todesursache ""Lungenentzündung"". So schützt er die Familie vor Scherereien mit der SA. Die Mutter zieht mit den Kindern nach Ostpreußen und schweigt lange...
Immer wieder verschwinden jüdische Klassenkameraden, Nachbarn und auch die eigenen Väter ohne Ankündigung. ""Lassen Sie endlich das Kind los! Sie wissen genau, warum wir Sie holen."" wird der jüdische Vater des Mädchens Margit dabei angeherrscht. - Der Vater von Hans Wagner meldet sich nach der Entlassung aus dem KZ Börgermoor im Oktober 1933 ""zurück von der Moorkur""; doch er ist schlohweiß, dürr und krank geworden.
Die Erinnerungen der Zeitzeugen sind wichtig und kostbar. Mit den Einblicken in die persönlichen Schicksale läßt sich die Zeit gut begreifen; auch junge Leser werden gefesselt und betroffen sein.
Die Texte des Buches sind von Fotos der Autoren und von einer elfseitigen Chronologie begleitet." 12.90 0.48 2000-12-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-13-9" "3933336139m.jpg" "3933336139b.jpg" "Von hier nach drüben" "40 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 352 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. 2. erweiterte und überarbeitete Ausgabe 2005 Reihe Zeitgut Band 11, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_11.html" "3-933336-13-9" "Grenzgänge 1945-1961" "Im Februar 1945 fand die Lehrerin Erika Peters im thüringischen Wahlhausen-Lindwerra eine neue Heimat. Hinter ihr lag die Flucht aus ihrer Heimatstadt Stolp in Pommern, dem heutigen Slupsk in Polen. Zwischen 1946 und 1952 wird sie Zeugin der zunehmenden Abriegelung der sowjetischen Besatzungszone/DDR, die für die Betroffenen verheerende Folgen hatte. Die Bauern führen kleine Landwirtschaften. Ihre Ackerstücke liegen verstreut in der Flur, viele außerhalb der Dorfgrenze in der britischen Besatzungszone. Anfangs erhalten sie einen Berechtigungsschein, um das Feld ""drüben"" zu bestellen. 1952 ist Schluß damit; von einem zum anderen Tag ist die Grenze für alle verriegelt. Ein täglich frisch geeggter Grenzstreifen verrät jedes unerlaubte Betreten.
Erika Peters Geschichte zeigt beispielhaft, wie aus der Demarkationslinie zwischen russischer, britischer und amerikanischer Besatzungszone die streng bewachte innerdeutsche Grenze entstand. Bis zum Mauerbau 1961 gelang dennoch rund 2,8 Millionen Menschen die Flucht in den Westen. In dem Buch ""Von hier nach drüben"" berichten Zeitzeugen in 38 Beiträgen über ihre Grenzgänge, Fluchten und Reisen in den Jahren von 1945 bis 1961 und zeichnen so ein differenziertes Bild über eine Zeit, die heute kaum noch vorstellbar scheint.
Zwei Tage vor Weihnachten 1948 flieht Heinrich Polthier mit 14 Jahren gemeinsam mit seinem 18jährigen Bruder Konrad über West-Berlin aus der sowjetischen Besatzungszone. Die Eltern hatten die Aufnahme im Westen mit einer britischen Dienststelle geregelt, um ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Ihr ältester Sohn Eberhard war zuvor vom sowjetischen NKWD entführt und in ein sibirisches Straflager verschleppt worden. Er hatte sich geweigert, unter seinen Lehrern und Mitschülern Spitzeldienste zu leisten.
1956 hat der damalige Ostberliner Volkspolizei-Oberwachtmeister Bernd Fierke ein ganz anderes Erlebnis. Nach einem feucht-fröhlichen Abend gerät er versehentlich mit der S-Bahn nach West-Berlin und steht vor dem Problem, wie er unauffällig wieder nach Ost-Berlin kommt. Ab 1961 waren solche Episoden undenkbar. Während einer Schifffahrt von Südamerika nach Europa erfährt Heinz Gutzeit am 14. August von einer Touristengruppe aus West-Berlin, die Stadt sei von den Sowjets abgeriegelt worden. Bange Stunden folgen, Gutzeit notiert: ""Eine Berliner Mauer, dachte ich und hatte meine Zweifel. Ich konnte ja nicht ahnen, daß sie bereits im Bau war.""
Die Erinnerungen der Zeitzeugen geben einen lebendigen Einblick in den deutschen Alltag im kalten Krieg. Die persönlichen Erlebnisse lassen die Zeit auch für jüngere Leser verstehen. Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren begleitet." 12.90 0.44 2005-11-16 00:00:00 2005-11-16 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-17-1" "3933336171m.jpg" "3933336171b.jpg" "Halbstark und tüchtig" "48 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 320 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 17, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_17.html" "3-933336-17-1" "Jugend in Deutschland 1950-1960" "Die schweren Jahre der Nachkriegszeit gehen zu Ende, der wirtschaftliche Aufschwung wird spürbar. Unter den damals jugendlichen Zeitzeugen macht sich ein neues Selbstbewußtsein breit. Sie erhalten Taschengeld und sparen auf neue Fahrräder oder Mopeds. Die jungen Leute wollen fremde Kulturen und andere Menschen kennenlernen. ""Uns Jugendlichen wird diese Welt zu eng"", schreibt Agnes Setzepfand. ""Wir sind 15, 16 Jahre alt und träumen von Reisen und Abenteuern."" Und die Jugendlichen lehnen sich gegen Verbote und Vorschriften auf. Der Rock´n Roll, die ""unmögliche amerikanische Musik"", wird zum Ausdruck einer Generation, die eine bessere Zukunft erwartet.
Doch müssen sich die meisten Jugendlichen ihre neuen Möglichkeiten erst einmal hart erarbeiten. In vielen Haushalten ist das Geld knapp, und Lehrstellen sind rar. Lehrlinge werden oft als billige Arbeitskräfte angesehen. Zwei Wochen Jahresurlaub und 45 Mark Lehrgeld im Monat sind Standard.
Aus dem sowjetisch besetztenTeil Deutschlands berichten Jugendliche über die Lebensumstände in der DDR. ""Durch die Bodenreform wurden alle Bauern entschädigungslos enteignet, die mehr als 100 Hektar besaßen, ebenso die Ritter- und Kirchengüter"", schreibt Manfred Vogel. ""Um weiteren Repressalien zu entgehen, flohen viele Betroffene in den Westen."" Als Landwirte sind seine Eltern von früh bis spät auf den Beinen, um das staatliche Abgabesoll zu erfüllen und obendrein die Familie zu ernähren. Soll er diesen Beruf wählen?
""An mir haftete der Makel, kein Arbeiter- oder Bauernkind zu sein"", erzählt Ursula Fiessler. ""Meine Eltern waren auch nicht in der SED. Beides war in der DDR für den gewünschten Berufsweg neben guten Leistungen häufig ausschlaggebend.""
Manches kleine Ereignis läßt heute schmunzeln. So wird Gertraud Berg zum Einsatz in der Landwirtschaft abkommandiert. ""Die Amerikaner haben schon wieder Kartoffelkäfer über den Feldern der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft abgeworfen"", hört sie von ihrem Vorgesetzten. Verdreckt, verschwitzt und wütend kommt sie am Abend nach Hause. Dieser Tag sollte ihr auch aus einem anderen Grund im Gedächtnis bleiben. Es war der 17. Juni 1953, der Tag des Volksaufstands in der DDR. ""Mein Bruder erzählte an diesem Abend, daß er im Leipziger Hauptbahnhof miterlebt habe, wie Männer von einer Leiter aus das übergroße Stalinportrait an der Wand abstürzen ließen"", erinnert sie sich. In vielen Beiträgen wird über den 17. Juni 1953 berichtet.
Hautnah zeichnen die Zeitzeugen ein Bild ihres Alltags. Große und kleine Begebenheiten stehen nebeneinander. Mancher Leser wird sich in den Geschichten wiederfinden, doch auch den Jüngeren bieten sich Einblicke, die in Lehrbüchern nicht auftauchen. Ein wichtiges Zeitdokument der jüngeren deutschen Geschichte ist entstanden.
Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren begleitet." 12.90 0.47 2002-12-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-18-X" "393333618Xm.jpg" "393333618Xb.jpg" "Deutschland - Wunderland" "44 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 368 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 18, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_18.html" "3-933336-18-X" "Neubeginn 1950-1960. Erinnerungen aus Ost und West" "Nach Hunger und Not und im Angesicht der fürchterlichen Kriegszerstörungen krempeln die Menschen Anfang der 50er Jahre in Deutschland die Ärmel hoch. ""Die Währungsreform lag hinter uns. Die neue deutsche Mark, in allen Familien sehr knapp, musste eingeteilt werden. In den Läden waren die Regale wieder gefüllt, unsere Wünsche und vor allem die Bedürfnisse waren groß"", erinnert sich Lore Matuschek.
Im Westen Deutschlands geht es wirtschaftlich schnell voran. Überall entstehen neue Wohnsiedlungen. ""Ein Wettlauf begann"", schreibt Renate Strebel. ""Wer hat als Erster ein Fernsehgerät, eine Waschmaschine, ein neues Auto?"". Die Reisewelle folgt, Millionen Deutsche machen sich auf den Weg, bevorzugt nach Italien. Heimatfilme wie ""Schwarzwaldmädel"" und ""Sissi"" locken die Zuschauer in die vielen Kinos.
Dagegen ist für viele Heimkehrer aus russischer Kriegsgefangenschaft der Krieg erst jetzt wirklich zu Ende. Ernst Haß erzählt seine Erlebnisse mit Willi Mußmann, der seit 1944 als verschollen galt, und jetzt zu Hause eintrifft. Seine Eltern erkennen ihn nicht wieder, sie glauben, einen Schwindler vor sich zu haben. Als zartgebauter Vierzehnjähriger wurde ihr Junge nach Sibirien verschleppt, jetzt steht ein großer kräftiger Mann vor ihnen, der nicht weiß, wo er hin soll, wenn ihn seine Eltern ablehnen.
Die Vertriebenen aus den Ostgebieten haben in ihrer neuen Heimat keinen leichten Stand. Als Außenseiter und ""Habenichtse"" angesehen, werden sie von der einheimischen Bevölkerung gemieden und vielfach vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.
In der DDR haben sich die Menschen der neuen Staatsmacht zu beugen. Viele, die nicht mit dem Regime konform gehen, bekommen Willkür und Gewalt zu spüren. Klaus Werben wird 1951 im Alter von 20 Jahren unter Spionageverdacht von der Stasi verhaftet. Obwohl unschuldig, wird er zu 15 Jahren Zuchthaus verurteilt und erst nach zehn Jahren verbüßter Haft entlassen. Am 17. Juni 1953, dem Tag des Volksaufstandes in der DDR, ist Brigitte Comploj in Magdeburg mit auf der Straße. Sie marschierte in der aufgebrachten Menschenmenge, um ihrer Empörung über jahrelange Unterdrückung und Unfreiheit Luft zu machen.
Alfred Grünberg berichtet über Paketkontrollen und die Literaturzensur in der DDR. ""Westliche Literatur sollte den Bürgern unzugänglich bleiben, abgesehen von einigen geprüften Titeln.""
44 Beiträge von Zeitzeugen aus Ost und West vermitteln ein vielschichtiges Bild des Alltags in den 50er Jahren. Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren bereichert. Ein spannendes und informatives Zeitdokument der jüngeren deutschen Geschichte ist entstanden." 12.90 0.53 2003-8-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-19-8" "3933336198m.jpg" "3933336198b.jpg" "Mauer-Passagen" "46 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 368 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 19, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_19.html" "3-933336-19-8" "Grenzgänge, Fluchten und Reisen 1961-1989" "Wahnsinn von Anfang bis Ende
In den frühen Morgenstunden des 13. August 1961 mußten die Menschen in Ost- und West-Berlin fassungslos zusehen, wie zwischen ihnen, quer durch die gesamte Stadt, eine Mauer entstand. Bewachte Baukommandos legten Stacheldrahtrollen aus, rissen das Straßenpflaster auf und begannen mit Steinen und Mörtel eine Mauer zu errichten, bis sie selbst dahinter verschwanden. Damit war in Berlin das letzte Schlupfloch zwischen Ost und West geschlossen. Endgültig war der eiserne Vorhang niedergegangen, 28 Jahre blieb er verschlossen.
Hermann Meyn, später Journalist beim SPIEGEL und Honorarprofessor in Hamburg, arbeitete in der Nacht zum 13. August 1961 als junger Redakteur ""allein auf weiten Fluren"" im RIAS-Funkhaus in West-Berlin. In dem jetzt erschienenen Buch ""Mauer-Passagen"" schildert er seine Erlebnisse. Gemeinsam mit 39 anderen Zeitzeugen läßt er den Wahnsinn der ""Mauer-Jahre"" noch einmal aufleben.
In dem Buch steht nicht die 1.300 Kilometer lange ""Mauer"" von der Ostsee bis ins Vogtland im Mittelpunkt. Die Schilderungen konzentrieren sich auf die Menschen, die an der Mauer gelitten haben, wenn sie von einem Deutschland ins andere reisen wollten. Mit den Episoden bleibt eine Zeit lebendig, die sich niemand zurück wünscht.
Peter Franke, ein anderer Zeitzeuge, beschreibt die absurden Bedingungen, unter denen seine alte und kranke Mutter 1964 zu ihm in den Westen übersiedeln darf. Jedes Küchenbrettchen, jedes Nachthemd und jeder Gurkenhobel wird aufgelistet, von Zeugen bestätigt und vom Schätzer beurteilt.
Der Theologiestudent Meinhard Schröder gerät 1967 in Stasi-Observation, als er häufig nach Ost-Berlin fährt. Weil er als Oberschüler in der DDR einen späteren West-Flüchtling zum Klassenkameraden hatte, wird vermutet, er sei an organisierter Fluchthilfe beteiligt. Dass er mit jedem Besuch Bücher nach Ost-Berlin schmuggelt, bemerkt niemand.
Von ihrer DDR-Flucht über Prag 1967 berichtet die Lehrerin Maria-Elisabeth Warnke. Ihre Schwestern im Westen beauftragen eine Fluchthilfe-Organisation. Mit einer Reisegruppe, von der sie sich unterwegs heimlich absetzt, kommt sie in die Tschechoslowakei. Nicht jede Flucht endet so glücklich.
Amüsant zu lesen ist Hans Peter Kutschas kleine Typologie der DDR-Grenzpolizisten, die er anläßlich vieler Tagesreisen zusammentrug. Damals vermied man Auseinandersetzungen mit den Grenzern, sie waren meist nervenzehrend und zeitraubend.
Zermürbende und angstvolle Wochen schildert Helga Brachmann aus Leipzig 1973. Nach der heimlichen Westflucht ihrer Tochter tauchen Stasileute auf und versiegeln das Mädchenzimmer. Sie selbst wird wie eine Verbrecherin behandelt. Zwei Jahre später gerät sie erneut in die Mühlen des Systems, als ihr Sohn Christian Kunert, von Wolf Biermann öffentlich als Kupane bloßgestellt, in Haft kommt und später in den Westen abgeschoben wird.
Die Beiträge der Zeitzeugen aus Ost und West vermitteln ein vielschichtiges Bild jener Jahre. Die Texte werden durch Fotos und Dokumente der Autoren bereichert. So enstand ein spannendes und informatives Zeitdokument der jüngeren Geschichte." 12.90 0.54 2004-6-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-20-1" "3933336201m.jpg" "3933336201b.jpg" "Sei tausendmal gegrüßt" "in Kooperation mit dem Feldpost-Archiv, Museum für Kommunikation Berlin. 184 Seiten, viele Fotos, Chronologie, gebunden. Inkl. CD-ROM mit 1.600 Feldpostbriefen. Reihe Zeitgut Spezial, Band 1, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/spezial_schreib-so-oft.html" "3-933336-20-1" "Feldpostbriefe 1937-1945" 18.90 0.34 2001-10-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Zeitgut Spezial" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-21-X" "393333621Xm.jpg" "393333621Xb.jpg" "Ein Stück Berlin" "17 Jugend-Erinnerungen aus Berlin. Textauswahl aus Zeitgut-Bänden. 184 Seiten mit vielen Abbildungen, gebunden. Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/auswahlbandband_03.html" "3-933336-21-X" "Jugend-Erinnerungen 1918-1945" "Ein Lese- und Geschenkbuch für Berliner und für ihre Gäste.
Mit diesem Buch erleben Sie Berlin jenseits aller Klischees. 17 Jugend-Erinnerungen führen mitten in das Leben der Stadt und ihrer Bewohner. Sie erzählen von der Laubenpieperidylle am nördlichen Stadtrand, von den Hausfrauen, die mit ihren Milchkannen herbeiströmen, wenn der weiße Pferdekastenwagen von Bimmel-Bolle in die Stadt rollt und von den Kindern, die beim fahrenden Holzhändler ""Brennholz für Kartoffelschalen"" tauschen, das Mutter zum Anheizen der ""Kochmaschine"" benötigt. Sie schildern, wie die Kleinsten über den tanzenden Affen lachen, mit dem der Leierkastenmann auf dem Hof auftritt oder die verlockenden Schaufensterauslagen bei Karstadt am Hermannplatz bestaunen, wo man direkt aus der U-Bahn unterirdisch in die Verkaufsräume gelangt.
Die Erinnerungen führen uns am Morgen nach dem Reichstagsbrand zu dem noch qualmenden Bau und lassen uns am Nollendorfplatz in einen SA-Aufmarsch geraten. Aber auch das gehört zur Wirklichkeit Berlins in schwerster Zeit: Nächtliches Schlangestehen nach Theaterkarten am winterlichen Gendarmenmarkt, um als Gymnasiast Gustav Gründgens im ""Faust"" zu erleben. Als Bote der Blumenhandlung im Hotel Adlon in den kriegsverdunkelten Straßen über Trümmer zu stolpern, um eine riesige Pflanzschale als Liebesgruß eines Hotelgastes auszuliefern. Auf dem Dachboden des Mietshauses Brandbomben bekämpfen und als Flakhelfer tödlich bedroht am längst verlorenen Luftkrieg teilnehmen. Zuletzt sind wir beim Zittern im Keller dabei, als das Wasser nach dem Bombentreffer bis zum Hals reicht und in der Nähe des Ku´damm ein junger Deserteur die Ankunft der Russen erwartet.
Die jungen ""Stadtführer"" dieses Buches sind zum Zeitpunkt ihrer Erlebnisse zwischen acht und zwanzig Jahre alt. Mit wachem Blick und voller Neugierde auf das Leben in der Großstadt schildern sie ihre Erlebnisse. Aus Geschichte und Geschichten entsteht ein Berlin-Bild der anderen Art - fern von Klischees, ungefiltert und unverstellt." 9.80 0.34 2001-10-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Zeitgut Regional" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-22-8" "3933336228m.jpg" "3933336228b.jpg" "Nichts führt zurück" "21 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
Textauswahl aus ZEITGUT-Bänden.
208 Seiten mit vielen Abbildungen, gebunden.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/auswahlbandband_02.html" "3-933336-22-8" "Flucht und Vertreibung 1944-48" "Das Buch ist abgelöst durch eine Neubearbeitung
mit stark erweitertem Umfang von 320 Seiten. Erscheinungstermin 23. Mai 2007
Gebundene Jubiläumsausgabe, nur 9,95 Euro
Kriegswinter 1944/45. Die Ostfront rückt immer näher. Die deutsche Bevölkerung wird aufgefordert, ihre Heimatorte zu verlassen. Das große Fluchtchaos beginnt. Hertha Balduhn, eine junge Mutter mit drei kleinen Kindern, kämpft sich durch die Frontlinie und entflieht dem brennenden Danzig. Im Brief an ihre Schwester berichtet sie von der Flucht aus der Heimat: ""Wochenlang befanden wir uns in ständiger Lebensgefahr. Doch der Tod wollte uns nicht."" Die Flüchtlinge erleben Unvorstellbares. Leichen liegen in den Straßengräben, um sie herum sind Dörfer und Städte zerstört. Die Flüchtlingstrecks und Züge sind schutzlos sowjetischen Luftangriffen ausgesetzt. Hunger und Kälte sind die schlimmsten Feinde. Tausende, vor allem Kleinstkinder und Alte, lassen ihr Leben. Der lange Weg nach Westen im eisigen Winter des Jahres 1945 wird zum Kampf ums nackte Überleben. Für viele, die von der Roten Armee überrollt werden, geht es hingegen in Richtung Osten. Eingepfercht in Viehwaggons, werden arbeitsfähige Männer und Frauen nach Sibirien verschleppt. Eine von ihnen ist Hildegard Bolle aus Elbing. Mit 16 Jahren muß sie unter unmenschlichen Bedingungen Schwerstarbeit verrichten. Krank und arbeitsunfähig wird sie Ende 1945 nach Deutschland geschickt. Knapp überlebt sie den Transport nach Sachsen. Sie soll sich bei der russischen Militärverwaltung in Berlin melden. Hungernd und bettelnd schlägt sie sich mit anderen nach Berlin durch. Erst hier erfahren sie, daß sie nicht mehr in ihre ostpreußische Heimat zurückkehren dürfen. Die wenigen Deutschen, die in ihrer Heimat geblieben sind, werden unter polnischer Herrschaft zu Fremden im eigenen Land. Gisela Bertl schildert die Demütigungen und Schikanen, die sie und ihre Eltern erleiden, bis auch sie 1948 mit wenig Gepäck, das immer wieder nach Wertvollem durchsucht wird, Ostpreußen verlassen müssen. Ende 1948 ist nahezu die gesamte deutsche Bevölkerung aus den deutschen Ostgebieten vertrieben. Nur wenige haben Einfluss darauf, wo sie in Deutschland erst einmal notdürftig Unterkunft finden. Von den Einheimischen misstrauisch betrachtet, sind sie oft neuen Anfeindungen ausgesetzt. Selten finden sie Hilfe und Verständnis. Bis sie sich heimisch fühlen, vergehen für die Älteren Jahrzehnte. Viele bleiben fremd und entwurzelt bis zum Tod. Die erschütternden Berichte des Buches stehen stellvertretend für viele Schicksale. Sie zeichnen das Grauen der riesigen Massenvertreibung nach. Die Texte sind mit zahlreichen Fotos und Dokumenten der Verfasser illustriert." 14.80 0.34 2001-10-1 00:00:00 "Zeitgut Auswahl" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-23-6" "3933336236m.jpg" "3933336236b.jpg" "Lebertran und Chewing Gum" "55 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 361 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 14, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_14.html" "3-933336-23-6" "Kindheit in Deutschland 1945-1950" "Frankfurt am Main, April 1945. Die knapp zehnjährige Helga hat sich von der Landverschickung allein ins heimatliche Frankfurt durchgeschlagen. Nur die Oma trifft sie dort an, die ausgeharrt hatte, um der Familie das Anrecht auf die Wohnung zu erhalten. Helgas Mutter und die kleine Schwester sind noch in Hof an der Saale evakuiert, der Vater in einem amerikanischen Kriegsgefangenen-Lager festgehalten. Das Mädchen lungert bei den amerikanischen Kasernen herum, um für sich und die Oma Essen zu beschaffen. ""Das Wichtigste war, täglich Lebensmittel zu organisieren und Wasser heranzuschleppen"", erinnert sie sich. ""Die GIs gaben mir Unterwäsche und Socken zum Waschen und Stopfen mit"", die Oma besorgte das Waschen, Ausbessern und Bügeln, die kleine Enkelin machte den Transport und handelte mit den Soldaten aus, was sie im Tausch dafür bekommen sollten. Später geht sie ""Kippen stechen"", um aus dem Tabak von Zigarettenkippen, neue Zigaretten zu drehen, die sie auf dem Schwarzmarkt verkauft.
So beginnt ein eindrucksvolles Zeitdokument über die Jahre 1945 bis 1950. In dem Buch ""Lebertran und Chewing Gum"" zeigen 55 unterschiedliche Zeitzeugen-Erinnerungen, wie deutsche Kinder damals lebten, und was sie dabei fühlten.
Das Mädchen Elfriede wohnt in den Jahren 1945 und 1946 mit ihren Eltern und zwei Geschwistern in Hamburg-Lurup in einer Kleingarten-Kolonie. Dorthin war die Familie vor den Bombenangriffen auf die Hamburger Innenstadt geflohen. Das Häuschen, das sie bewohnen, hatte der Vater zu Anfang des Krieges als Gartenhaus aus Fischkisten-Brettern gebaut. Mit einer Fläche von 36 Quadratmetern ist es für fünf Personen wahrlich eng. Auch für sie dreht sich das Leben vornehmlich ums Essen. Sie schildert genüßlich das tägliche Ritual in der Schule, wenn der Hausmeister den Kindern das ""Schwedenessen"" in den Henkelmann schüttet.
Renate Dziemba erlebt schon im Dezember 1945 in Berlin, wie ihr Vater überraschend aus der Gefangenschaft heimkehrt: ""Er war so unheimlich groß und so unheimlich dünn,"" erinnert sie sich.
Die Hinterlassenschaften des Krieges verlocken zu gefährlichen Spielen. Der zwölfjährige Friedrich Ebert erleidet beim Zündeln mit Benzin schwere Verbrennungen. Ein amerikanischer Soldat rettet ihm das Leben. Fast ein Jahr liegt der Junge in Thüringen im Krankenhaus, derweil die halbe Familie bereits aus der Evakuierung zurück in die saarländische Heimat zieht. Es gibt keine Transportmöglichkeit für Friedrich.
Die Erinnerungen der Zeitzeugen sind wichtig und kostbar. Mit den Einblicken in ganz persönliche Schicksale läßt sich die Zeit gut verstehen. Auch junge Leser werden gefesselt und betroffen sein.
Die Texte des Buches werden von Fotos und Dokumenten der Autoren begleitet." 12.90 0.52 2000-10-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-24-4" "3933336244m.jpg" "3933336244b.jpg" "Wir wollten leben" "40 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 344 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 5, 3. Auflage Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_05.html" "3-933336-24-4" "Jugend in Deutschland 1939-1945" "Die Jugend ist eine schöne Zeit: Pläne, Aufbruchstimmung, Kribbeln im Bauch. Jugend in den Jahren 1939 bis 1945 war eine schreckliche Zeit. Propaganda, Appelle und Drill von der HJ bis zum Kasernenhof. Trotzdem: ""Man jubelte Hitler zu, und wir Jungen hatten schon mal die Sorge, der Endsieg könne errungen werden, bevor wir an die Front kämen"", berichtet ein damals 14jähriger. Schnell genug kamen sie dorthin - die Begeisterung schlug um in nackte Angst. Auch Durchhalteparolen und Versprechen von Orden konnten nicht vertuschen, daß die Niederlage unausweichlich war. Ein damals junger Soldat erinnert sich: ""In meinem Einmannloch ist mir weder nach Ritterkreuz noch nach Panzern zumute. Ich will leben.""
Auch die Jugendlichen in der Heimat erreichte die Brutalität des Krieges und des Regimes. Junge Mädchen waren als Lazaretthelferinnen mit schwer verwundeten Soldaten konfrontiert. Einer Autorin erstarrte beim Anblick von KZ-Häftlingen die ""Seele zu einem Eisklumpen"". Am Ende bleiben Menschen auf der Flucht, die einzig und allein ums Überleben kämpfen. Noch heute können sie nicht fassen, was die Angst aus ihnen gemacht hat und daß sie sich so haben blenden lassen.
Diese teilweise tief erschütternden Erinnerungen von Zeitzeugen an ihre Jugenderlebnisse machen den ganzen Wahnwitz des NS-Regimes deutlich. Ein aufrüttelndes Buch, das den Blick auf die Geschichte aus der Sicht der unmittelbar Betroffenen ermöglicht." 12.90 0.51 1998-10-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-25-2" "3933336252m.jpg" "3933336252b.jpg" "Gebrannte Kinder" "61 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 384 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. (6. überarbeitete Auflage) Reihe Zeitgut Band 1, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_01.html" "3-933336-25-2" "Kindheit in Deutschland 1939-1945" """Erzähl doch mal, wie’s früher war"" - leider immer seltener findet der persönliche Austausch zwischen den Generationen statt. Zudem wird uns am Ende dieses bewegten Jahrhunderts schmerzlich bewußt, wieviele prägende Ereignisse sich allein aus biologischen Gründen bereits der persönlichen Erinnerung entziehen und zur reinen Sache der Historiker geworden sind. Mit den Texten des Buches ""Gebrannte Kinder"" gelingt der Einstieg in die Zeit vor etwa 55 Jahren erstaunlich intensiv und leicht: Mit kleinen Geschichten, launig erzählten Episoden, mit schonungslos brutalen Bildern und mit nüchternen Berichten werden ein Deutschland und eine Zeit lebendig, die heute weit entfernt scheinen.
Eine Reihe alter Fotos und Dokumente aus den Fotoalben der Verfasser ergänzt die Texte sinnvoll. Mit dem Ortsregister kann der interessierte Leser gezielt Beiträge aus bestimmten Gegenden auswählen. Es ist sorgfältig recherchiert und enthält für die ehemaligen deutschen Ostgebiete neben den alten deutschen auch die heutigen Ortsnamen.
Am Ende des Buches sind die Autoren aufgeführt. Wer hier liest, versteht, wie die reizvolle Mischung dieses Buches entsteht: So unterschiedlich ist selten das Herkommen von Verfassern. Gemeinsam ist ihnen ihre Kindheit im 2. Weltkrieg.
Die Vielfalt der Quellen, aus denen die Erinnerungen stammen - es sind 57 Verfasser aus allen Gegenden des damaligen Deutschlands - bewirkt den besonderen Reiz und den Wert dieses Buches." 12.90 0.56 2005-11-2 00:00:00 2005-11-2 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-26-0" "3933336260m.jpg" "3933336260b.jpg" "Gebrannte Kinder. Zweiter Teil" "36 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 336 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 7, 2. Auflage Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_07.html" "3-933336-26-0" "Kindheit in Deutschland 1939-1945" """Wer nicht genauso an den Führer glaubte wie ich, war nicht mehr mein Freund"", erinnert sich eine der Autorinnen des Buches. Die Propaganda der Nationalsozialisten hatte nicht nur bei Erwachsenen ganze Arbeit geleistet, sondern auch bei Kindern. Sie waren stolz auf ihre Uniformen, stolz auf ihre Aufgaben bei Jungvolk oder BDM. Der ""Kampf um das deutsche Vaterland"" war Ehrensache für sie. Doch dann fielen immer mehr Bomben auf Deutschland, verloren immer mehr Familien ihr Zuhause. Am Ende durfte auf die Flucht gerade mal die Puppe mitgenommen werden.
Die 36 Zeitzeugen-Erinnerungen spiegeln die ganze Bandbreite der Ereignisse in den Kriegs-jahren wider - vom Glauben an Hitlers Verspre-chungen bis zum Verlust der Illusionen. Von Not und Entbehrungen ist die Rede, von Lebens-mittelmarken und einer heimlich geschlachteten Gans. Die Abwesenheit der Väter, der Einfalls-reichtum der Mütter beim schwierigen Organi-sieren des Alltags, der Aufenthalt im Luftschutzkeller und die Schrecknisse der Flucht - all das nimmt einen breiten Raum in den Berichten ein.
Doch es sind nicht nur schreckliche Erinnerungen, die hier von Menschen wie du und ich festgehalten wurden. Auch von idyllischem Landleben wird erzählt und von Streichen, wie sie Kinder zu allen Zeiten aushecken. Da wird in einem Flugzeugrumpf auf dem Güterwaggon Luftkampf gespielt oder Fallschirmspringen mit einem Schirm geübt - einschließlich Landung im Misthaufen.
Manchmal gibt’s auch eine Ohrfeige, ohne etwas ausgefressen zu haben - wenn ein Junge beim Metzger, bei dem es gratis Wurstsuppe gibt, ""Guten Morgen"" statt des ""Deutschen Grußes"" sagt. Schnell stottert er dann mit hocherhobener Henkelkanne ""Heil Hitler - Herr Metzger!"". Die gönnerhafte Reaktion des Fleischers: ""Na siehste, bei uns gibt’s zwar immer Suppe ohne Einlage, aber nie ohne Heil Hitler!""
Den Wert des Buches machen die Schilderungen der vielen alltäglichen Kleinigkeiten aus, die ein buntes Zeitkolorit entstehen lassen und das Lebensgefühl der damaligen Zeit so lebendig vermitteln. Dadurch sind die Texte ein wichtiger Beitrag zum Verständnis eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte." 12.90 0.50 1999-10-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-27-9" "3933336279m.jpg" "Schuber: Gebrannte Kinder (bestehend aus Bd 1 und Bd 7)" "Schuber mit 2 Bänden, 720 Seiten. ""Gebrannte Kinder"". Kindheit 1939-1945, Reihe Zeitgut Band 1 u. ""Gebrannte Kinder. Zweiter Teil"". Kindheit 1939-1945, Reihe Zeitgut Band 7. Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-27-9" "Kindheit in Deutschland 1939-1945" 26.00 1.11 2002-6-1 00:00:00 2002-6-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-28-7" "3933336287m.jpg" "Schuber: Wir wollten leben (bestehend aus Bd 1 und Bd 5)" "Schuber mit 2 Bänden, 736 Seiten. ""Wir wollten leben"". Jugend 1939-1945, Reihe Zeitgut Band 5 u. ""Gebrannte Kinder"". Kindheit 1939-1945, Reihe Zeitgut Band 1. Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-28-7" "Kindheit und Jugend 1939-1945" 26.00 1.12 2002-6-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR" "3-933336-31-7" "3933336317m.jpg" "3933336317b.jpg" "Der Traum ist aus" "31 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen. 352 Seiten mit vielen Abbildungen, Ortsregister, Chronologie, gebunden. Reihe Zeitgut Band 20, Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/Leseecke/Bd20_Leseprob.html" "3-933336-31-7" "Jugend im Zusammenbruch 1944/1945" """Erlöst und vernichtet in einem"" seien die Deutschen 1945 gewesen, sagte Theodor Heuss einige Jahre nach Kriegsende. Ähnlich empfanden wohl die meisten jungen Deutschen. Doch das Gefühl der Vernichtung überwog. Die Verlierer zu sein, schien ihnen unvorstellbar. Sie kannten kaum anderes als den Nationalsozialismus und seine Parolen. Sie waren erzogen zu gehorchen und zu siegen. Verführt und gedrillt, glaubten sie bis zuletzt an den ""Führer"" und den Treueschwur, den sie geleistet hatten.
Die Erinnerungen der Zeitzeugen spannen einen Bogen von den Bombennächten in überfüllten Luftschutzkellern bis zur überstürzten Flucht aus den Ostgebieten. Hier die Furcht vor der Roten Armee, Plünderungen, Vergewaltigungen. Dort der Einmarsch der GIs, Gefangennahme durch die Alliierten, die erste Begegnung mit schwarzen Soldaten. Das Überleben war für viele zur reinen Glückssache geworden. Klaus Richter meldet sich im September 1944 als 15-Jähriger freiwillig zum Volkssturm: ""Ich (...) unterhielt mich mit einem Jungen, den ich aus der Oberschule kannte. Er äußerte vorsichtig, der Krieg könnte mit unserer Niederlage enden, daran müßten wir uns gewöhnen. Das war für mich ein unvorstellbarer Gedanke.""
Auch Paul Misch, der am 11. Dezember 1944 von amerikanischen Soldaten gefangen genommen wird, kann sich nicht vorstellen überzulaufen: ""Solche Gedanken hatten mir meine Ausbilder ausgetrieben. Für Führer, Volk und Vaterland zu sterben sollte höchste Ehre sein.""
Renate Rochner erlebt 1945 die sogenannten Bombenteppiche in Bremen. ""Eigentlich erwarteten wir jede Nacht unseren Tod. Könnte ich doch in die Zukunft sehen, musste ich oft denken, dann wüsste ich, ob wir am Leben bleiben."" Ihre Familie ist immer als letzte im Bunker, weil die kleinen Geschwister erst aus dem Schlaf gerissen, im Handwagen verstaut und hingefahren werden müssen.
Mitte April 1945, als die Angriffe auf Berlin immer stärker werden, flüchtet Irmgard Notz mit ihrer Familie in einen Bunker. Ihr Vater kann sie vor angetrunkenen russischen Soldaten verstecken: ""Ich wurde plötzlich aus dem Schlaf gerissen, von den Meinen ganz mit einer Decke umhüllt, an die Wand gequetscht. Vater und Großvater setzten sich davor, lehnten sich an und setzten sich beinahe auf mich. Angstbebend lag ich an der kalten Wand.""
Wolfgang Herchner schildert die Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1945 in Mecklenburg. Seine Einheit befindet sich zwischen der russischen und der amerikanischen Front. ""Die Angst, in russische Gefangenschaft zu geraten, ließ uns im Morgengrauen mit letzter Kraft weiterlaufen, 40 Kilometer hatten wir schon geschafft. Unweit von uns eilten unzählige andere Einheiten gen Westen. Das mehr gekaute als gesprochene ""Come on, boys!"" klang wie Musik in unseren Ohren. Geschafft! Über die Kapitulation waren wir zwar erleichtert, empfanden aber gleichzeitig Schmach, Verlierer zu sein.""
Die Zeitzeugen-Erinnerungen schildern, was angesichts riesiger Zahlen an Toten und eines ungeheuren Ausmaßes an Zerstörung sonst nicht faßbar wäre: das Schicksal einfacher, am Krieg unschuldiger junger Menschen, die in das Kriegsgeschehen hineingezwungen wurden.
In diesem Buch schildern die damals 14- bis 20jährigen, wie sie das Kriegsende erlebten, was sie dachten und was sie hofften. Sie kannten kaum anderes als den Nationalsozialismus und seine Parolen. Sie waren erzogen zu gehorchen und zu siegen. Die meisten von ihnen glaubten bis zuletzt an den ""Führer"" und daran, daß er große Hoffnungen in sie setzte. Durch ihren Treueschwur fühlten sie sich an ihn gebunden. Die Verlierer des Krieges zu sein, erschien ihnen ungeheuerlich. Für sie brach eine Welt zusammen. Sie waren als letztes Aufgebot eingesetzt und erkannten erst dabei, wie sinnlos ihr Einsatz war." 12.90 0.47 2005-4-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-32-5" "3933336325m.jpg" "3933336325b.jpg" "Baldur Haase
Briefe, die ins Zuchthaus führten" "224 Seiten, Fotos und Stasi-Dokumente,
gebunden. Reihe Zeitgut Schicksale,
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/Haase-Briefe-die.html" "3-933336-32-5" "Orwells »1984« und die Stasi. DDR-Erinnerungen 1948-1961" "Baldur Haase" 19.80 0.36 2003-3-1 00:00:00 "Zeitgut Schicksale" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-33-3" "3933336333m.jpg" "3933336333b.jpg" "Gerwin Udke
Schreib so oft Du kannst" "Feldpostbriefe des Lehrers Gerhard Udke
240 Seiten, viele Fotos, gebunden.
Reihe Zeitgut Spezial, Band 2,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-33-3" "Feldpostbriefe 1940-1944" "Gerwin Udke" 19.80 0.38 2002-10-1 00:00:00 "Zeitgut Spezial" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-34-1" "3933336341m.jpg" "3933336341b.jpg" "Täglich Krieg" "41 Geschichten und Berichte von Zeitzeugen.
362 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Chronologie, gebunden.
Reihe Zeitgut Band 9,
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/band_09.html" "3-933336-34-1" "Deutschland 1939-1945" "Die Luftwaffenhelferin Clare will nicht wahrhaben, dass ihr Freund gefallen ist und schreibt weiter ""Briefe an Franzl"". ""Morgen geht es ins Manöver, es wird nicht lange dauern"", sagt der frischverheiratete Georg zu seiner Frau im August 1939 und fällt als einer der ersten schon drei Wochen später in Polen. Ernst Haß ist im Oktober 1944 auf Heimaturlaub, er verliert bei einem Luftangriff seinen rechten Arm, seine hochschwangere Frau stirbt. Es gelingt ihm nicht, sich umzubringen. ""Weiterleben, aber wie?""
Genau das war häufig die Frage nach vielen der hier nur blitzlichtartig erhellten Erlebnisse. In dem Buch ""Täglich Krieg"" aus der Reihe ZEITGUT sind 41 Erinnerungen aus den Jahren des Zweiten Weltkrieges zusammengetragen. Sie schildern, was in keinem Geschichtsbuch steht. Trudi Pätz erlebt den großen Luftangriff auf Hamburg am 24. Juli 1943 und die Aufräumarbeiten danach: ""Vor unseren Augen werfen die Männer verkohlte Leichen, die aussehen wie verschrumpelte Schwarzbrote, auf den Wagen und fahren zum nächsten Trümmerberg."" Der belgische Zwangsarbeiter Victor van Assche wird gut behandelt in der Bauernfamilie, bei der er nahe Recklinghausen arbeiten muß, und erhält reichlich zu essen. Doch er beobachtet, wie russische Gefangene im Bergbau vegetieren: ""abgemagerte Gestalten, eher Skelette... Ich sehe Tote, die sich bewegen.""
In diesem Buch erzählen Menschen wie du und ich ihre Geschichten - oft schlicht, aber eindringlich und voller Details. Wir begreifen das übergroße Leid, wenn die Bomben auf das eigene Haus fallen und wenn FamilienmitgIieder oder Nachbarn plötzlich tot sind, mit denen man noch am Morgen geredet und vielleicht gelacht hatte.
Auch Flucht und Vertreibung werden als bittere Wirklichkeit nicht ausgespart. Hertha Balduhn schildert die Flucht über das Eis der Kurischen Nehrung. Andere Zeitzeugen schreiben sich traumatische Erlebnisse vom Eintreffen der russischen Truppen von der Seele.
Diese Zeitzeugen-Erinnerungen sind wichtig und kostbar. Sie ermöglichen den Blick in die Vergangenheit und lassen uns begreifen, wie unsere Eltern und Großeltern den Kriegsalltag bewältigten. Inmitten des Kummers und Schmerzes stehen auch Mitmenschlichkeit, Hilfsbereitschaft und menschliche Wärme." 12.90 0.53 2000-2-1 00:00:00 "Reihe Zeitgut" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-35-X" "393333635Xm.jpg" "393333635Xb.jpg" "Luise und Hubertus Herz
Alles erlebt, alles erlitten" "294 Seiten, mit Fotos.
Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (2),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-35-X" "Erinnerungen 1914-1960" """Wir hatten alles, nämlich Glück und Unglück"", beginnt Luise Herz ihre Erinnerungen. Auf-gewachsen in einem gutbürgerlichen Umfeld der zwanziger Jahre, gehört sie in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen zu Vorreiterinnen ihrer Zeit. Als eine von wenigen Frauen in Deutschland studiert sie vor dem Zweiten Weltkrieg Volkswirtschaftslehre und promoviert, bevor sie 1938 - damals ebenfalls ungewöhnlich - als Stipendiatin für zehn Monate in die USA geht.
Während des Krieges lebt sie in Breslau. Im Februar 1945 flieht sie mit ihren beiden Kindern und ihrer Schwester vor der anrückenden Ostfront. In Tagebuchnotizen schildert sie eine Flucht, wie sie Millionen aus dem Osten Deutschlands damals erleiden müssen. Mit dem Neuanfang in Hessen kommt Luise Herz in die Politik - als eine der ersten Frauen in der FDP und als Stadtverordnete in Bad Hersfeld.
Eine wertvolle Erweiterung des Buches sind die Erinnerungen ihres Ehemannes Hubertus Herz, aufgezeichnet in den letzten Jahren vor seinem Tod 1995: Seine Jugend in Sachsen und Brandenburg, seine Ausbildung - auch er studiert Volkswirtschaft und promoviert - und sein Kriegsdienst während des Zweiten Weltkriegs." "Luise Herz, geboren 1914, Kindheit und Jugend in Breslau, Delitzsch, Opladen und Köln. Studium der Volkswirtschaft in Berlin und Breslau, Promotion 1938, anschließend Stipendia-tin des DAAD in den USA. Nach ihrer Rückkehr Heirat mit Hubertus Herz. Kriegsjahre in Breslau, 1945 Flucht nach Bad Hersfeld, Hessen. Dort Mitglied der Liberalen und Stadtver-ordnete. Engagement in der Frauenarbeit und als Schöffin. Seit 1978 lebt Luise Herz in Kirchseeon bei München.
Hubertus Herz, geboren 1913, aufgewachsen in Elsterwerda und Finsterwalde. Studium der Volkswirtschaft in München, Heidelberg und Breslau, Promotion. Kriegsdienst als Panzerfun-ker; Einsätze auf dem Balkan, in der Sowjetunion und in Frankreich. Amerikanische Kriegs-gefangenschaft von 1944 bis 1946. Exportleiter einer Metallwarenfirma in Bad Hersfeld und später in Wien. Hubertus Herz starb 1995." "Luise und Hubertus Herz" 19.80 0.43 2003-6-1 00:00:00 2003-6-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-36-8" "3933336368m.jpg" "3933336368b.jpg" "Theodor H. Schiebler
Mit Zuversicht ins Leben" "336 Seiten, mit Fotos.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (1),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-36-8" "Erinnerungen eines Arztes 1923-1945" "Es waren wirre und schwierige Zeiten zwischen den beiden Weltkriegen. Der Anatomie-Professor Theodor H. Schiebler, Jahrgang 1923, schildert seine Berliner Kindheit und seine Jugend in diesen Jahren. 15jährig kommt er 1938 zu dem Entschluss, Medizin studieren zu wollen. Der Kriegsdienst von 1940 bis 1945 lässt den jungen Mann in Härte reifen.
Seine Erinnerungen ergänzt Schiebler mit Auszügen aus eigenen Tagebüchern und Briefen von 1940 bis 1045, die ihm seine Eltern über Bombenangriffe hinweg bewahrt haben, und bereichert sie mit später erarbeiteten Anmerkungen zu historischen Geschehnissen. So enstand ein vielfältiges Dokument erlebter Zeitgeschichte." "Theodor Heinrich Schiebler, 1923 geboren und aufgewachsen in Berlin. Nach dem Abitur von 1940 bis 1945 Kriegsteilnahme. 1949 Abschluss des Medizinstudiums und Promotion zum Dr. med. in Göttingen. 1950/51 Post doc an den Nobelinstituten Stockholm als Rockefeller Stipendiat. Dann Universitätslaufbahn in Kiel und Würzburg im Fach Anatomie. Ab 1963 Professor für Anatomie und Institutsdirektor in Würzburg. 1987 Promotion zum Dr. honoris causa an der Universität Nancy/Frankreich. Emeritierung 1990." "Theodor H. Schiebler" 19.80 0.46 2003-3-1 00:00:00 2003-3-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-37-6" "3933336376m.jpg" "3933336376b.jpg" "Udo Wanke-Kreh
Das erste Leben" "228 Seiten, Fotos und Dokumente.
Englische Broschur mit Schutzumschlag.
Sammlung der Zeitzeugen (4),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-37-6" "Erinnerungen eines Nichtangepaßten 1947-1972" "Die untergegangene DDR war für ihre Bürger ein schwieriges Vaterland. Udo Wanke-Kreh gehört Anfang der siebziger Jahre zu denen, die deshalb endgültig ""weg"" wollen. Bis es dazu kommt, spielt Wanke-Kreh abwechselnd den DDR-Hippie auf Hiddensee und den Malocher auf Großbaustellen der ""Republik"". Vom Elektromonteur steigt er zum Ingenieur auf, dann zum DDR-Fachbuchlektor. Doch die Karriere soll Opfer kosten, die er nicht bringen will. Originell und leicht sarkastisch erzählt Udo Wanke-Kreh die Geschichte ""seines ersten Lebens"". Dabei bietet er komische und informative Einblicke in den Alltag und die Gesellschaft des Arbeiter- und Bauernstaates, und schildert am Ende seine gefahrenvolle Flucht 1972 aus dem inzwischen ungeliebten Vaterland." "Udo Wanke-Kreh, Jahrgang 1944, ist in Dessau, Sachsen-Anhalt, geboren und wuchs dort bis zum elften Lebensjahr auf. 1955 zog die Familie nach Ost-Berlin, wo er bis 1972 lebte. Besuchte die zehnklassige Oberschule und absolvierte von 1960 bis 1963 eine Ausbildung zum Elektromonteur. Anschließend bis 1965 als Elektromonteur tätig. Ab 1965 Studium an der Ingenieurschule für Fördertechnik in Bautzen mit Abschluß als Ingenieur 1968. Bis 1969 Tätigkeit als Montagetechnologe beim VEB Aufzugsbau in Berlin. 1969 bis 1972 Verlagslektor für das ""Taschenbuch Maschinenbau"" beim VEB Verlag Technik, Berlin. Ende 1972 aus politischen Gründen Flucht in die Bundesrepublik Deutschland. Danach als Konstrukteur und Fachzeitschriften-Redakteur tätig. Ab 1980 verschiedene freiberufliche Tätigkeiten, Hausbau, Hausmann, freier Autor. Lebt heute im Wendland in Niedersachsen." "Udo Wanke-Kreh" 19.80 0.33 2003-6-1 00:00:00 2003-6-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-38-4" "3933336384m.jpg" "Harri Jaeger,
Ich war erst 15" "88 Seiten, Fotos und Dokumente.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (5),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-38-4" "Verschleppt nach Rußland 1945-1955" "Eine Spur der Willkür und Gewalt sowjetischer Militärgerichte zieht sich durch die ersten Nachkriegsjahre in Ostdeutschland. Von der Vollstreckung ihrer Urteile blieben auch Jugendliche nicht verschont. Das russische Lagersystem nahm sie als rechtlose Arbeitssklaven in seine Fänge. So wird im Herbst 1945 der fünfzehnjährige Harri Jaeger zusammen mit vier Freunden von einem Militärtribunal in der Sowjetischen Besatzungszone zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Die Anklage lautet auf Diebstahl, Waffenbesitz und Bandentum. Die Jungen hatten aus einem alten deutschen Vorratslager bei Magdeburg einige Dosen Fleischkonserven entwendet.
Zusammen mit anderen deutschen Häftlingen und mit verurteilten russischen Soldaten werden sie im Güterzug nach Sibirien verfrachtet. Harri Jaeger überlebt zehn Jahre brutaler Lagerhaft bei schwerer Arbeit. Als er 1955 entlassen wird, soll er für die Rückfahrt nach Deutschland ein Visum und Fahrgeld vorweisen. Es folgt eine verrückte Zeit in der Ukraine, in der er mit der Russin Schura erstmals eine Frau lieben lernt." "Harri Jaeger ist 1929 in Berlin geboren und bis zum 14. Lebensjahr dort aufgewachsen. Ab 1944 Aufenthalt bei der Großmutter in Schönebeck bei Magdeburg. Dort Ende 1944 Abschluß der Volksschule und Arbeit in einem Holzverarbeitungsbetrieb. Im Herbst 1945 wird er zusammen mit gleichaltrigen Freunden von einem sowjetischen Militärgericht zu zehn Jahren Zwangsarbeit verurteilt, die er in sibirischen Lagern verbringt. Entlassung mit dem Versuch der zwangsweisen Ansiedlung in der Ukraine. Nach persönlichen Bemühungen 1955 Ausreise nach Deutschland. Harri Jaeger war später Bundeswehrsoldat und als Fernfahrer tätig. Er hat fünf Kinder und lebt heute in Helmstedt, Niedersachsen." "Harri Jaeger," 19.80 0.15 2004-1-6 00:00:00 2004-1-6 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-39-2" "3933336392m.jpg" "3933336392b.jpg" "Walter Jancke
Vier gestohlene Jahre" "194 Seiten, Fotos und Dokumente.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (6),
Zeitgut Verlag, Berlin" "3-933336-39-2" "In russischen Lagern 1945-1949" "Walter Jancke schildert die außergewöhnlichen Erlebnisse seiner mehr als vierjährigen Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion in Tagebuchform. Am Beginn steht der spannende, letztlich aber vergebliche Versuch, der Gefangennahme zu entgehen. Vier Wochen läuft er, überrollt von russischen Truppen, zu Fuß durch Pommerns Wälder. Der Autor lernt im Lager schnell russisch, das erleichtert ihm das Leben als Kriegsgefangener. Dennoch sind erst einmal Hunger und Durst, tiefe Enttäuschung, lebensbedrohende Krankheiten, schiere Verzweiflung und Heimweh die täglichen Begleiter.
Dann die persönliche Wende: Als Chef der Frühjahrsbestellung im sowjetischen Staatsgut reitet er hoch zu Ross über die Felder. Nastja, eine heiße Liebe entflammt ... - Strafversetzung - drei Jahre in Moskau folgen. Die Kenntnis der Sprache und der GULAG-Vorschriften machen es ihm möglich, das Leben der Mitgefangenen zu verbessern. Dabei Verzweiflung und Angst bis zum Schluss: Heimkehr oder in ein neues Straflager ist plötzlich die Frage." "Walter Jancke, geboren 1924 in Hannover. Schule und Abitur in Hannover und in Gelsenkirchen. 1941 bis 1945 Kriegsteilnahme, zuletzt als Leutnant der Reserve. Im April 1945 kam Jancke in sowjetische Kriegsgefangenschaft, bis Ende 1949 wurde er in der Sowjetunion als Zwangsarbeiter festgehalten. Ab 1949 Studium der Betriebs- und Volkswirtschaft in Göttingen und Köln mit Abschluß als Diplom-Kaufmann und Promotion zum Dr. rer. pol. Er bekleidete leitende Positionen in der Industrie und trat als Autor von Fachliteratur hervor. Walter Jancke ist verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Düsseldorf." "Walter Jancke" 19.80 0.28 2003-6-1 00:00:00 2003-6-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-40-6" "3933336406m.jpg" "3933336406b.jpg" "Hasso Pacyna
Ein deutscher Junge weint nicht" "156 Seiten, zahlreiche Fotos und Dokumente.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (3),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-40-6" "Jugend in den Kriegsjahren 1939-1945" "Von der Kinderlandverschickung zur Flakhelferausbildung - Hasso Pacyna schildert in diesem Buch seine Entwicklung, die eines deutschen Jungen des Jahrgangs 1928, der fünfzehnjährig bereits Soldat sein sollte und mit sechzehn Jahren in amerikanische Kriegsgefangenschaft geriet. Vor das liebevoll gezeichnete Bild der intakten Familie im Berlin der dreißiger Jahre schieben sich ab 1940 Erlebnisse in verschiedenen Lagern der Kinderlandverschickung und bei Ernteeinsätzen auf dem Land. Von da an ist Pacynas Jugend von Krieg und Nationalsozialismus geprägt. Er erzählt ohne Bitternis, sehr informativ und voller Details. Viele Fotos, Karten und Dokumente des Autors erläutern seinen Text." "Hasso Pacyna, geboren 1928, Kindheit und Jugend in Berlin-Wilmersdorf. Ab Januar 1944 als Luftwaffenhelfer im Kriegseinsatz. Nach kurzer Kriegsgefangenschaft bis Juli 1945 Landwirtschaftslehre mit Gehilfenprüfung und Ausbildung zum staatlich geprüften Landwirt. 1951 bis 1954 Landwirtschaftsstudium an der Universität Bonn. 1958 Promotion. Journalistische Ausbildung und verschiedene Tätigkeiten im Landwirtschaftsbereich. 1972 bis 1993 Chefredakteur eines regionalen landwirtschaftlichen Wochenblattes. Funktionen in Verbänden, Rundfunkrats-Mitglied beim Westdeutschen-Rundfunk (WDR). Verheiratet, vier Kinder, seit 1993 im Ruhestand. Lebt in Swisttal-Odendorf bei Bonn." "Hasso Pacyna" 16.80 0.24 2003-6-10 00:00:00 2003-6-10 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-41-4" "3933336414m.jpg" "3933336414b.jpg" "Rosemarie Kilian
Revolutionskind" "328 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (7),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-41-4" "Erinnerungen an Leben und Bühne 1919-1999" """Schauspielerin, das wäre ein Beruf für mich"", gestand sie mit elf Jahren ihrer Freundin. Ro-semarie Kilian, 1919 in Landsberg/Warthe geboren und von ihrer Mutter ""Revolutionskind"" genannt, konnte diesen Berufstraum verwirklichen. Sechs Jahrzehnte stand sie auf Bühnen quer durch Deutschland: Von Allenstein im damaligen Ostpreußen bis Gelsenkirchen, von Freiburg bis Kiel; vom Fronttheater über die Nachkriegsbühnen zum Kieler Theater, wo sie seit 1969 bis heute, im Jahr 2003, noch mit 84 Jahren ihren Beruf ausübt.
Rosemarie Kilian erzählt von der Arbeit, von den Kollegen, von Intendanten und Kritikern und schildert Heiteres und schonungslos auch Ernstes aus ihrem bewegten Privatleben. Fast fünfzig Privataufnahmen und Bühnenfotos ergänzen den Text.
Rosemarie Kilian sagt von sich ""ich war nie ein Star"". Sie verkörpert den Typ der Schauspie-lerinnen, die an den vielen kleinen Bühnen in Deutschland die eigentliche Theaterarbeit für ein breites Publikum leisten." "Rosemarie Kilian, geboren 1919 in Landsberg/Warthe, Kindheit in Aschaffenburg, Weinheim, Ludwigshafen und Bremen. Begeistert für den Tonfilm und für das klassisches Theater, will sie bereits mit elf Jahren Schauspielerin werden. Ab 1936 Schauspielunterricht in Bremen und Berlin. Erstes festes Theaterengagement 1940 bis 1942 in Allenstein, Ostpreußen, da-nach als Programmansagerin für Wehrmachtstourneen verpflichtet.
Erstes Bühnen-Engagement nach dem Zweiten Weltkrieg am Stuttgarter Neuen Theater. Danach in Darmstadt, Karlsruhe, Gelsenkirchen, Osnabrück und Bonn. 1960 bis 1969 an den Städtischen Bühnen Freiburg, seit 1969 festes Mitglied der Bühnen der Landeshaupt-stadt Kiel. Dort bis heute (2003) aktiv als Theaterschauspielerin. Rosemarie Kilian verkörper-te in sechs Jahrzehnten mehr als 300 Bühnenrollen.
Rosemarie Kilian hat zwei erwachsene Kinder und lebt in Kiel." "Rosemarie Kilian" 19.80 0.46 2003-6-1 00:00:00 2003-6-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-42-2" "3933336422m.jpg" "3933336422b.jpg" "Lutz Christians
Immer nach Westen" "288 Seiten, viele Fotos und Karten.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (8),
Zeitgut Verlag, Berlin," "3-933336-42-2" "Mit 18 hinter russischen Linien. 1945" "Lutz Christians wird 1945 während der russischen Offensive aus dem Weichselbogen in der Mitte Polens von der Roten Armee überrollt. Um den Russen nicht in die Hände zu fallen, schlägt sich der 18jährige Soldat zusammen mit einem Kameraden seiner Einheit nach Westen durch. Am 1. März 1945 erreichen sie endlich die deutschen Linien an der Neiße. Im Feuerstoß eines deutschen Maschinengewehrs stirbt sein Kamerad. Lutz Christians selbst gelingt es, durch den eiskalten Fluß zur deutschen Seite zu schwimmen.
Die Schilderung der mehr als fünfwöchigen Odyssee liest sich wie ein Abenteuerroman. Sie ist zugleich eine mit wissenschaftlicher Akribie und anhand neuester militärhistorischer Forschungsergebnisse erfolgte Rekonstruktion des Weges und der damaligen Truppenbewegungen. Und sie zeichnet ein lebendiges Bild der Umstände, denen sich die letzte Generation der Kriegsteilnehmer am Ende des Zweiten Weltkrieges ausgesetzt sah" "Lutz Christians, geboren 1926 in Blumenthal bei Bremen. Schule in Vegesack. Kriegsteilnahme bis 1945. Abitur 1946 in Vegesack. Nach dem Krieg Studium der Architektur in Darmstadt. Arbeitete dort als Archtitekt und wis-senschaftlicher Mitarbeiter bei Professor Ernst Neufert.
Von 1958 bis 1974 Mitarbeit am Aufbau der University of Science and Technology in Kuma-si/Ghana, seit 1966 dort als Leiter der Architekturabteilung. Ab 1974 bis 1995 Inhaber des neuen Lehrstuhls für Planen und Bauen in Entwicklungsländern an der Technischen Univesität Berlin. Lutz Christians ist verheiratet und lebt in Berlin." "Lutz Christians" 16.80 0.45 2005-10-5 00:00:00 2005-10-5 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-43-0" "3933336430m.jpg" "3933336430b.jpg" "Hans Ulrich Abshagen
Generation Ahnungslos" "112 Seiten, gebunden.
Reihe Zeitgut Schicksale,
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/reihe/GeneratA.html" "3-933336-43-0" "Momentaufnahmen eines 17-Jährigen 1944" "Hans Ulrich Abshagen" 9.80 0.22 2003-9-1 00:00:00 "Zeitgut Schicksale" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-45-7" "3933336457m.jpg" "Ragnar Tessloff
Als Hitler meine Geige verspielte" "320 Seiten, viele Fotos, gebunden.
Reihe Zeitgut Schicksale,
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-45-7" "Aufzeichnungen eines jungen Deutschen" "Ragnar Tessloff" 19.80 0.49 2003-9-1 00:00:00 "Zeitgut Schicksale" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-46-5" "3933336465m.jpg" "3933336465b.jpg" "Otto Bergmann
Mit Rommel durch die Wüste" "144 Seiten, mit 15 Fotos und 1 Karte.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (12),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-46-5" "Als Kraftfahrer beim Deutschen Afrikakorps 1941-1943" "Das »Deutsche Afrikakorps« wurde - ebenso wie sein Befehlshaber, Generalfeldmarschall Erwin Rommel, der »Wüstenfuchs« - nach dem Zweiten Weltkrieg zum Mythos. Zwei Jahre lang, von 1941 bis 1943, kämpften deutsche Soldaten an der Seite der Italiener gegen die Briten und ihre Verbündeten.
Als Kraftfahrer bei einer Nachrichtenkompanie begleitet Otto Bergmann die deutschen und italienischen Truppen auf ihrem Vormarsch von Libyen nach Ägypten. Neben dem Kampfgeschehen machen Hitze und Staub, ständiger Durst und die permanente Bedrohung durch Tieffliegerangriffe den Soldaten fast täglich zu schaffen und fordern ihnen das Äußerste an Kraft ab." "Otto Bergmann, geboren 1921 in Haindorf/Sudetenland, kaufmännische Ausbildung an der Handelsschule in Reichenberg, Bankangestellter an der »Kreditanstalt der Deutschen« in Friedland/Böhmen, 1941 Einberufung zur Wehrmacht, als Kraftfahrer beim Deutschen Afrikakorps bis zur Gefangennahme 1943, Entlassung aus amerikanischer Gefangenschaft 1946, danach in verantwortlicher Stellung bei der Transportorganisation der US-Streitkräfte in Regensburg. Ab 1951 Exportgruppenleiter im Export-Farbengeschäft der BASF in Ludwigshafen, mit Verantwortung für die Märkte Großbritannien, Irland, USA/Kanada, Australien/Neuseeland und Afrika. Seit 1983 im Ruhestand. Otto Bergmann ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in Ludwigshafen." "Otto Bergmann" 16.80 0.21 2004-9-1 00:00:00 2004-9-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-48-1" "3933336481m.jpg" "3933336481b.jpg" "Bruno Rettelbach
Grundbolle- und andere Schlachten" "208 Seiten, Fotos und Dokumente.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (10),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-48-1" "Eine Pfälzer Jugend 1924-1945" "Mit den »Grundbolle«, handgeformten Lehmkugeln, schlägt Bruno Rettelbach in Ludwigshafen als Kind die ersten Schlachten seines Lebens. In der Jugend sind seine Schlachten die sportlichen Wettkämpfe im Fechten, Hockey und Tennis, bei denen Bruno seine Schlagkraft unter Beweis stellt. Auch bei den Frauen gelingen dem blonden Jüngling so manche Eroberungen. 1942 holt ihn die grausame Realität des Krieges ein. Auf den Schlachtfeldern in Frankreich und an der Ostfront wird er mehrfach verwundet. Im April 1945 gelingt ihm als einem der letzten deutschen Soldaten die Flucht von der umzingelten Halbinsel Hela über die Ostsee. Viele seiner Kameraden finden dabei den Tod oder geraten in russische Gefangenschaft. Erst bei seiner Heimkehr erfährt er, dass der Krieg auch in seiner Familie Opfer gefordert hat. Spannend und originell schildert Bruno Rettelbach seine Jugend und gibt interessante Einblicke in das Ludwigshafen der zwanziger und dreißiger Jahre. Mit leisem Humor erzählt er seine Geschichte, die nicht nur für Pfälzer lesenswert ist." "Bruno Rettelbach, geboren 1924 in Ludwigshafen, nach dem Abitur 1942 als Freiwilliger zur Wehrmacht. Einsätze an der Invasionsfront 1944 in Frankreich und in Ostpreußen; im September 1945 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Studium der Forstwissenschaften 1946 bis 1949 in München (Diplom-Forstwirt). Von 1954 bis 1963 Geschäftsführer der Landesgruppe Bayern des Deutschen Pappelvereins. Staatsexamen 1959 und Übernahme in die Bayerische Staatsforstverwaltung 1963. Leiter des Forstamtes Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) von 1968 bis zur Pensionierung 1989. Seit 1968 in zweiter Ehe verheiratet, zwei Söhne. Lebt seit 1989 in Bad Reichenhall und ist dort seit 1996 als Umweltreferent im Stadtrat tätig." "Bruno Rettelbach" 19.80 0.30 2003-10-1 00:00:00 2003-10-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-49-X" "393333649Xm.jpg" "393333649Xb.jpg" "Wolfgang Balke
Nur nicht mit den Wölfen heulen" "136 Seiten, Fotos und Dokumente.
Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (13),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-49-X" "Eine Jugend in Neuruppin 1945-1953" "Wer nicht mit den Wölfen heult, hat es mitunter schwer. Dies galt auch und ganz besonders im Osten Deutschlands in der Geburtsphase des realen Sozialismus.
Die Flucht vor der anrückenden Front im Januar 1945 verschlägt den jungen Wolfgang mit Mutter und Schwestern ins brandenburgische Neuruppin. Schon früh lernt er, in der Familie Verantwortung zu übernehmen. Im neuen politischen System jedoch erweist sich der gewitzte Junge - aus Sicht mancher Zeitgenossen - nicht immer als »lebensklug«: Allzu oft vertritt er eine eigene Meinung, die im Widerspruch zur offiziellen Denkweise steht. Wolfgang wird Mitglied der evangelischen »Jungen Gemeinde« und legt sich wiederholt mit Lehrern und Obrigkeitsvertretern an. Sein unangepaßtes Verhalten beschert ihm zahlreiche Schikanen, bis es im Frühjahr 1953 zum Eklat kommt ..." "Wolfgang Balke, 1937 in Landsberg/Warthe (heute Gorzów Wielkopolski, Polen) geboren, Kindheit im Landkreis Landsberg, nach der Flucht 1945 in Neuruppin (Brandenburg). 1953 Flucht über Westberlin in die Bundesrepublik. 1956 Eintritt als Offiziersanwärter in die Luftwaffe der neugegründeten Bundeswehr. Ausbildung zum Hubschrauber-Fluglehrer, nach kurzer Tätigkeit als ziviler Hubschrauber-Berufspilot Eintritt in die Heeresfliegertruppe, Verwendungen als Truppenoffizier und als Stabsoffizier in verschiedenen Bereichen von NATO-Hauptquartieren, Pensionierung als Oberstleutnant 1994. Wolfgang Balke ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt heute in Kaiserslautern." "Wolfgang Balke" 19.80 0.21 2004-2-1 00:00:00 2004-2-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-50-3" "3933336503m.jpg" "3933336503b.jpg" "Otmar Gotterbarm
Als die Feinde vom Himmel fielen" "168 Seiten, 96 Fotos und Dokumente,
zahlreiche Karten, Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (11),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-50-3" "Der 18. März 1944 zwischen Federsee und Alb" "Eine Armada von 738 amerikanischen Bombern und 925 Begleitjägern greift am 18. März 1944 zahlreiche Ziele im südlichen Deutschland an. Zwischen Federsee und Schwäbischer Alb kommt es zu einem Luftkampf mit deutschen Abwehrjägern, in dessen Verlauf drei amerikanische Maschinen abstürzen. Von den Besatzungsmitgliedern sterben zwanzig, neun können sich mit dem Fallschirm retten, einer überlebt im Flugzeug. Den Menschen am Boden bietet sich ein beängstigendes Schauspiel, das sich ihnen tief ins Gedächtnis gräbt. Als die Feinde vom Himmel fallen, eilen zahllose Schaulustige zu den brennenden Wracks.
Otmar Gotterbarm hat sorgfältig recherchiert, viele deutsche und amerikanische Augenzeugen befragt und die Ereignisse und Folgen jenes denkwürdigen Tages minutiös dokumentiert. Sein spannend zu lesender Bericht wird ergänzt durch zahlreiche zum Teil bisher unveröffentlichte Abbildungen." "Otmar Gotterbarm, geboren 1941 in Unterwilzingen im Alb-Donau-Kreis, Studium an der Pädagogischen Hochschule Weingarten. 1966 bis 1971 Aufenthalt in Paris, London und Brüssel. 1973 bis 1990 Volkshochschulleiter in Backnang, 1990 bis 1996 in Münsingen, Kreis Reutlingen. Seit 1996 Realschullehrer für Englisch und Französisch; Forschungen in der regionalen Luftkriegsgeschichte. Otmar Gotterbarm ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt heute in Münsingen." "Otmar Gotterbarm" 16.80 0.25 2003-10-1 00:00:00 2003-10-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-55-4" "3933336554m.jpg" "3933336554b.jpg" "Egon Buddatsch
Abschied von Danzig" "152 Seiten, mit Abbildungen.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (17),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/buddatsch.html" "3-933336-55-4" "Meine Vertreibung und Flucht 1945-1946" "Heubude bei Danzig in den letzten Kriegstagen: Der Verteidigungsring um die westpreußische Stadt und ihr Umland schließt sich immer enger. Der 13jährige Egon erwartet zusammen mit seiner Mutter, seiner Oma und seinem kleinen Bruder bangend den Einmarsch der russischen Truppen. Bei einem Beschuß des Wohnhauses wird die Mutter schwer verwundet. Egon begleitet sie mit den rückziehenden deutschen Truppen bis zur Weichselmündung. Am Ufer begreift er: Wenn er jetzt mit übersetzt, gibt es kein Zurück in seine Heimatstadt. Erstmals in seinem Leben steht er allein vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Die Mutter oder das vertraute Zuhause?
Detailliert beschreibt Egon Buddatsch den Alltag der letzten verbliebenen Deutschen nach Kriegsende in den Ruinen Danzigs, ihren Kampf ums Überleben und ihre erlittenen Demütigungen. Und er schildert seine vierwöchige Flucht im Sommer 1945 zu Fuß mit einem Handwagen durch das bereits entvölkerte pommersche Küstenland gen Westen." "Egon Buddatsch, 1931 in Danzig geboren, wuchs im Ostseebad Heubude bei Danzig auf; Vertreibung 1945 und Flucht über Berlin und Schleswig-Holstein nach Düren im Rheinland; Studium der Germanistik, Anglistik und Philosophie an der Universität Köln; 1959 bis 1967 Gymnasiallehrer in Düren; 1967 Umzug nach Oberstdorf in Bayern, dort Studiendirektor bis zur Pensionierung 1988.
Egon Buddatsch ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er lebt in Oberstdorf." "Egon Buddatsch" 16.80 0.23 2004-4-1 00:00:00 2004-4-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-56-2" "3933336562m.jpg" "3933336562b.jpg" "Waldemar Müller,
Ein Hesse setzt sich durch" "160 Seiten, mit 24 Fotos, 4 Dokumenten.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (16),
Zeitgut Verlag, Berlin" "www.zeitgut.com/mueller.htm" "3-933336-56-2" "Mein Leben für die Landwirtschaft 1927-2002" "Spannend und selbstironisch erzählt Waldemar Müller sein Leben für die Landwirtschaft, das Leben eines Hessen, der sich nicht unterkriegen läßt. Dem Leser eröffnen sich aufschlußreiche Einblicke in eine vom Landleben geprägte Kindheit und Jugend während des Dritten Reiches. Doch auch Müllers Erinnerungen an die hessische Landwirtschaft der Nachkriegszeit fördern so manche interessanten Begebenheiten zutage." "Waldemar Müller, geboren 1927 in Heinebach, Kreis Melsungen. Nach Abschluß der Volksschule zwölf Monate als Landjahrpflichtiger im Saarland, danach berufliche Weiterbildung im Landdienst der Hitlerjugend. Nach Ablegung der Prüfung zum Landwirtschaftlichen Gehilfen 1944 Wehrdienst bei der Waffen-SS; Einsätze an der Ostfront; amerikanische und belgische Gefangenschaft, Heimkehr 1946. Weiterbildung zum Geflügelzüchter und zum Agraringenieur. Ab 1952 beim Kreisbauernverband Melsungen, 1954 Wechsel zum Verband Fritzlar, Übernahme der Geschäftsführung und Aufbau eines Dienstleistungszentrums für Mitglieder; ehrenamtliche Tätigkeit beim Bund der Hessischen und Deutschen Landjugend; Ernennung zum vereidigten Landwirtschaftlichen Sachverständigen. Seit 1988 im Ruhestand. Waldemar Müller ist verheiratet, hat zwei Söhne und vier Enkelkinder. Er lebt in Fritzlar." "Waldemar Müller," 12.90 0.22 2005-6-1 00:00:00 2005-6-1 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-57-0" "3933336570m.jpg" "3933336570b.jpg" "Erwin Hackbarth
Juliusburg" "128 Seiten, 14 Fotos.
Englische Broschur.
Sammlung der Zeitzeugen (15),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-57-0" "Kindheit und Jugend eines Waisen 1931-1952" "Bereits für »gewöhnliche« Menschen waren Kriegs- und Nachkriegsalltag schwer zu meistern. Doch wie schwer mochte es für einen Waisenjungen sein? Schon früh verliert Erwin Hackbarth Mutter und Vater und wächst in verschiedenen Heimen auf. Seine im Rückblick glücklichsten Kindheitsjahre verbringt Erwin in der Obhut katholischer Ordensschwestern im schlesischen Juliusburg. Der vom Krieg weitgehend unberührte Alltag findet mit dem Vormarsch der Russen jedoch ein jähes Ende. Es folgt eine Zeit der Rastlosigkeit und der Suche nach familiärer Geborgenheit. Das Kriegsende erlebt Erwin in Berlin. Aus Heimweh kehrt er im Sommer 1945 in das inzwischen von Polen besetzte Schlesien zurück. Dort wird er Zeuge der ersten systematischen Vertreibungen. Schließlich schlägt er sich nach Berlin und dann illegal über die Zonengrenze nach Westdeutschland durch. In Westfalen findet er endlich ein neues Zuhause.
Spannend und bewegend schildert Erwin Hackbarth seine elternlose Kindheit und Jugend vor dem Hintergrund von Krieg, Flucht und Neuanfang." "Erwin Hackbarth, 1931 in Berlin-Schöneberg geboren; frühzeitig Vollwaise, wuchs in Kinderheimen in Berlin, Juliusburg bei Breslau und Steinfeld/Eifel auf. Nach der Volksschule Beschäftigung in der Landwirtschaft und als Kellner, dann Bergmannslehre. 1955 bis 1968 Angestellter in einem Zeitungsverlag, danach dreißig Jahre selbständig im Bereich Numismatik und Philatelie. Erwin Hackbarth hat vier Kinder und drei Enkel. Er lebt seit 1984 im Ruhestand in Solingen." "Erwin Hackbarth" 19.80 0.20 2004-1-10 00:00:00 2004-1-10 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-58-9" "3933336589m.jpg" "3933336589b.jpg" "Fritz Bonow
Zu Hause fremd" "80 Seiten, Fotos und Dokumente.
Broschiert,
Sammlung der Zeitzeugen (19),
Zeitgut Verlag, Berlin" "3-933336-58-9" "Dorfleben in Hinterpommern 1945-1957" "Hinterpommern, März 1945: Der zwölfjährige Fritz flieht mit seiner Familie und den übrigen Bewohnern des Dorfes Kratzig vor den anrückenden Russen, doch schon nach wenigen Tagen kehren sie - von der Front überrollt - in ihr Heimatdorf jenseits der Oder zurück. Im Alter von vierzehn Jahren wird Fritz zum Landarbeiter an der Seite seines Vaters auf Gut Kratzig, das von Mai 1945 bis 1950 unter sowjetischer und ab 1951 unter polnischer Verwaltung steht. Die verbleibenden Deutschen sind als Arbeitskräfte gefragt und dabei der Willkür der russischen und polnischen Verwalter ausgeliefert. Aufgrund der sich stetig verschlechternden Lebensbedingungen für die Deutschen versuchen Fritz und ein Freund 1951 nach Deutschland zu fliehen. An der Grenze werden die Jugendlichen aufgegriffen und von der polnischen Justiz zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. 1957 darf die gesamte Familie schließlich offiziell ausreisen und findet in der Bundesrepublik ein neues Zuhause.
Spannend und lebendig schildert Fritz Bonow die Wirren der Flucht und die Rückkehr bei Kriegsende. Im Mittelpunkt steht der schwierige Alltag der Deutschen, die in ihrer angestammten Heimat zusehends zur Minderheit und schließlich zu Fremden werden." "Fritz Bonow, geboren 1933 in Kratzig, Kreis Köslin, Hinterpommern. Frühjahr 1945 Flucht und Rückkehr, ab 1947 Landarbeit auf Gut Kratzig. 1951 Fluchtversuch nach Deutschland und Verurteilung zu zwei Jahren Haft; 1957 offizielle Übersiedelung mit Eltern und Geschwistern in die Bundesrepublik Deutschland. 1958 bis 1978 Lagerarbeiter in Braunschweig, 1978 bis 1996 Angestellter an der Forschungsanstalt für Landwirtschaft in Braunschweig. Fritz Bonow ist verheiratet und lebt in Braunschweig." "Fritz Bonow" 12.80 0.12 2004-6-1 00:00:00 2004-6-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-67-8" "3933336678m.jpg" "3933336678b.jpg" "Oswald Döpke
Ich war Kamerad Pferd" "112 Seiten, mit 2 Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (20),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-67-8" "Meine grotesken Kriegserlebnisse 1942-1945" "Oswald Döpke schildert Erlebnisse aus den Kriegsjahren 1942 bis 1945 bei einer Veterinärkompanie in Rußland und Frankreich. Ähnliche Erfahrungen hätte er bei kaum einer anderen Wehrmachtseinheit machen können. Und es war ausgerechnet ein Gedicht, das ihm mehrfach das Leben gerettet hat.
»Deine entlarvenden Kriegserinnerungen, sentimental und mörderisch zugleich, gehen mir immer noch nach ...«
Ingeborg Bachmann in einem Brief an Oswald Döpke" "Oswald Döpke, geboren 1923 in Eldagsen bei Hannover. 1940-42 Studium an der Braunschweigischen Staatsmusikschule; 1942-45 Soldat; Verwundung, Gefangenschaft; 1946-48 Schauspieler, 1949-62 Chefdramaturg, Regisseur und ab 1953 Leiter der Hörspiel- und TV-Spielabteilung von Radio Bremen; 1963-87 Leit. Regisseur im ZDF; Gastprofessor Mozarteum Salzburg; Regisseur mehrerer hundert Hörspiele u. Fernsehfilme und von fünfzig Theaterinszenierungen (u.a. Münchner Kammerspiele, Thalia-Theater Hamburg), Autor von Hör- und TV-Spielen, Theaterstücken; 1994 Veröffentlichung von Briefen Ingeborg Bachmanns in der Kulturzeitschrift »du«; Auszeichnungen u.a. Prix Italia, Kriegsblindenpreis, 1. Preis »Goldenes Prag«, »Taube« von Monte Carlo, »Silberne Maske« (beste Inszenierung der Spielzeit, Thalia-Theater); Oswald-Döpke-Archiv Akademie der Künste, Berlin. Oswald Döpke ist verheiratet, hat zwei Kinder und drei Enkel. Er lebt in München." "Oswald Döpke" 12.80 0.16 2004-9-1 00:00:00 2004-9-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-68-6" "3933336686m.jpg" "3933336686b.jpg" "Kinder des Jahrhunderts" "35 fesselnde Geschichten des Alltags 1914-1960.
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/Leseecke/KdJ_Leseprobe.htm" "3-933336-68-6" "ZEITGUT zum Kennenlernen" 6.90 0.19 2004-6-1 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-69-4" "3933336694m.jpg" "3933336694b.jpg" "Ursula Hofmann
Zwischen Tanztee und Naziterror" "152 Seiten, 12 Fotos, 2 Dokumente.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (21),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-69-4" "Meine Berliner Jahre 1935-1945" "Berlin 1933: Theater, Kino und Kabarett haben noch den Schwung der zwanziger Jahre, während der Terror der Nazidiktatur Einzug hält. Die 22jährige Abiturientin Ursula kommt 1935 aus der Provinzstadt Görlitz in die brodelnde Metropole. Sie will sich von ihrem strengen Elternhaus befreien und Lehrerin werden. Nach einer Ausbildung zur Stenotypistin im Lette-Verein führt ihr Weg sie zur renommierten Rackow-Handelsschule. Ursula wird zur Stenographie-Lehrerin ausgebildet. Fortan steht sie mit Leib und Seele bei Rackow vor der Klasse.
Doch was wäre ein Leben in Berlin ohne Tanztee im »Krollgarten« und abendliches Vergnügen in der berühmten »Roxy-Bar«? Ohne den Nachmittagskaffee im »Kranzler« und den Ku’damm-Bummel? Ursula genießt die Stadt in vollen Zügen und in wechselnder männlicher Begleitung. Erst der fortschreitende Krieg mit den immer häufigeren Bombenangriffen auf Berlin drängt die Sorge ums Überleben in ihren Alltag.
Bewegend und mit einem Schuß Selbstironie schildert Ursula Hofmann ihre Berliner Jahre. Ihre lebendigen Erinnerungen an Terror und Alltag im Dritten Reich verdichten sich zum Lebensbericht einer Frau, die - als »politisch nicht zuverlässig« eingestuft - immer wieder in Konflikt mit dem NS-Regime gerät." "Ursula Hofmann, geboren als Ursula Röhr 1913 in Görlitz. 1935 bis 1936 Besuch eines Abiturientenkurses der Höheren Handelsschule des Lette-Vereins in Berlin. 1937 Fachlehrerprüfung für Stenographie, anschließend bis 1942 Lehrerin für Kurzschrift und Maschinenschreiben an der Rackow-Schule Berlin. 1939 bis 1943 verheiratet mit Berthold Röhl, 1947 bis 1970 Fachlehrerin an der Handelsschule Rackow in Hamburg, 1970 bis 1977 Fachlehrerin für Maschinenschreiben im hamburgischen Schuldienst. 1953 bis 2003 verheiratet mit Holger Hofmann. Ursula Hofmann hat eine Tochter und zwei Enkel. Sie lebt in Hamburg." "Ursula Hofmann" 16.80 0.47 2004-12-1 00:00:00 2004-12-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-70-8" "3933336708m.jpg" "3933336708b.jpg" "Klaus Seiler
Barackenkind" "80 Seiten, mit 10 Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (22),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/seiler.htm" "3-933336-70-8" "Vier Jahre Flüchtlingslager 1947-1951" "Vom vierten bis zum siebten Lebensjahr, wenige Jahre nach dem zweiten großen Krieg, als Flüchtlingskind aus dem Osten in einem Lager zu leben bleibt nicht ohne Spuren. Viele Erinnerungen, Bilder und Szenen sind aufbewahrt wie in einer Blackbox. Klaus Seiler hat seine Box aufgeschlossen und sich das damals Erlebte von der Seele geschrieben.
Die als Miniaturen festgehaltenen Erinnerungen zeigen, wie nach dem Verlust der alten Heimat und der Ankunft in der Fremde beinahe alle Kräfte einer Familie jahrelang allein dem Überleben dienten. Das Leben war auf das Elementare reduziert: Essen und Trinken, Säen und Ernten, die Sorge um die Tiere, der Kampf gegen die Kälte, das Sammeln von Vorräten.
Bewegend und nachdenklich erzählt Klaus Seiler von Not und Elend, von schönen wie von traurigen Momenten, von Demütigungen und Zuspruch. Seine Aufzeichnungen stehen beispielhaft für das Schicksal und die Traumata Hunderttausender Flüchtlingskinder im Nachkriegsdeutschland" "Klaus Seiler wurde 1944 geboren. Die Familie, die aus Schlesien stammt, flüchtete im Januar 1945 bis in die Nähe von Berlin und siedelte 1947 nach Niedersachsen über. Bis 1951 lebte die Familie im Flüchtlingslager in der Nähe von Bennigsen am Deister, Kreis Springe bei Hannover. Von 1963 bis 1968 studierte Klaus Seiler evangelische Theologie in Bethel, Tübingen und Göttingen. 1971 bis 1994 war er Gemeindepastor in Stade, seit 1984 auch Krankenhausseelsorger und Pastoralpsychologe. Klaus Seiler ist verheiratet und hat drei erwachsene Töchter. Er lebt in Stade." "Klaus Seiler" 12.80 0.12 2004-10-1 00:00:00 2004-10-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-71-6" "3933336716m.jpg" "3933336716b.jpg" "Eva Bohnert
Zwischen Angst und Hoffnung" "80 Seiten, 10 Fotos, 1 Dokument.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (23),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-71-6" "Tagebuch einer Hamburger Schülerin 1945-1946" "Hamburg-Farmsen, Januar 1945 bis April 1946. Mit ihren Tagebuch- Aufzeichnungen skizziert die Schülerin Eva Hübler das Portrait einer jungen Deutschen im Kriegsende und im Neubeginn. Neben Notizen über das Alltagsleben stehen Beobachtungen, Urteile und Kommentare zu militärischen und gesellschaftlichen Ereignissen.
Im relativ großen Haus der Hüblers rückt die Familie der Not gehorchend enger zusammen, Verwandte kommen hinzu, deren Wohnungen durch Bomben zerstört sind. Der reguläre Schulbetrieb im Hamburg-Farmsen wird eingestellt, weil das Schulhaus nicht mehr beheizt werden kann und später zum Notlazarett wird. Die tägliche Beschaffung der Lebensmittel für den auf neun Personen angewachsenen Haushalt erfordert mit stundenlangem Anstehen den Einsatz der Eltern und aller Kinder. Bombenalarme und Tieffliegerangriffe unterbrechen das Schlangestehen vor den Läden.
Die 15jährige Eva freut sich über Hilfseinsätze, die sie für den »Endsieg« leisten kann. Am 1. Mai 1945, nach der Radiomeldung über Hitlers Tod, notiert sie: »Ich glaube sicher, dass der Führer noch zuletzt an seine Jugend gedacht hat, dass wir ihn und seine Idee im Herzen weiter tragen. Wir werden es tun, auch wenn die Engländer hier sind«.
Als am 11. Oktober 1945 in Hamburg der Schulbetrieb wieder beginnt, vertraut sie ihrem Tagebuch an, wie sehr sie sich über die »Tommys« ärgert, weil deren Panzer auf dem Schulhof herumstehen. Und am 20. April 1946 schreibt die nun Sechzehnjährige »Heute ist ein denkwürdiger Tag, des Führers Geburtstag...«
Eva Hübler hat erst allmählich begreifen können, dass ihr viele Wahrheiten bis zum 15. Lebensjahr vorenthalten waren. Sie gehört zur Generation der Deutschen, die durch den Nationalsozialismus erzogen und geprägt wurden, aufgewachsen am Rande Hamburgs in einem wohlbehüteten bürgerlichen Elternhaus." "Eva Bohnert, geborene Hübler, geb. 1930 in Hamburg, aufgewachsen in Hamburg-Farmsen. 1951 bis 1953 Ausbildung zur Kindergärtnerin; 1955 Heirat eines Witwers mit zwei Kindern und Geburt des Sohnes. 1965 Umzug nach Baden- Württemberg, 1966 in die deutsche Exklave Büsingen bei Schaffhausen/Schweiz. Zeitweilige Arbeit als Postzustellerin. Eva Bohnert ist seit 2001 verwitwet und lebt in Büsingen, wo sie sich in der evangelischen Kirchengemeinde engagiert." "Eva Bohnert" 9.90 0.19 2005-11-30 00:00:00 2005-11-30 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-72-4" "3933336724m.jpg" "3933336724b.jpg" "Martin Haverkamp
Nicht Hammer, sondern Amboß" "80 Seiten, 6 Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (24),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-72-4" "Erinnerungen an eine katholische Jugend in Münster 1935 bis 1945" "Martin Haverkamp" 9.90 2007-1-26 00:00:00 2007-1-26 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "EOREOR"
"3-933336-73-2" "3933336732m.jpg" "3933336732b.jpg" "Unvergessene Weihnachten, Band 1" "42 spannende und heitere Zeitzeugen-Erinnerungen,
192 Seiten mit vielen Abbildungen,
Ortsregister, Taschenbuch.
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/Leseecke/UnvergWeihn1_Leseprob.htm" "3-933336-73-2" "Erinnerungen an gute und an schlechte Jahre. 1918-1959" 4.90 0.20 2006-11-27 00:00:00 2006-11-27 00:00:00 "Zeitgut Taschenbuch" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-74-0" "3933336740m.jpg" "3933336740b.jpg" "Ernst Köckeritz
Zwei Brüder allein" "192 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (25),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/koeckeritz.htm" "3-933336-74-0" "Unsere Flüchtlings-Odyssee 1945-1956" "Ernst Köckeritz und sein jüngerer Bruder Dietrich verloren in ihrer Kindheit praktisch alles. Im Abstand von vier Jahren starben Vater und Mutter. Gemeinsam mit den väterlichen Großeltern, die sich nun an Eltern statt um sie kümmerten, wurden sie aus ihrer Heimatstadt Labes in Hinterpommern vertrieben. Der Großvater erlag den Strapazen der Vertreibung, die Großmutter schied entmutigt aus dem Leben.
Doch für die beiden Brüder ging das Leben weiter. Auch bei ihren Aufenthalten in verschiedenen Waisenhäusern gaben sie die Hoffnung nicht auf, noch jemanden aus der weiteren Familie zu finden. Beharrlichkeit und der Suchdienst des Deutschen Roten Kreuzes half ihnen dabei. Im Herbst 1948 war es dann soweit ...
Ernst Köckeritz schildert mit seiner Odyssee eine deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts, die nicht tragischer und dramatischer sein kann, aber letztlich ein gutes Ende findet." "Ernst Köckeritz, geboren 1937 in Glietzig, Hinterpommern, heute Glinna in Polen. Schule bis 1945 in Labes, Hinterpommern. Durch den frühen Tod der Eltern ab 1944 Vollwaise, lebte bei den väterlichen Großeltern im selben Haus. Im Herbst 1945 Vertreibung mit Bruder und Großeltern nach Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Tod der Großeltern. Zusammen mit seinem Bruder Didi Aufenthalt in verschiedenen Waisenhäusern in Mecklenburg und Thüringen, zuletzt im Kinderdorf Wilhelmsthal bei Eisenach. Schule in Löhnhorst bei Bremen, Tischlerlehre. Umzug und Verheiratung in Bremen-Blumenthal. Ab 1962 Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr in Bremen. Tod der ersten Frau 1975. Zweite Eheschließung und Umzug nach Bremerhaven1995. Ernst Köckeritz lebt seit 1997 im Ruhestand. Er hat einen erwachsenen Sohn aus erster Ehe." "Ernst Köckeritz" 12.90 0.27 2006-7-19 00:00:00 2006-7-19 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-75-9" "3933336759m.jpg" "3933336759b.jpg" "Fritz Thürnau
Und plötzlich kam der Frieden" "128 Seiten, 20 Fotos.
broschiert. 2. erweiterte, überarbeitete Auflage.
Sammlung der Zeitzeugen (26),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-75-9" "Eine Kindheit in Kriegs- und Nachkriegsjahren. 1938-1948" "Scheinbar unbekümmert und unbelastet wächst Fritz Thürnau in seinem Heimatort Neuwerk bei Mönchengladbach auf. Seine Freunde und er spielen Soldaten, ärgern die Nach-barn mit ihren Streichen und stromern durch die Umgebung. Fast täglich beobachten sie die Bomberflotten, die ihre todbringende Fracht ins Ruhrgebiet tragen. Gelegentliche Bomben-nächte im Bunker gehören zu ihrer Wirklichkeit.
Für den Siebenjährigen wirkt der Einmarsch der amerikanischen Soldaten im Mai 1945 ""plötzlich"". Auf leisen Gummisohlen kommen sie auf den Marktplatz in Neuwerk, der doch sein Spielplatz war. Für die Familie folgt eine karge Zeit, Fritz begleitet seine Mutter auf ihren Hamstertouren. Beeindruckend erfährt er den Rückhalt im Familienverband und erlebt die starken Persönlichkeiten gerade unter den Frauen der Familie.
In seine Schilderungen bezieht Fritz Thürnau stets die Freunde und die vertrauten Nachbarn ein. Und er versucht zu klären, warum seine streng katholischen Eltern sich vom Nationalsozialsimus haben verführen lassen und wie es möglich war, dass sie bis zuletzt an den Endsieg glaubten." "Fritz Thürnau, geb. 1938 in Mönchengladbach-Neuwerk in Nordrhein-Westfalen. Erlebte hier den Krieg und die Nachkriegszeit. Maschinenschlosserlehre, Studium der Sozialarbeit und Abschluss als Dipl. Sozialarbeiter, Ausbildung als Trainer für Gruppendynamik. Abteilungslei-ter für Aus- und Fortbildung beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt. Freiberuflicher Or-ganisationsberater und Generalsekretär der Deutsch-Türkischen Gesellschaft der Knob-lauchfreunde e.V. Seit 1999 im Ruhestand - abwechselnd in Swisttal-Odendorf bei Bonn, in Brandenburg und in der Türkei." "Fritz Thürnau" 9.90 0.13 2005-4-13 00:00:00 2005-4-13 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-76-7" "3933336767m.jpg" "3933336767b.jpg" "Walter Knevelkamp
Von der Waterkant ins Frankenland" "232 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (27),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/knevelkamp.htm" "3-933336-76-7" "Erinnerungen eines Bremer Bürgers 1907-1965" "Der promovierte Landarzt Walter Knevelkamp erzählt sein Leben von der Zeit des Kaiserreiches bis zur Ära der jungen Bundesrepublik. Die detaillierten Schilderungen zeigen ein wechselvolles Einzelschicksal des Jahrgangs 1907. Und sie bieten einen interessanten Einblick in das Leben und Denken des Kleinbürgertums, dem vor dem Zweiten Weltkrieg zahlenmäßig größten Bevölkerungsteil in Deutschland, der von den gesellschaftlichen Umwälzungen wohl am stärksten und dauerhaft betroffenen wurde.
Mit einer Vielzahl informativer Fotos aus Bremen in der ersten Jahrhunderthälfte, mit alten Postkarten und privaten Aufnahmen, entsteht ein Bild der Hansestadt, wie es durch die Schäden des Zweiten Weltkrieges verlorengegangen ist. Aber Knevelkamps Erinnerungen bieten auch einen ungewöhnlichen Einblick in die existentiellen Mühen eines fränkischen Landarztes, der er nach dem Krieg wurde. Sein Buch ist das seltene Dokument eines seltenen Schicksals." "Walter Knevelkamp, geboren 1907 in Bremen. Realschulabschluss, kaufmännische Lehre. Ab 1926 Fremsprachenkorrespondent in Stuttgart, parallel Vorbereitung auf das Abitur, das er 1930 nachholt. 1930 bis 1935 Studium der Medizin in Tübingen, Heidelberg und München. Promotion, die ersehnte Hochschullaufbahn bleibt ihm versagt. 1939 bis 1941 Hilfskassenarzt in Dachsbach, Mittelfranken. 1941 Einberufung zur Wehrmacht, bis 1945 im Lazarettdienst, vorwiegend in Dänemark. Nach kurzer britischer Kriegsgefangenschaft 1945 Rückkehr nach Dachsbach. Aufbau einer Existenz als Landarzt. 1987 Ehrenbürger des Marktes Dachsbach, 1988 Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Dr. Walter Knevelkamp sen. starb 2001 in Dachsbach." "Walter Knevelkamp" 16.80 0.32 2005-6-10 00:00:00 2005-6-10 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-77-5" "3933336775m.jpg" "3933336775b.jpg" "Dieter Peeters
Vermißt in Stalingrad" "112 Seiten, 32 Fotos, 4 Dokumente, 1 Karte.
2. erweiterte Auflage 2006, broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (28),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-77-5" "Als einfacher Soldat überlebte ich Kessel und Todeslager 1941-1949" "Am 2. Februar 1943 endet die Schlacht von Stalingrad. Kein anderer Ort ist seither so fest mit dem Zweiten Weltkrieg verknüpft. Die Katastrophe an der Wolga gilt als der Wendepunkt des Krieges im Osten.
Dieter Peeters ist einer der letzten Überlebenden von Stalingrad. Er schildert die Wochen in der Hölle des Kessels aus der Sicht eines einfachen Soldaten. Nach seiner Gefangennahme im Januar 1943 gilt er wie Zehntausende andere als »vermißt in Stalingrad«. Er durchlebt das Grauen in einem Todeslager und sechs lange Jahre in einem Straflager am Ural. 1949 kehrt er heim nach Deutschland. Seine Erinnerungen, ergreifend geschrieben, sind ein erschütterndes Dokument des Leidens." "Dieter Peeters, geboren 1921 in Duisburg, Kindheit und Jugend in Düsseldorf. Humanistisches Gymnasium, Ausbildung zum Edelstahlkaufmann, wegen Einberufung zum Wehrdienst 1940 jedoch vorzeitig abgebrochen. Ab Juni 1941 Einsatz an der Ostfront, im November 1942 Einkesselung in Stalingrad. Gerät im Januar 1943 in russische Gefangenschaft, aus der er erst im April 1949 wieder zurückgekehrt. Nach Heimkehr Beendigung der Ausbildung und Aufstieg zum Verkaufsleiter in einem bedeutenden Edelstahlunternehmen. Seit 1983 im Ruhestand. Dieter Peeters lebt heute in Düsseldorf." "Dieter Peeters" 12.80 0.16 2005-4-24 00:00:00 2005-4-24 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-78-3" "3933336783m.jpg" "3933336783b.jpg" "Peter Bannert
Meine Jugend in Sowjetlagern" "180 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (29),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/bannert.htm" "3-933336-78-3" "1945-1949" "Breslau im Frühjahr 1945: Die zur Festung erklärte schlesische Metropole ist von russischen Angreifern eingekreist. Eine bunt zusammengewürfelte Truppe soll die Stadt verteidigen. Darunter sind 15jährige Jungen der Kampfgruppe Hitlerjugend, die rücksichtslos gegen die angreifenden Soldaten in den Kampf geworfen werden.
Peter Bannert schildert, wie er als fanatischer Hitlerjunge die Schlacht um Breslau und die Kapitulation der Stadt überlebt. Und er erzählt seine ungewöhnliche Jugend hinter sowjetischen Stacheldraht. Fast fünf Jahre ist er in Kriegsgefangenenlagern eingesperrt. Erst Ende 1949 darf er zwanzigjährig nach Deutschland heimkehren - ohne Schulabschluss, ohne Berufsausbildung, mit wattierter Jacke und Hose und voller erstaunlicher Lebenserfahrungen." "Peter Bannert, geboren 1929 in Habelschwerdt in Schlesien. Oberschule in Aufbauform bis 1944, Abbruch wegen Einsatz zum Ostwallschanzen, anschließend Kriegseinsatz in Breslau als Mitglied der Kampfgruppe Hitlerjugend im Volkssturmbataillon 55. Teilnahme an den Kämpfen um die Festung Breslau bis zur Kapitulation. Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion bis zum 27. Dezember 1949.
Nach Kurzausbildung Tätigkeit als Landlehrer im Kreis Anklam in Mecklenburg. Fernstudium mit Abschluss als Diplomlehrer für Geographie und Geschichte. 24 Jahre Schuldirektor, Oberstudienrat.
Seit 1991 engagiert im Verband der Heimkehrer e.V. als Kreisvorsitzender.
Peter Bannert ist nach Verwitwung in zweiter Ehe verheiratet, hat drei erwachsene Kinder und lebt in Anklam in Mecklenburg." "Peter Bannert" 12.90 0.26 2006-7-28 00:00:00 2006-7-28 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-79-1" "3933336791m.jpg" "3933336791b.jpg" "Rosemarie Bender-Rasmuß
Buckow meine Liebe" "80 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (30),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-79-1" "Kindheits- und Jugendjahre 1924-1945" "Weil ihr Vater Jude und Sozialdemokrat war, wurde er 1933 von den Nazis aus dem Schuldienst entfernt. 1935 zog der Kunstlehrer Lothar Rasmuß mit seiner Familie aus Angst vor ständigen Bedrohungen und Überfällen der SA aus Berlin-Köpenick weg in das idyllische Buckow in der Märkischen Schweiz, knapp eine Autostunde östlich von Berlin am Schermützelsee. Mit Hilfe der beiden Großeltern und zweier Tanten konnte die Familie dort ein schönes Haus mit großem Garten und direkten Zugang zum Buckowsee erwerben.
Für Rosemarie Bender-Rasmuß werden Buckow und die Märkische Schweiz zu einem Paradies ihrer Kindheit und Jugend. Liebevoll und anschaulich schildert sie das Leben in dem kleinen Ort, der zur großen Liebe ihres Lebens wurde." "Rosemarie Bender-Rasmuß, geborene Rasmuß, geb. 1924 in Nowawes, Potsdam als Tochter des Zeichenlehrers Lothar Rasmuß. Aufgewachsen in Berlin-Köpenick, ab 1935 bis 1945 in Buckow in der Märkischen Schweiz. Zwischenzeitlich 1940 bis 1942 in Lübeck. Ausbildung als Buchhändlerin in Buckow und Lübeck. 1951-1956 Tätigkeit als Lehrerin, 1964 Abschlußprüfung als Kunsterzieherin, bis 1984 Tätigkeit als Kunsterzieherin in Berlin-Mitte. Seit 1974 Clubratsvorsitzende der Interessengruppe »Bildende Kunst« im Club der Berliner Pädagogen im Haus des Lehrers am Alexanderplatz. Ab 1991 Organisationstätigkeit für das »Farbcollegium« im Kotti e.V. in Berlin Kreuzberg.
Rosemarie Bender-Rasmuß lebt in Berlin." "Rosemarie Bender-Rasmuß" 9.90 2007-1-31 00:00:00 2007-1-31 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "EOREOR"
"3-933336-80-5" "3933336805m.jpg" "3933336805b.jpg" "Herbert Behrendt
Erlebte Drahtseilakte" "160 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (31),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-80-5" "Erinnerungen eines Ostpreußen Jahrgang 1923" "Herbert Behrendt neigte bereits als Hitlerjunge in Ostpreußen zum Widerstand gegen absurde Befehle. Als sich alle in den Dreck schmeißen sollten, ging der groß gewachsene blonde Junge laut protestierend vom Platz.
Als junger Flugzeugführer, als Ausbilder und als Ordonnanzoffizier - immer sträubte er sich gegen Befehle, die ihm widersinnig erschienen und fast immer fand er Vorgesetzte, die für sein Verhalten Verständnis hatten. Wenn es einen Orden für eigenmächtiges Handeln gäbe, sagte sein letzter Kommandeur, er hätte ihm diese Auszeichnung an die Brust geheftet.
Herbert Behrendt sagt, von seiner Sorte habe es nicht wenige gegeben. Auch beim Militär im Dritten Reich sei er oft auf Menschen gestoßen, die ihm gegen alle Vorschriften halfen, seinen Widerstand aus innerer Überzeugung durchzustehen.
Sein Buch enthält seltene Erinnerungen an schwierige Drahtseilakte, die er als Ermutigung zur Zivilcourage verstanden wisssen möchte." "Herbert Behrendt, geb. 1923 in Flammberg, Kreis Ortelsburg in Ostpreußen. Kindheit in Allenstein, Jugend bis zum Abitur in Lyck, Ostpreußen. Im März 1943 als Luftwaffen-Offiziersanwärter zur Luftkriegsschule in Berlin-Gatow eingezogen. Nach dem Militärdienst amerikanische Kriegsgefangenschaft bis Juli 1945. Studium der Betriebswirtschaft, Tätigkeit in der Wirtschaft. Ab 1961 selbständiger Unternehmer mit einem chemischen Betrieb in Emmerich in Nordrhein-Westfalen. Seit 1989 im Ruhestand.
Herbert Behrendt ist verheiratet und lebt mit seiner Frau in Bornheim bei Bonn." "Herbert Behrendt" 12.80 0.23 2006-4-24 00:00:00 2006-4-24 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-81-3" "3933336813m.jpg" "3933336813b.jpg" "Georg Schuler
Damals im schwäbischen Killertal" "112 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (32),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/schuler.htm" "3-933336-81-3" "Alltagserinnerungen und Besonderheiten. 1933-1945" "Georg Schuler" 9.80 0.16 2005-6-20 00:00:00 2005-6-20 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-83-X" "393333683Xm.jpg" "393333683Xb.jpg" "Ewald Fuchs
Frontbegegnungen" "88 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (34),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-83-X" "Erlebnisse 1940 - 1946" "Ewald Fuchs hat nie geglaubt, bei den Soldaten richtig zu sein. Stets hat er in der Überzeugung gelebt, bei der ""falschen Firma"" zu sein. Doch im Laufe von sechs Jahren reifte er unter dem Zwang der Verhältnisse zum selbstbewussten Mann, der sich erfolgreich bemühte, als Soldat anständig zu bleiben. Seine Aufzeichnungen sind das Spiegelbild einer Gesellschaft im Ausnahmezustand." "Ewald Fuchs, geboren 1921 in Schönenbach bei Waldbröl im Oberbergischen Kreis, Nordrheinwestfalen. Nach der Volksschule Tätigkeit in einer Weberei, Verpflichtung in einen Rüstungsbetrieb. Ab 1940 Wehrdienst: Kradmelder an der Ostfront, später Fallschirmjäger, Einsatz an der Westfront. 1945 amerikanische Kriegsgefangenschaft, anschließend französisches ""Hungerlager"". Juni 1946 Heimkehr nach Waldbröl. In den Nachkriegsjahren Arbeit in der Landwirtschaft und als Sattler. Ausbildung und Tätigkeiten bei der Bundesbahn, zuletzt Bundesbahn-Sekretär.
Ewald Fuchs ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Er lebt heute in Holpe, Gemeinde Morsbach." "Ewald Fuchs" 9.80 0.14 2006-3-29 00:00:00 2006-3-29 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-84-8" "3933336848m.jpg" "3933336848b.jpg" "Heinz Neckel,
Sterne über Ost und West" "128 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (35)
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/neckel.htm" "3-933336-84-8" "Schul- und Studienzeit eines Astronomen. 1937-1956" "Heinz Neckel," 12.80 0.18 2005-6-27 00:00:00 2005-6-27 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-85-6" "3933336856m.jpg" "3933336856b.jpg" "Gertrud Schauber
Kindheit unterm Kirschenbaum" "86 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (36),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/schauber.html" "3-933336-85-6" "Alltag im Alten Land an der Elbe. 1940-1958" "Gertrud Schauber hat das Alte Land noch in seiner ländlichen Eigenart erlebt. Ihre Wiege stand 1938 auf einem Obstbauernhof in Königreich bei Jork. Ihr Großvater fuhr sein Obst noch mit dem Motorkahn nach Hamburg und bis nach Berlin. Auch ihre Eltern waren ihr Leben lang Obstbauern und betrieben eine Obstbaumschule. Das alte große Bauernhaus der Familie stand direkt am Estedeich. Bei Sturmflut waren sich alle im Haus der Gefahr bewusst, die hinter dem Deich drohte.
Die Erinnerungen Gertrud Schaubers sind ein bunter Streifzug durch das Kirschenland an der Elbe, wo alle Jahre zur Baumblüte ganz Hamburg einen Ausflug machte, um sich am Anblick der Altländer Bauernhäuser mit ihrem weißen Fachwerk, den reetgedeckten Dächern und den stattlichen, weißen Toren zu erfreuen und die Blütenpracht der Kirschbäume zu genießen.
Für Besucher des Alten Landes wie auch für die Altländer selbst ist ihr Buch mit zahlreichen Fotos eine Fundgrube der Erinnerungen." "Gertrud Schauber, geborene Borgmann, geb. 1938 in Königreich im Alten Land bei Hamburg. Aufgewachsen auf einem Obstbauernhof mit drei Geschwistern. Lehre der ländlichen Hauswirtschaft, Staatliche Landfrauenschule Tauberbischofsheim. Fachhochschul-Studium der ev. Theologie, Henriettenstift, Hannover. Arbeit als Diakonin in Ostfriesland. 1965 Heirat mit Paul Schauber, Tauberbischofsheim, drei Kinder; Christoph und Tobias sterben durch Unfall und Tumor.
Mitarbeit an der Seite ihres Mannes, zuletzt Weingut Fürst Löwenstein, Kreuzwertheim. 1998 Tod von Paul Schauber. Seitdem engagiert bei Kirche, Ökumene und Senioren. Lebt in Kreuzwertheim." "Gertrud Schauber" 9.90 0.14 2005-11-2 00:00:00 2005-11-2 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-86-4" "3933336864m.jpg" "3933336864b.jpg" "Hans Döring (Hg.)
Hätten wir doch Flügel" "224 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (37),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-86-4" "Toulouse-Berlin. Eine Ehe in Briefen. 1944-1947" "Im Juli 1945 kehrt Martha Döring nach einem sechswöchigen Fußmarsch mit ihren zwei kleinen Kindern aus der Evakuierung ins zerstörte Berlin zurück. Ihre Wohnung in Berlin-Lichtenberg findet sie ausgebombt vor. Gemeinsam mit ihrer Freundin bringt sie sich und die Kinder in den kommenden Jahren recht und schlecht über die Runden.
Ihr Ehemann Werner Döring gerät kurz vor Kriegsende in französische Gefangenschaft. Weil es noch keinen regelmäßigen Postverkehr gibt, und weil sie zunächst voneinander nicht wissen, ob und wo der jeweils andere lebt, entsteht schleppend zwischen Toulouse und Berlin auf amtlichen Formularen ein Briefwechsel. Am Ende umfasst er 280 Briefe.
Martha und Werner Döring wussten, dass ihre Briefe von fremden Menschen gelesen und zensiert werden. Zwischen den Worten versteckten sie Familiengeheimnisse, die selbst nach Werners glücklicher Heimkehr im Oktober 1947 bewahrt bleiben. Der französische Zensor lässt die von Werner beigelegten Gedichte, kalligraphischen Miniaturen und die liebevollen Zeichnungen für seine Kinder passieren, mit denen Werner seiner Frau Mitteilungen sendet, die im Klartext wohl von der Zensur gestrichen worden wären.
Die hier vorliegende Brief-Auswahl lässt die Lebenssituation im Nachkriegs-Berlin erkennen. Sie zeigt aber auch, wie isoliert die Gefangenen in Frankreich von den Informationen über die Zustände in Deutschland waren." "Hans Döring, geboren 1941 in Berlin-Karlshorst, Kindheit und Jugend in Berlin-Lichtenberg und Berlin-Mariendorf. Abitur 1962, Studium Pädagogik und Musik in Berlin, Sonderpädagogik in Hamburg. Tätig seit 1971 als Sonderpädagoge zunächst in Hamburg, ab 1992 in Berlin. Seit 1976 Seminarleiter in der Lehrerausbildung in den Fachrichtungen Schwerhörigen- und Gehörlosenpädagogik. Lehraufträge an der Universität Hamburg und an der Humboldt-Universität, Berlin. Ausbildung als Gestalttherapeut.
Hans Döring hat zwei Kinder, ist wieder verheiratet und lebt, liest, schreibt und musiziert in Berlin-Mahlsdorf." "Hans Döring (Hg.)" 14.80 0.31 2005-11-2 00:00:00 2005-11-2 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-87-2" "3933336872m.jpg" "3933336872b.jpg" "Karl-Johann Hering
Unter grauen Wölfen" "192 Seiten, Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (38),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-87-2" "Lager Karaganda 7099/7, Erinnerungen 1944-1949" "Karaganda in der zentralasiatischen Steppe Kasachstans gelegen, ist zweieinhalbtausend Kilometer von Moskau entfernt. Seit dem Zerfall der Sowjetunion ist Kasachstan eine unabhängige Republik.
In den 1940er Jahren betrieb der sowjetische Staat in Karaganda einen riesigen Lagerkomplex. Zehntausende Menschen wurden in zwanzig Lagern gefangen gehalten. Neben Zivilhäftlingen aus der gesamten Sowjetunion, Männern und Frauen, Mördern und Dieben, vertriebenen Wolhynien- und Wolgadeutschen, lebten und arbeiteten Kriegsgefangene aller Nationen. Für die meisten von ihnen wurde Karaganda zum Inbegriff von Hunger, Erniedrigung, Unmenschlichkeit, Schwerstarbeit, Krankheit und Hoffnungslosigkeit. Tausende starben und wurden namenlos in der Steppe verscharrt.
Karl-Johann Hering geriet 1944 als deutscher Soldat in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er nahm an der Parade des Elends durch Moskau teil und fristete anschließend bis 1949 in den Steinkohleschächten von Karaganda sein Leben.
Vor seinem Tod im Jahre 2003 hat er aus seinen frühen Aufzeichnungen nach der Heimkehr das vorliegende Buch geschrieben. Es ist ein Bericht über Leben und Sterben im Lager Karaganda aus der Innenansicht eines Überlebenden." "Karl-Johann Hering, geboren 1915 in Dortmund. Schul- und Handelsschulausbildung in Hamm und Dortmund. Landhelfer in Ostpreußen, freiwilliger Arbeitsdienst, Reichsarbeitsdienst bis 1935, Wehrdienst, Kriegsdienst ab 1939 bei einer pferdebespannten Infanterie-Division. Verbindungsoffizier, Kriegsgefangenschaft in Russland bis Mai 1949. Ab 1961 Geschäftsführer und Mitinhaber eines Mineralmahlwerkes und Erzmischwerkes in Hamm. Verstorben im Jahr 2003.
Karl-Johann Hering war verheiratet und hatte zwei Söhne." "Karl-Johann Hering" 12.80 0.27 2005-12-21 00:00:00 2005-12-21 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-88-0" "3933336880m.jpg" "3933336880b.jpg" "Bruno Rettelbach
Am schönsten hats die Forstpartie" "224 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (39),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/rettelbach2.htm" "3-933336-88-0" "Erinnerungen 1945-1967" "Mit Spaß am Erzählen und feiner Ironie schildert Bruno Rettelbach in seinem zweiten Buch die Nachkriegswirklichkeit im Süden Deutschlands. Im September 1945 wird er aus britischer Gefangenschaft nach Bad Reichenhall entlassen. Sein Berufswunsch steht bald fest: Förster will er werden. Bereits im Frühjahr 1946 beginnt er in München das Studium der Forstwissenschaften und erlebt den Alltag in der zerstörten Stadt unter amerikanischer Besatzung. 1949 gehört Rettelbach zu den Neugründern des unter den Nazis verbotenen Studentencorps Arminia, einer schlagenden Verbindung, die heimlich das unter Strafe stehende »Pauken« weiterhin praktizierte. 1952 beginnt Rettelbachs berufliche Karriere. Als diplomierter Forstwirt geht er für elf Jahre zum Deutschen Pappelverein. Als deutscher Vertreter der Gattung Populus reist er durch Europa. 1963 gelingt ihm der langersehnte Wechsel in den bayerischen Staatsdienst: Rettelbach wird Förster im Rupertigau. Dort sammelt er seine ersten jagdlichen Erfahrungen. Der Leser erhält reizvolle Einblicke in die frühen Jahre der Bundesrepublik. Wer sich für Bayern und die Forstwirtschaft damals interessiert, lernt einiges dazu." "Bruno Rettelbach, geboren 1924 in Ludwigshafen, nach dem Abitur 1942 als Freiwilliger zur Wehrmacht. Einsätze an der Invasionsfront 1944 in Frankreich und in Ostpreußen; im September 1945 aus britischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Studium der Forstwissenschaften 1946 bis 1949 in München (Diplom-Forstwirt). Von 1954 bis 1963 Geschäftsführer der Landesgruppe Bayern des Deutschen Pappelvereins. Staatsexamen 1959 und Übernahme in die Bayerische Staatsforstverwaltung 1963. Leiter des Forstamtes Neunburg vorm Wald (Oberpfalz) von 1968 bis zur Pensionierung 1989. Seit 1968 in zweiter Ehe verheiratet, zwei Söhne. Lebt seit 1989 in Bad Reichenhall und ist dort seit 1996 als Stadtrat und Umweltreferent für Bündnis 90/Die Grünen aktiv." "Bruno Rettelbach" 14.80 0.31 2006-4-24 00:00:00 2006-4-24 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-89-9" "3933336899m.jpg" "3933336899b.jpg" "Jürgen Boeckh
Zwischen Kreuz und Hakenkreuz" "240 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (40),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/boeckh.html" "3-933336-89-9" "Erinnerungen eines jungen Christen. 1933 bis 1945" "Mit einem Vorwort von Prof. Dr. Alexander Demandt, Historiker, Ordinarius am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin.
»Die Alten von heute sind die Jungen von gestern«. Jürgen Boeckh verfolgt in seinen Erinnerungen diesen banal scheinenden Gedanken konsequent: »Heute erscheint der Nationalsozialismus den Jüngeren als eine Sache der Gestrigen, der Reaktion. Damals war es umgekehrt«. »Die Zustimmung zum Nationalsozialismus war unter den Jungen und Jüngeren am größten und nahm zu den mittleren und älteren Jahrgängen hin ab. Für einen großen Teil der Bevölkerung waren Hitler und seine Gefolgsleute ja selbst junge Männer. Hitler war noch nicht 44 Jahre alt, als er Reichskanzler wurde. Der einzige Ältere aus seiner näheren Umgebung war Wilhelm Frick, seiner Herkunft nach kein typischer Nazi. Er war 55 Jahre alt, als er 1933 Reichsinnenminister wurde. Den Rivalen Röhm, Jahrgang 1887, ließ Hitler umbringen. Älter als er war noch Julius Streicher, 48 Jahre alt bei der Machtergreifung. Die anderen waren alle jünger: Göring gerade 40, Goebbels 35, Heß 38, Himmler 32, Heydrich 28, Baldur von Schirach, der dann zum Reichsjugendführer gemacht wurde, erst 25 Jahre alt. Der Nationalsozialismus betrieb systematisch einen Kult des Neuen und einen Kult der Jugend.« Selbst zum Jahrgang 1922 gehörend, erlebte Jürgen Boeckh diese Gefühle. Am 30. Januar 1933, dem Tag der Machtergreifung, war er neun Jahre alt. Aus bürgerlichem und konserva-tivem Hause stammend, wachsam und an vielem interessiert, faszinierte ihn in den Folgejahren die - wie er es damals empfand - dynamische Entwicklung des Nationalsozialismus mit seinen ""jungen Männern"". Dass er selbst nicht dazu stieß, war der festen Verwurzelung mit der Kirche zu verdanken. Je mehr die Nazis die Kirchen verächtlich machten und in den Hintergrund drängten, desto heftiger wuchs sein Widerstand gegen diese Bevormundung und Einmischung.
""Ein bemerkenswertes Buch, das unter den Zeitzeugnissen einen eigenen Akzent setzt."" Prof. Dr. Alexander Demandt" "Jürgen Boeckh, geb. 1922 in Berlin. Kriegsteilnahme in Russland und Italien, 1945-1949 sowjetische Kriegsgefangenschaft. Danach Studium der Theologie, 1956 Ordination, seitdem Pfarrer in Berlin. 1959 Promotion zum Dr. theol.
Mitglied des Leitungsgremiums der UNA SANCTA BERLIN. 12 Jahre Mitglied der evangelischen Provinzialsynode West-Berlin. Seit 1954 Mitglied der Evangelischen Michaelsbruderschaft.
Jürgen Boeckh ist Verfasser verschiedener wissenschaftlicher und persönlicher Publikationen. Er ist verheiratet, hat fünf Kinder und lebt in Berlin." "Jürgen Boeckh" 14.80 0.33 2005-9-30 00:00:00 2005-9-30 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-93-7" "3933336937m.jpg" "3933336937b.jpg" "Herbert Sokolowski
Ich komm ich weiß nit woher" "128 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (44),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-93-7" "Zuhause im Ruhrpott, oft in der Welt. 1932-2005" "Wer in Gelsenkirchen zur Welt kommt und mit fünf Geschwistern groß wird, wer einen Bergmann zum Vater hat und sich sein Studium unter Tage verdienen musste, der kann sich durchsetzen im Leben.
Herbert Sokolowski gibt mit der Rückschau auf sein Leben Einblicke in die tiefen Umbrüche der letzten sieben Jahrzehnte: Kindheit im Arbeitermilieu, Jungzugführer bei der Hitlerjugend, Gymnasiast in Gelsenkirchen, Flakhelfer im Ruhrgebiet, Bauernknecht im Münsterland, Student in Mainz, München und Münster. Dazwischen malochte er immer wieder unter Tage, um sein Studium zu finanzieren. Referendariat in Marl, ein Jahr High-School-Lehrer in Pennsylvania/USA und dann 24 Jahre Schulleiter des Heisenberg-Gymnasium Gladbeck. - Und immer wieder sammelt er Reiseerfahrungen und lässt andere daran teilhaben.
Mit seinen Schilderungen liefert er jungen Menschen das Bild einer Zeit, die bereits fremd ist, obwohl sie eben noch so lebendig war. Den Älteren wird beim Lesen vielleicht manches Rätselhafte klarer werden. Und wer den Ruhrpott liebt, lernt mit diesem Buch einige zusätzliche Facetten des Reviers kennen." "Herbert Sokolowski, geboren 1928 in Gelsenkirchen. Nach dem Abitur 1949 studierte er Germanistik, Geschichte und Philosophie. Seit 1954 Gymnasiallehrer, von 1968 bis 1992 Schulleiter des Heisenberg-Gymnasium Gladbeck. Lebt in Gladbeck." "Herbert Sokolowski" 12.80 0.18 2005-6-15 00:00:00 2005-6-15 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-94-5" "3933336945m.jpg" "3933336945b.jpg" "Ivar Siegfried Hahnberg
Der Junge aus Riga" "80 Seiten, zahlreiche Abbildungen.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (45),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/hahnberg.html" "3-933336-94-5" "Erlebnisse eines deutschen Kindersoldaten. 1939-1946" "Seine Kindheit erlebte Ivar Siegfried Hahnberg in einer deutschen Großfamilie in Riga und am lettischen Ostseestrand. Beim Spiel mit Freunden benutzte er die Sprache, die gerade passte, Deutsch, Jiddisch, Lettisch oder Russisch. Der Hitler-Stalin-Pakt vom September 1939 über die baltischen Staaten beendete dieses Leben. Anfang November 1939 wurden die Balten-Deutschen »heim ins Reich« gebracht und dort eingedeutscht.
Aus Ivar Siegfried Hahnberg wurde ein strammer deutscher Hitlerjunge und Kindersoldat, in dessen Papieren weiterhin »Geburtsort Riga« stand. Im Strudel des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich daraus ein ungewöhnliches Schicksal, das streckenweise zur Posse geriet." "Ivar Siegfried Hahnberg, geboren 1928 in Riga, Lettland. 1939 Umsiedlung als Baltendeutscher von Lettland nach Deutschland. Jugendjahre mit HJ-Dienst. Ab 4. Januar 1945 Kriegseinsatz im Osten als RAD-Mann. Ab 15. März 1945 Soldat an der Westfront. Am 20. April 1945 zu den Amerikanern übergelau-fen. Amerikanische Gefangenschaft und Dienst in der US-Army in amerikanischer Uniform. Mehrfach in Gefahr, als Lette den Russen übergeben zu werden. Qualifizierte sich im westlichen Nachkriegs-Deutschland vom ""staatenlosen"" Land-, Bau- und Fabrikarbeiter zum Industriemeister und Arbeitspädagogen im Suchtbereich. Seit 1989 im Ruhestand. Er lebt seit 1957 in Kaiserslautern." "Ivar Siegfried Hahnberg" 9.90 0.12 2005-12-20 00:00:00 2005-12-20 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-95-3" "3933336953m.jpg" "3933336953b.jpg" "Edzard Klapp (Hg.)
Dreimal Soldat" "80 Seiten, 14 Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (46),
Zeitgut Verlag, Berlin." "3-933336-95-3" "Erinnerungen Hellmuth Klapp 1914-1940" "1914 | War der Rekrut nicht zur Stelle, sobald der Gaul den Schwanz hob, um die Pferdeäpfel mit seiner Mütze aufzufangen und wegzutragen, bekam er [""Rumpf vorwärts beugt!""] die Rute auf dem Hintern zu spüren. So verstand man es im wilhelminischen Deutschland unter dem Vorwand, die Stallgasse müsse sauber bleiben, die Begeisterung der Kriegsfreiwilligen ""diszipliniert"" in Bahnen zu lenken. Hellmuth Klapp lässt den Ersten Weltkrieg in vielen Episoden lebendig werden.
1920 | Wie ist einem Freikorpskämpfer zumute, der anlässlich eines Staatsstreichs ins Kriegsministerium beordert wird, um als erstes die Putzfrauen auf die neue Regierung einzuschwören und widersetzliche Beamte in der Toilette einzusperren? Das und noch viel Kurioseres über den Kapp-Putsch in Berlin erfährt der Leser aus den Aufzeichnungen des Soldaten Hellmuth Klapp.
1941 | Major Klapp war als Vorgesetzter beliebt, als Kollege suspekt und als Untergebener untragbar. Der Vorwurf, Orden und Ehrenzeichen verächtlich gemacht zu haben, sorgte dafür, ihn ""unehrenhaft"" zu entlassen. Seine erstmals veröffentlichten Erinnerungen können als Anschauungsmaterial dienen, wie vergleichsweise glimpflich ein Nonkonformist noch zu Beginn des Zweiten Weltkriegs davon kommen konnte. In der Endphase hätte der Vorwurf der »Wehrkraftzersetzung« für ein Todesurteil gereicht. Und wir hätten nie erfahren, wie einer dreimal Soldat in Deutschland sein konnte." "Herausgeber: Edzard Klapp, geb. 1937 in Elbing , Sohn von Hellmuth Klapp. Jurist, bis zur Pensionierung 2002 Erster Staatsanwalt in Stuttgart. Edzard Klapp lebt in Steinenbronn, er ist verheiratet, hat drei Söhne und sechs Enkelkinder, Autor mit Interessengebieten Völkerkunde, vergleichende Religionswissenschaft, Textlinguis-tik, Ethnobotanik, Märchenforschung.
Verfasser: Hellmuth Klapp, als Sohn eines Pfarrers 1897 in Mewe in Westpreußen geboren. August 1914 Kriegsfreiwilliger, 1919 Freikorpskämpfer im Baltikum, 1920 im Ruhrgebiet und in Berlin. Ausbildung und Tätigkeit als Bank- und Versicherungskaufmann. 1922 Heirat mit Gertraut Lehnert, 1925 Übersiedlung in die USA, 1927 Rückkehr nach Deutschland. Ab 1934 wieder Militärdienst als Hauptmann, 1941 als Major »mangels Eignung« entlassen. 1941 bis 1945 kaufmännischer Leiter eines AEG-Werkes in Selb, 1945 bis 1962 Generalvertreter für diesen Betrieb. Hellmuth Klapp starb 1972 in Steinenbronn bei Stuttgart. Er hatte drei Kinder, von denen eines bereits 1936 verstorben ist." "Edzard Klapp (Hg.)" 9.90 0.12 2006-3-1 00:00:00 2006-3-1 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "EOREOR"
"3-933336-96-1" "3933336961m.jpg" "3933336961b.jpg" "Wolfgang Rinnebach
Die Laube" "192 Seiten, mit vielen Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (47),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/leseprobe/rinnebach.htm" "3-933336-96-1" "Ein lebendiges Zeitdokument. 1939-1962" "Als er die Laube verlässt, ist Wolfgang Rinnebach 27 Jahre alt und hat sein Studium als Diplom-Volkswirt abgeschlossen. Die Holzlaube im Norden Berlins - ohne fließendes Wasser, nur mit einer Schwengelpumpe vor der Tür - war fast zwei Jahrzehnte sein fester Wohnsitz.
Hier erlebte er die harten Nachkriegswinter mit vereisten Fensterscheiben und starr gefrorener Wäsche auf der Leine im Garten. Hier lässt er im Sommer die Gänse hinaus auf den schmalen Kolonieweg, wo sie im Tiefflug zu den Wiesen am Packereigraben starten, zur Freude der Jungen immer bedrohlich nahe an den Erwachsenen vorbei. Und hier lernt er den Inhalt des Kleinen Plumsklos zu vergraben, Hühner zu schlachten und den Kaninchen das Fell abzuziehen. Von hier geht er vor der Schule zum Messdienst in die Kirche, weil es dafür ein gutes Frühstück gibt. Und als er groß genug ist, weckt ihn die Mutter täglich halb sechs, damit er ihr beim Austragen der Zeitung hilft.
Nach dem frühen Tod der Mutter lebt Wolfgang Rinnebach mit seinen Brüdern weiter in der Laube, bis sie alle flügge sind. Erst 1962 zieht er aus, um zu heiraten. Die Gartenkolonie muss einem der großen Westberliner Neubauvorhaben der 60er Jahre weichen. Zurück bleiben die humorvollen Episoden aus einem ungewöhnlichen Leben in Deutschland in der Mitte des 20. Jahrhunderts.
> Leseprobe" "Wolfgang Rinnebach, geb. 1935 in Berlin. Schulbesuch in Berlin, Oberschlesien, Oberbayern, Sachsen und in den USA. 1955 Abitur in Berlin. Studium der Volks- und Betriebswirtschaft an der Freien Universität Berlin. Abschluss als Dipl.-Volkswirt. 1964-1993 in einem internationalen Pharmakonzern in Leitungsfunktionen tätig. Seit 1993 im Ruhestand. Wolfgang Rinnebach ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er lebt in Hannover." "Wolfgang Rinnebach" 12.90 0.27 2006-11-8 00:00:00 2006-11-8 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-97-X" "393333697Xm.jpg" "393333697Xb.jpg" "Heinz Hellmich
Mit Zimt und Zucker" "208 Seiten, mit vielen Ortsfotos,
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (48),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/hellmich.htm" "3-933336-97-X" "Erinnerungen aus Fredeburg 1941 - 1954" "Fredeburg im Sauerland ist der Mittelpunkt von Heinz Hellmichs Schilderungen aus den Jahren 1941 bis 1954. In Fredeburg erlebte er seine Kindheit und Jugend in einer ungewöhnlichen und schwierigen Zeit. Er winkte noch mit Hakenkreuzfähnchen und erlebte die schweren Bomben- und Granatenangriffe auf Fredeburg im April 1945. Tagelang saßen damals die Fredeburger schutzsuchend in den Schieferstollen unter der Stadt.
Besonders seine lebhaften Erinnerungen an die Nachkriegszeit in Fredeburg bis Mitte der 1950er Jahre lassen sein Buch zum wertvollen Geschichtsbuch des Alltages im Schmallenberger Sauerland werden. Nöte und Sorgen jener Zeit wechseln sich mit heiteren Erlebnissen und abenteuerlichen Jungenstreichen ab. In kleinen Episoden erzählt Hellmich von vielen sauerländischen Festtags-Bräuchen rund ums Jahr und von der Tätigkeit der Jungen als Messdiener in der Kirche.
Seine Liebe zu den schiefergedeckten Fachwerkhäusern seines Heimatortes und den Blick auf das Land der ""Tausend Berge"" hat er sich bewahrt, auch wenn er heute im ""fernen"" Siegen lebt. Sein Buch ist eine Liebeserklärung an die kleine Stadt Fredeburg. Und noch immer schwärmt er von den Pfannkuchen, den Bratäpfeln und der ""Plundermilch"" mit Zimt und Zucker aus seiner Kindheit.
Das Buch ist lesenswert für alle Sauerländer und interessant für alle Gäste der Stadt Fredeburg, die mehr über den Ort und seine Geschichte erfahren wollen. Eine kleine Ortschronik und viele Ortsfotos runden das Bild ab." "Heinz Hellmich, geb. 1939 in Köln, zog 1941 mit Mutter und Schwester nach Fredeburg im Sauerland, verbrachte dort seine Kinder- und Jugendzeit. Verließ 1959 Fredeburg . Lebt seit 1963 in Siegen in Westfalen, wo er 1965 ein Ingenieurbüro gründete. Schied 2002 aus dem Unternehmen aus. Heinz Hellmich ist verheiratet und lebt in Siegen." "Heinz Hellmich" 12.80 0.26 2005-10-19 00:00:00 2005-10-19 00:00:00 "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"
"3-933336-99-6" "3933336996m.jpg" "3933336996b.jpg" "Fritz E. Gericke,
Treiben gegen den Strom" "208 Seiten, zahlreiche Fotos.
Broschiert.
Sammlung der Zeitzeugen (50),
Zeitgut Verlag, Berlin." "www.zeitgut.com/gericke.html" "3-933336-99-6" "Erinnerungen an ein widerspenstiges Leben. 1940-1994" "Mit einem Vorwort von Gerhart Baum, Bundesinnenminister und MdB a.D.
Als Fritz E. Gericke im März 1945 im Alter von 16 Jahren in das kriegszerstörte Dresden heimkehrt, keimt in ihm die Überzeugung, dass sich weder Krieg noch Diktatur wiederholen dürfen. Mit jugendlichem Eifer stürzt er sich in die Politik, will mitwirken beim Aufbau eines freien und demokratischen Staates. Doch die Methoden der neuen kommunistischen Herrscher erinnern ihn in vielem an die der Nationalsozialisten. Seine Treffen mit Gleichgesinnten werden beobachtet; er wird verfolgt und landet schließlich Anfang der fünfziger Jahre als politischer Gefangener im DDR-Zuchthaus Bautzen. Die Schilderung seiner Observierung, der Verhöre und des Prozesses sind lesenswerte Zeugnisse der damaligen Verhältnisse in der DDR.
Fritz E. Gericke erzählt sein Leben, in dem er mehrfach in Konflikte mit herrschenden Ideologien und gesellschaftlichen Vorurteilen geriet in der NS-Zeit, in der DDR und ab 1954 in der Bundesrepublik. Mit dem vorliegenden Buch will er nicht nur erinnern, sondern meldet sich auch im aktuellen Meinungsstreit um die Bewertung des DDRSystems zu Wort. Nachdenklich und mit einer Prise Humor schildert er am Beispiel seines widerspenstigen Lebens, wohin undemokratische Tendenzen führen, wenn ihnen nicht widersprochen wird. Seine Aufzeichnungen bieten aufschlussreiche Einblicke in die politische Aufbruchstimmung in Deutschland nach 1945." "Fritz E. Gericke, geboren 1928 in Dresden. 1944 Luftwaffenhelfer, Anfang 1945 Reichsarbeitsdienst an der Ostfront. Sommer 1945 Eintritt in die Liberaldemokratische Partei in Dresden. Kaufmännische Lehre, nach der Volkskammerwahl 1950 Flucht nach Westberlin. 1952 Verhaftung, Prozess wegen ""Spionage"" und ""Boykotthetze"" in Dresden, Verurteilung zu zwei Jahren Zuchthaus. 1954 Ausreise in die BRD. Von 1960 bis 1976 Drehbuchautor, Regisseur und Redakteur in Köln, 1976 bis 1995 Medienreferent bei der Bundeszentrale für politische Bildung.
Fritz E. Gericke ist verheiratet und lebt in Köln." "Fritz E. Gericke," 14.80 0.29 2005-8-24 00:00:00 2005-8-24 00:00:00 "Zeitgut Verlag" "Sammlung der Zeitzeugen" "ermäßigte MwSt" "Active" "EOREOR"